Übersetzungen

Lettland

Boris Groys: Komunisms. Post Scriptum © Latvijas Laikmetīgās mākslas centrs

Das kommunistische Postskriptum

Von: Boris Groys
Das Postscriptum analysiert die Wechselbeziehungen zwischen Kommunismus, Philosophie und Sprache aus dem Blickpunkt des philosophisch linken Flügels, dem die lettische Gesellschaft offenbar instinktiv äußerst skeptisch gegenüber steht, da sie seinerzeit allzu zielstrebig mit dem Marxismus-Leninismus vergiftet wurde. Vielleicht stellt sich ja sogar heraus, dass wir versteckte Sympathie für das spukende Gespenst des Kommunismus hegen.Mehr ...
Pascal Mercier: Lea © Zvaigzne ABC

Lea

Von: Pascal Mercier
Die Lektüre von Pascal Merciers bedrückender Novelle Lea hinterlässt ein schwer zu beschreibendes Gefühl. Ähnliches empfindet man bei einem klassischen Konzert, wenn die Schlussakkorde einer wunderbaren Melodie verklingen, sich langsam unter den Tiefenschichten der Haut ausbreiten und dort einen Augenblick der Verzückung auslösen.Mehr ...
© Jāņa Rozes apgāds

Tschick

Von: Wolfgang Herrndorf
Tschick ist ein Werk, das sicherlich von Jugendlichen gelesen werden kann. Im Unterschied zu anderen Romanen für eine jugendliche Leserschaft jedoch ist W. Herrndorfs Tschick auch für Eltern interessant, deren Kinder im Teenageralter sind. Erfreulich ist, dass Herrndorf ohne pädagogische Belehrungen mit erhobenem Zeigefinger auskommt.Mehr ...
© Apgāds Zvaigzne ABC

Atemschaukel

Von: Herta Müller
Dieses Buch ist wie ein Gedicht, jeder Satz ist ein Kunstwerk. Doch lassen Sie sich davon nicht abschrecken – es findet sich darin nichts Schwieriges, keine Spur von Besserwisserei, Gekünsteltheit und stilisierten Posen.Mehr ...

Litauen

© Alma littera

Die Mittagsfrau

Von: Julia Frank
Auf der Frankfurter Buchmesse 2007 erhielt der Roman „Die Mittagsfrau“ der jungen Berlinerin Julia Franck hohe Anerkennung.Mehr ...

Polen

© Grupa Wydawnicza Foksal, 2013

Tschick

Von: Wolfgang Herrndorf
Tschik ist ein wunderbarer Schmöker, eine Mischung aus Bildungsroman und Roadmovie. Wolfgang Herrndorf erzählt seine Geschichte mit Leichtigkeit, Witz und Intelligenz. Darüber hinaus hat das Buch lebendige Dialoge und wird keinen Moment langweilig.Mehr ...
© Wołowiec, Wydawnictwo Czarne, 2013

Anständig essen. Ein Selbstversuch

Von: Karen Duve
Duve dokumentiert ihr fast einjähriges Experiment mit unterschiedlichen Ernährungsweisen – nicht um anzunehmen, sondern um der Frage nach einer ethisch vertretbaren Ernährung nachzugehen. Sie recherchiert, woher das Essen stammt, das sie im Supermarkt kauft.Mehr ...

Slowakei

Katja Petrowskaja: Asi Esther© Premedia

Vielleicht Esther

Von: Katja Petrowskaja
Alle Umstände des Buches (und der Autorin) drohten das Leseerlebnis zu deformieren und die Leser zu vergraulen. Die Erinnerung an die Familiengeschichte droht oft in Nostalgie zu versinken. Die Ukrainische Herkunft der Schriftstellerin sowie ihr aktuelles Leben in Deutschland erwecken den Eindruck einer Emigrantensaga.Mehr ...
© Premedia

Der Russe ist einer, der Birken liebt

Von: Olga Grjasnowa
Olga Grjasnowa konnte sich mit ihrem Debüt „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ trotz starker Konkurrenz auf dem deutschen Buchmarkt durchsetzen. Das Buch wurde ein Hit des Frühjahrs 2012.Mehr ...

Slowenien

© Cankarjeva založba

Tschick

Von: Wolfgang Herrndorf
Maik, vorm Abitur, mit einer Mutter, die regelmäßig in die Entzugsklinik wandert, mit einem Vater, der sich eine kaum volljährige Geliebte leistet, freundet sich mit einem Assi-Russen an. Zusammen mit Tschick, wie er genannt wird, klauen die beiden einen Lada Niva. Die Jungs begeben sich in die Walachei. Transsylvanien? Blut? Ja!Mehr ...
© KUD Sodobnost International

Blumenberg

Von: Sibylle Lewitscharoff
Die Schriftstellerin setzt die letzten Lebensjahre des Philosophen in ein sehr entspanntes Verhältnis zu den Fakten, wobei Blumenberg aber gar kein Unrecht geschieht.Mehr ...
© Litera

Engel des Vergessens

Von: Maja Haderlap
Der Roman beginnt wie eine Heimaterzählung, mit Beschreibungen alltäglicher altertümlicher Verrichtungen. Es erzählt die Enkelin, Geschichten, die ungelenk in Omas KZ-Notizbüchern festgehalten wurden.Mehr ...

Tschechien

Saša Stanišić: Noc před oslavou © Labyrint

Vor dem Fest

Von: Saša Stanišić
Die Nacht vor dem Fest durchschreiten viele Erzähler. Viele, die zugleich nur ein einziger sind. Hauptheld ist nämlich das Dorf Fürstenfelde, der Arsch der Welt, von ihr vergessen, und ebenso wie Gott und dem Rest des eben wiedervereinigten Deutschland, ein Granaten-Trichter, strategisch völlig unsinnig zwischen zwei Seen gelegen, als Symbol der kollektiven Gegenwart, und wie sich zeigen wird, auch der Vergangenheit.Mehr ...
Klaus Modick: Koncert bez básníka © HOST

Konzert ohne Dichter

Von: Klaus Modick
Den Rahmen des Romans Konzert ohne Dichter bilden drei Tage, in denen der Maler, Architekt und Innenraum-Designer Heinrich Vogeler sich auf die bislang größte Ausstellung seiner Werke in Oldenburg vorbereitet.Mehr ...
Jan Faktor: Jiříkovy starosti o minulost © PLUS

Georgs Sorgen um die Vergangenheit

Von: Jan Faktor
Wodurch kann Faktor überzeugen? Einmal durch Leichtigkeit und eine unglaubliche Portion an Draufsicht und Witz, mit denen sich der alternde Erzähler Jiřík umsieht und die in Prag und dessen unmittelbarer Umgebung verbrachten Jahre vor August 1968 und die Jahre nach der Invasion betrachtet.Mehr ...
©‎ Host

1913. Sommer des Jahrhunderts

Von: Florian Illies
Florian Illies Geschichtspanorama des Jahres 1913 setzt sich aus über 500 Glossen und kleineren Erzählungen zusammen, die sich keineswegs nur mit den historischen Ereignissen, sondern vielmehr mit den Geschehnissen und dem Zustand der 'Beteiligten' - vor allem Persönlichkeiten aus der Welt der Kunst - jenes Jahres beschäftigen.Mehr ...

Ungarn

Daniel Kehlmann: F ©‎ Magvető Verlag

F

Von: Daniel Kehlmann
Daniel Kehlmann dürfte den ungarischen Lesern vor allem wegen seines Romans Die Vermessung der Welt bekannt sein. Was Esprit, Eleganz, und künstlerisches Niveau betrifft, ist F, erschienen im vergangenen Jahr, in jeder Hinsicht dem außerordentlich erfolgreichen Band ebenbürtig, der das Duo Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß in den Mittelpunkt stellt. Das neue Werk spielt bereits im Deutschland unserer Tage, zur Zeit der großen Finanzkrise – beziehungsweise mit Rückbezügen auf die 1980-er Jahre.Mehr ...
Katja Petrowskaja: Vielleicht Esther ©‎ Magvető Verlag

Vielleicht Esther

Von: Katja Petrovsakja
Spontan und ungekünstelt aufrichtig ist sie, und genau dadurch ist das Buch Vielleicht Esther von Katja Petrowskaja durch und durch authentisch.Mehr ...
©‎ Park Konykiado

1913. Sommer des Jahrhunderts

Von: Florian Illies
Dieses eine Jahr trennte das lange 19. vom kurzen 20. Jahrhundert. 1913 war der Markstein zwischen dem, was man hierzulande als „glückliche Friedenszeit“ zu bezeichnen pflegt, und dem, was die Hölle selbst war.Mehr ...
©‎ Libri

Die Herrlichkeit des Lebens

Von: Michael Kumpfmüller
Es gibt dieses Foto von Kafka, vielleicht das berühmteste, nach hinten gekämmtes, dunkles Haar, leicht abstehende Ohren, trauriger Blick und fest geknotete Krawatte.Mehr ...

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