Verfassungszeit. Ortstermine von Jena bis Tripolis

Verfassungen haben sein Berufsleben bestimmt. Ihnen zuliebe ist er“ um den halben Globus gereist“. Doch als „verfassungssüchtig“ möchte er nicht gelten, noch viel weniger als „Verfassungspatriot“. (…) „Von Jena bis Tripolis“, so der Untertitel seines Buches, hat er geholfen, demokratische Verfassungen auf den Weg zu bringen. In seinen Erinnerungen erzählt er von den Höhen und Tiefen staatlichen Werdens, er macht die Leser mit einer Spielart der Jurisprudenz vertraut, die so selten ist, dass sie kaum einer kennt. (…) Der Leser erfährt, wie sich Schneider informierte. Das Resultat sind knappe und dabei erschöpfende Länder-Porträts, Antworten auf existenzielle Fragen. Können die Bürger auf ihre Geschichte stolz sein oder leiden sie an ihr? Sind sie imstande, von ihrer Wirtschaft zu leben? Ist die Verwaltung intakt, sind Schulen und Universitäten geöffnet, Krankenhäuser in Betrieb? Gibt es politische Parteien? Wenn ja, sind die kompromissfähig oder verfeindet?Von jeder Antwort hing es ab, wie die Architekten der geplanten Verfassung vorgingen, ob sie bei null anfangen mussten oder sich auf vergleichbare Zäsuren in anderen Ländern stützen konnten.
Rolf Lamprecht: „Deutsches Recht: ein Exportschlager“
© Süddeutsche Zeitung, 5. Februar 2013
Hans-Peter Schneider
Verfassungszeit. Ortstermine von Jena bis Tripolis
Bussert & Stadeler Verlag, Jena, 2012
ISBN 978-3-942115-16-2
Verfassungszeit. Ortstermine von Jena bis Tripolis
Bussert & Stadeler Verlag, Jena, 2012
ISBN 978-3-942115-16-2









