Diedrich Diederichsen

Über Pop-Musik

© Kiepenheuer & Witsch Verlag, Köln, 2014Diedrich Diederichsen: Über Pop-Musik © Kiepenheuer & Witsch Verlag, Köln, 2014 Pop-Musik hat ein Bindestrich-Wesen. „Es ist ein Zusammenhang“, schreibt Diedrich Diederichsen, „aus Bildern, Performances, (meist populärer) Musik, Texten und an reale Personen geknüpften Erwartungen.“ Er handelt nie nur von der Melodie, weil ein Song das Leben auf vielgestaltige Weise berührt. (…) Diedrich Diederichsens Buch „Über Pop-Musik“ ist der Versuch, Pop-Ästhetik in anderen Kategorien zu fassen, als es die bürgerlich-abendländische Denktradition bisher getan hat. Ein Grundlagenwerk, bei dem sich Theorie und deskriptive Beschreibung, Powerchords und Style-Wars in einem elliptischen Schreibstil abwechseln. (…) Diedrich Diederichsen ist der rauchende Colt der deutschsprachigen Popkritik, ein Ballistiker seiner selbst, der zu jeder Schmauchspur den Beweis führt und obendrein unterhaltsam schreibt. Gern werden ihm Abgehobenheit und Praxisferne vorgeworfen. Aus „Über Pop-Musik“ spricht meist das Gegenteil: Diederichsen hat sich in seiner Beziehung zur Pop-Musik – einem allgemein bekannten, daher auch kontrovers diskutierten Gegenstand – Respekt bewahrt. Wie in jeder funktionierenden Beziehung opfert er diesen Respekt nicht für die gute Pointe und rein investigative Offenlegung ihrer Schattenseiten“

Julian Weber: „Kein abgeschlossenes Projekt“
© die tageszeitung, 8. März 2014

Diedrich Diederichsen
Über Pop-Musik
Kiepenheuer & Witsch Verlag, Köln, 2014
ISBN 978-3-462-04532-1
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