Sachbücher zu Philosophie, Gesellschaft, Literatur- und Kulturgeschichte

Otfried Höffe
Geschichte des politischen Denkens. Zwölf Porträts und acht Miniaturen

© C. H. Beck Verlag, München, 2016 Otfried Höffe: Geschichte des politischen Denkens. Zwölf Porträts und acht Miniaturen © C. H. Beck Verlag, München, 2016Worum es geht, ist vielleicht am besten zu begreifen, wenn man sich vor Augen hält, dass der Autor selbst einer der maßgebenden politischen Philosophen der Gegenwart ist. Seine – gelegentlich unterschätzte – Bedeutung besteht in der Leistung, aus souveräner Kenntnis der abendländischen Tradition, Schritt für Schritt, sowohl eine politische Anthropologie wie eine philosophisch anspruchsvolle Rechtslehre und, darauf aufbauend, eine umfassende, prinzipientheoretisch fundierte, normative Philosophie der Politik vorgelegt zu haben – eine Philosophie, das muss betont werden, die ein zeitadäquates Leitbild für die Politik der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts zu formulieren vermag.
Wer so diese „Geschichte des politischen Denkens“ liest, der entdeckt in ihr all jene Lehrmeister mitsamt deren Werkstücken, die wir weniger zu hüten als vielmehr in erster Linie produktiv zu nutzen haben, wenn wir auf die Forderungen der geistigen Situation der Zeit praktisch-philosophisch zu antworten versuchen. Otfried Höffe hat genau das in vielen Schriften getan. In seinem neuesten Buch präsentiert er den Fundus an Ideen, der ihn immer wieder dazu befähigt.

Georg Kohler: „Mit alten Philosophen kann man Politik machen“
© Neue Zürcher Zeitung, 15. Dezember 2016

Otfried Höffe
Geschichte des politischen Denkens. Zwölf Porträts und acht Miniaturen
C. H. Beck Verlag, München, 2016
ISBN 9783406697142
416 Seiten


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