Clemens Meyer

Gewalten. Ein Tagebuch

© S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2010 Clemens Meyer: Gewalten. Ein Tagebuch © S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2010Diese Geschichten eines Jahres kommen aus dem unerschöpflichen Sagenschatz der Säufer, Zocker und Loser. Und alle Wahrscheinlichkeiten, jede Wirklichkeit „flatterhaften Glücks“ gelten auch für die Legenden der Mörder und Amokläufer, sie haben Vorläufer und sind nicht nur Teil der Parallelwelt heißgelaufener Medien, sondern längst in die Galaxien absatzstarker Computerspiele eingespeist: Winnenden für jedermann als German Amok.
Clemens Meyer liefert epische Feuergefechte, unerschrocken, unerbittlich, illusionslos. Man kann an ihnen schön erschauern. Diese Stories erwarten kein Verständnis, aber sie suchen doch - versteckt oder offen - immer irgendeinen letzten Sinn. Und sei es für den frühen Verlust eines nahen Freundes oder das Sterben des geliebten Hundes, das sich schon durch das zweite Buch zieht. „Eine Axt ist eine Axt und eine Rose ist eine Rose“.

Jürgen Verdofsky: „Von der Seite kommend“
© Frankfurter Rundschau, 19. März 2010

Clemens Meyer
Gewalten. Ein Tagebuch
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2010
ISBN 978-3-10-048603-5
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