2011

Alexandra Pavlou

2011 Dresden-Hellerau

Mirsali Akbarov, Usbekistan

Mirsali AkbarovGeboren 1955 in der Region Ferghana, Usbekistan. Mirsali Akbarov studierte in den 1970er Jahren am Staatlichen Pädagogischen Fremdspracheninstitut in Taschkent, der heutigen Weltsprachenuniversität. Er war zunächst Schullehrer für Englisch und arbeitete später als Korrespondent und Abteilungsleiter für eine Zeitung. Weitere zehn Jahre lang war Mirsali Akbarov Leiter und Chefübersetzer des Deutschen Dienstes von Radio Taschkent International (RTI). Nunmehr ist er als freischaffender Übersetzer deutschsprachiger Literatur tätig und arbeitet unter anderem mit dem Goethe-Institut Taschkent eng zusammen. Neben Kurzgeschichten und Erzählungen von Wolfgang Borchert, Friedrich Christian Delius, Stefan Zweig und Thomas Mann hat er Hermann Hesses "Steppenwolf" und Johann Wolfgang Goethes "Maximen und Reflexionen" ins Usbekische übersetzt.

Mirsali Akbarov arbeitet in Dresden-Hellerau an der Übersetzung von "Die Blechtrommel" von Günter Grass.


2011 Dresden-Hellerau

Tanja Petrič, Slowenien

Tanja Petric © Sebastijan VojvodaGeboren 1981 in Maribor, Slowenien. Tanja Petrič studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Germanistik in Ljubljana und Wien. Sie erhielt mehrere Stipendien für Studienaufenthalte und Fortbildungen in Deutschland und Österreich. In slowenischen Zeitungen sowie Literatur- und Kulturzeitschriften publiziert sie Buchbesprechungen und literaturwissenschaftliche Artikel. Sie ist Mitarbeiterin des Vereins der slowenischen literarischen Übersetzer, des Slowenischen Schriftstellerverbandes und Koordinatorin des internationalen Übersetzerseminars für slowenische Literatur bei der Slowenischen Buchagentur. Sie übersetzte u. a. Autoren wie Karen Duve, Jenny Erpenbeck, Julia Franck, Boris Groys, Durs Grünbein, Judith Hermann, Sarah Kirsch, Robert Menasse, Herta Müller, Lutz Seiler und Silke Scheuermann. 2009, 2010 und 2011 wurde sie für den Preis „lirikonov zlat“ für die beste Lyrikübersetzung im Rahmen des Poesiefestivals „Lirikonfest“ nominiert.

Tanja Petrič arbeitet in Dresden-Hellerau an der Übersetzung von „Es ist spät, ich kann nicht atmen“ von Mario Wirz.


2011 Dresden-Hellerau

Andy Jelčić, Kroatien

Andy JelcicGeboren 1958 in Ogulin, Kroatien. Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik war Andy Jelčić einige Jahre als Deutschlehrer tätig. Als Schriftsteller und Publizist arbeitet er mit vielen Institutionen der kroatischen Kulturszene zusammen, unter anderem mit dem Kroatischen Rundfunk, dem Museum für Zeitgenössische Kunst Zagreb sowie dem Kroatischen Architektenverein. Zu seinen veröffentlichten Übersetzungen aus dem Deutschen zählen Fachbücher von Ulrich Beck, Hans Belting, Jürgen Habermas und Harald Weinrich ebenso wie literarische Texte von W.G. Sebald und Robert Musil („Der Mann ohne Eigenschaften“). Seit 2011 ist er Vizepräsident des Europäischen Literaturübersetzerverbandes (CEATL).

Andy Jelčić arbeitet in Dresden-Hellerau an der Übersetzung von „Schwindel.Gefühle“ von W.G. Sebald.


2011 Dresden-Hellerau

Nicolás Gelormini, Argentinien

Nicolas GelorminiGeboren 1968 in Buenos Aires, Argentinien. Nicolás Gelormini studierte Klassische Philologie an der Universität Buenos Aires und übersetzt neben dem Deutschen auch aus dem Lateinischen. Seit 1997 arbeitet er als freiberuflicher Übersetzer und Lektor. Er war Stipendiat und Translator-in-Residence am Europäischen Übersetzerkollegium in Straelen und am Übersetzerhaus Looren (Schweiz). Zusammen mit Silke Kleemann leitete er zwei Deutsch-Argentinische Übersetzerwerkstätten. Nicolás Gelormini übersetzte bereits klassische Texte von Johann Wolfgang Goethe und E.T.A. Hoffmann ins Spanische. Vor allem widmet er sich aber der Vermittlung deutschsprachiger Gegenwartsautoren wie Peter Handke, Andreas Maier und Katja Lange-Müller.

Nicolás Gelormini arbeitet in Dresden-Hellerau an der Übersetzung von „Das Zimmer“ von Andreas Maier.


2011 Dresden-Hellerau

Alexandra Pavlou, Griechenland

Alexandra PavlouGeboren 1964 in Arta, Griechenland. Alexandra Pavlou besuchte die griechische Schule in München und absolvierte dort eine Ausbildung zur Arzthelferin. Seit 1986 lebt sie wieder in Griechenland, wo sie bis 2006 an Privatschulen Deutsch unterrichtet hat. Seit 1997 übersetzt sie deutschsprachige Literatur, darunter Werke von Uwe Timm, Martin Walser, Ingo Schulze und Elias Canetti. Für die Übersetzung von „Die gerettete Zunge“ von Elias Canetti erhielt Alexandra Pavlou eine Auszeichnung im Rahmen des Deutsch-Griechischen Übersetzerpreises 2004.

Alexandra Pavlou arbeitet in Dresden-Hellerau an der Übersetzung von „Lila, lila“ von Martin Suter.


2011 Gut Siggen

Margherita Carbonaro, Italien

Margherita CarbonaroGeboren 1964 in Mailand, Italien. Dort studierte sie Literaturwissenschaft und Italianistik. Seit 1993 arbeitet Margherita Carbonaro als Literaturübersetzerin und freie Lektorin für italienische Verlage, insbesondere für die Klassiker-Reihe „I Meridiani“ des Verlags Mondadori. Sie hat einige Jahre in Berlin und später in Peking gelebt, wo sie für Mondadori regelmäßig Berichte über den chinesischen Buchmarkt schrieb. Im Rahmen von Entwicklungshilfeprojekten unterrichtete sie Englisch in einem tibetischen Gebiet der chinesischen Provinz Qinghai sowie in einer nomadischen Region der Westmongolei. Sie hat unter anderem Werke von Carl Sternheim, Hans Keilson und Gegenwartsautoren wie Ingo Schulze, Terézia Mora und Uwe Timm ins Italienische übersetzt, zuletzt die Nobelpreisträgerin Herta Müller. Im Rahmen einer Neuausgabe sämtlicher Romane und Erzählungen Thomas Manns legte sie bisher Übersetzungen von „Königliche Hoheit“, „Lotte in Weimar“ und „Doktor Faustus“ vor.

Margherita Carbonaro arbeitet auf Gut Siggen an der Übersetzung von „Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel“ von Herta Müller.


2011 Gut Siggen

Ksenija Cockova, Mazedonien

Ksenija CockovaGeboren 1979 in Skopje, Mazedonien. Ksenija Cockova studierte Deutsche Sprache und Literatur an der Universität “Hll. Kyrill und Method” zu Skopje sowie den Masterstudiengang Europäische Interkommunikation. Sie arbeitet als freiberufliche Literaturübersetzerin und als Kulturmanagerin für “Center for Drama Arts T-House”, eine unabhängige Kulturinstitution, die sich der professionellen Weiterentwicklung der slowenischen Theaterszene sowie der Verbreitung internationaler Tendenzen im Bereich der Darstellenden Künste widmet. Zu ihren veröffentlichten und noch unveröffentlichten literarischen Übersetzungen zählen Werke von Bernhard Schlink, Urs Widmer, Karl-Markus Gauß, Christoph Hein, Peter Handke, eine Auswahl von Robert Walsers Erzählungen sowie Gedichte von Uljana Wolf und Michael Krüger.

Ksenija Cockova arbeitet auf Gut Siggen an der Übersetzung von „Schweigeminute“ von Siegfried Lenz.

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