Adventskalender 2011

Über diesen Kalender

2004 riefen die Produktdesigner Johannes Marmon und Johannes Müller, damals noch Studenten an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG), zum ersten Mal zur künstlerischen Interpretation des Weihnachtsbaums auf.

„Wir wollten ein Projekt initiieren, an dem alle teilnehmen und Spaß haben können sollten, eines, das die Verschiedenheiten der Fachbereiche an unserer Hochschule überbrücken würde – ein tatsächlich interdisziplinäres Projekt.“

Passend schien den Designern das Thema Weihnachtsbaum zu sein: „… jeder wusste, worum es ging, jeder hat eine Vorstellung von, Erinnerungen an und Assoziationen zu Weihnachtsbäumen. Zugleich schien das Bild des Weihnachtsbaums abstrakt genug, um es in beliebiger Manier und in verschiedenen Medien bearbeiten zu können.“

Zahlreiche Designer und Künstler folgten der Einladung und schufen Bilder, Plakate, Objekte bis hin zu Texten und Klängen, die sich mit dem Weihnachtsbaum auseinandersetzen. Versammelt sind die Arbeiten in der Ausstellung „Oh Tannenbaum“, die seit 2004 in den Räumen der HfG stattfindet und auf der Website des Projekts ohtannenbaum.org.

Im Dezember 2011 werden ausgewählte Bäume in Ausstellungen an 25 Goethe-Instituten weltweit zu sehen sein. Ausstellungsorte sind: Abidjan, Abu Dhabi, Barcelona, Beirut, Bratislava, Curitiba, Glasgow, Helsinki, Krakau, Ljubljana, Lyon, Madrid, Montreal, Nancy, Oslo, Ramallah, Rom, Thessaloniki, Triest, Vilnius, Warschau, Wellington, Yaoundé. Anlässlich der Ausstellungen an den Goethe-Instituten und in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut ist ein Buch entstanden, das 28 Postkarten aus den Jahren 2004 bis 2010 versammelt.

Zur HfG-Ausstellung gibt es auch ein Buch mit 25 Weihnachtskarten mit Motiven von 2004 bis 2007 zum Heraustrennen sowie vier kurzen Essays über die Tradition des Weihnachtsbaums und über die Ausstellung selbst.