Essays

Deutschland

Katharina Raabe ; Copyright: juergen.bauer.com

Zur mitteleuropäischen Literatur in deutschsprachigen Verlagen

Bücher aus Mitteleuropa haben, entgegen einem verbreiteten Vorurteil, in den deutschsprachigen Verlagen einen festen Platz. Einen ungarischen, polnischen, tschechischen, slowakischen oder slowenischen Autor zu entdecken und zu verlegen gilt nach wie vor als schwierig, doch in den literarisch anspruchsvollen Publikumsverlagen sitzen Lektoren, die sich mit der ihnen zu Gebote stehenden Überzeugungskraft dafür stark machen.Mehr ...
Dr. phil. Helmut Böttiger

Zur Entwicklung der deutschen Literaturkritik

Die Literaturkritik ist von der Entwicklung des Journalismus nicht zu trennen. Und hier hat in den letzten Jahren ein grundlegender Paradigmenwechsel stattgefunden. Bis vor wenigen Jahren gab es bei Pressekonferenzen, die im Vorfeld für eine Großveranstaltung werben sollten, die einschlägige Formulierung „Wir begrüßen hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur.“ Heute heißt diese Formulierung: „Wir begrüßen hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien.“Mehr ...
Jörg Plath

Die osteuropäischen Literaturen von Deutschland aus gesehen

Ex oriente lux? Nein, das war einmal, vor gut 100 Jahren, als ermattete Westeuropäer hofften, das abendländische Denken und Fühlen möge an Dostojewski und Tolstoj genesen. In postutopischen Zeiten fallen die Erwartungen an Literatur aus Osteuropa bescheidener aus.Mehr ...
Lerke von Saalfeld, Deutschland © Lerke von Saalfeld

Bilanz des sozialistischen Groß-Projekts 20 Jahre danach

In Deutschland dominierten in den Buchveröffentlichungen im Jahr 2009 – zwanzig Jahre nach dem Ende des Ostblocks – die Erinnerungen an den Fall der Mauer, in Bildbänden, Tagebüchern, Zeitzeugenberichten, literarischen Stellungnahmen.Mehr ...
Ina Hartwig, Deutschland © Georg Kumpfmüller

Die Gegenwart erfassen

20 Jahre nach dem Mauerfall wird in Deutschland wieder sehr selbstbewusst erzählt. Von Literaturkritikerin Ina HartwigMehr ...

Estland

Estland © Goethe-Institut e.V.

Das Verlagswesen in Estland

Das Verlagsgeschäft in Estland ist gleichzeitig groß und klein. Was bedeutet das? Unternehmen, als deren satzungsgemäße Tätigkeit „verlegerische Tätigkeit“ eingetragen ist, gab es nach Angaben der estnischen ISBN-Agentur mit Stand von 2010 insgesamt 893. In Estland erscheinen fast 4500 Titel pro Jahr mit einer Gesamtauflage von ungefähr 7 Millionen. In einem Staat mit 1,3 Millionen Einwohnern macht das ungefähr 5 Titel pro Person.Mehr ...
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Lettland

Lettland © Goethe-Institut e.V.

Das Buch: tagtägliche Notwendigkeit oder Luxusware?

Diese Frage ist in den letzten Jahren zwischen den Gestaltern staatlicher Politik und Verlegern zum Zankapfel geworden. Auch der verdutzte Leser stellt sich diese Frage, wenn er im Buchladen angesichts der übervollen Regale und der Preise einen verlegenen Blick in seinen schmalen Geldbeutel wirft.
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Litauen

Litauen © Goethe-Institut e.V.

Litauische Verlage in einer unsicheren Gegenwart

Vor zwanzig Jahren waren Bücher in Litauen ein Quell verbotenen Wissens, die man als blasse Kopie über geheime Kanäle in die Hand bekam und in einer einzigen Nacht durchlesen musste, um sie danach weiterzugeben.Mehr ...
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Polen

Polen © Goethe-Institut e.V.

Mission und Geschäft. Übersetzungen deutschsprachiger Literatur in Polen

46% der polnischen Leser lesen gerne Übersetzungen fremdsprachiger Literatur. Welches Potential hat in diesem Zusammenhang die deutschsprachige Belletristik auf dem polnischen Markt?Mehr ...
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Slowakei

Slowakei © Goethe-Institut e.V.

Zeitgenössische deutsche Literatur im Spiegel der slowakischen Übersetzung

Diese Skizze der slowakischen Übersetzungslandschaft nach 1989 fokussiert slowakische Übersetzungen der zeitgenössischen deutschen Literatur und verzichtet bewusst sowohl auf Darstellungen der übersetzten literarischen Texte aus Österreich und der Schweiz, als auch auf Texte der Kinder- und Jugendliteratur sowie Sachbuchübersetzungen ins Slowakische.Mehr ...
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Slowenien

Slowenien © Goethe-Institut e.V

Aufgeheitert

Man saß nach einer Abenddiskussion des Sommerkollegs „Literarisches Übersetzen“ noch eine Weile am Strand, als unter den StudentInnen eine neue Debatte ausbrach: Stimmt denn die Wahrnehmung der KollegteilnehmerInnen aus Wien, Tübingen oder Graz, die Belletristik aus Slowenien sei vorwiegend düster, geisttötend und zäh?Mehr ...
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Tschechien

Tschechien © Goethe-Institut e.V.

Zeitgenössische deutsche Literatur auf dem tschechischen Büchermarkt

Neu, dick, dünn, ergreifend, verblüffend, unverzichtbar – Bücher allerorten. Seit der zweiten Hälfte der 1990er Jahre erscheinen auf dem tschechischen Büchermarkt von Jahr zu Jahr mehr Buchtitel; im vergangenen Jahr wurde die gewaltige Zahl von 17.000 erreicht (davon entfallen 90% auf Erstauflagen – genauso wie in Deutschland).Mehr ...
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Ungarn

Ungarn © Goethe-Institut e.V.

Hoffnungen auf (schöne) Literatur

Mit dem Einbruch der Wirtschaftskrise begannen auch die Alarmglocken für das Verlegen von schöner Literatur zu läuten. Auch wenn die Zahl der Leser erheblich zurückging und Prestige-Veröffentlichungen in kleiner Auflage nicht eben begünstigt werden, so hält das Verlegen von schöner Literatur, das seit der politischen Wende zahlreiche Höhen und Tiefen erlebt hat, vorläufig seine wichtigsten Stellungen.Mehr ...
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