Hampels Fluchten

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2000, 496 Seiten
Hut auf dem Kopf, Weste am Leib, Rucksack auf dem Rücken, wandert Heinrich Hampel, dreißig Jahre alt, Bettenverkäufer von Beruf, pfeifend zum Kontrollpunkt an der deutsch-deutschen Grenze. […] Er flüchtet nicht etwa von Ost nach West, sondern umgekehrt von West nach Ost. […] Nicht aus politischer Überzeugung, er war einfach hoch verschuldet. Kapitalismus – das war zu viel für [ihn]. Michael Kumpfmüller lässt Leser, zumindest die seiner Herkunft und Generation, sich bei ihren Klischees über dieses Atlantis namens DDR ertappen. Hampels Fluchten ist nicht nur ein schräger, sehr gut erzählter Roman, sondern auch ein gewagtes Buch. Unterhaltung auf höchstem Niveau, mit Streiteinheiten.
Michael Kumpfmüller – Biografie
Hajo Steiner: „Der deutsche Hampel“
© Die Zeit, 17.08.2000













