Neue Theaterstücke des Kinder- und Jugendtheaters

„Tschick“ nach Wolfgang Herrndorf von Robert Koall

© Matthias Horn„Tschick“ © Matthias Horn

Robert Koall wurde 1972 in Köln geboren. Von 1995 bis 1998 Assistent von Christoph Schlingensief. Danach Wechsel in die Dramaturgie des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg (Intendanz Frank Baumbauer). Von 2000 bis 2004 Dramaturg am Schauspielhaus Zürich bei Christoph Marthaler und anschließend am Schauspiel Hannover im Team von Wilfried Schulz. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist er Chefdramaturg am Staatsschauspiel Dresden.
(Staatsschauspiel Dresden)


Es ist der erste Tag der Sommerferien. Die Mutter des 14jährigen Maik ist beim jährlichen Entzug, sein Vater mit jugendlicher Geliebter auf Geschäftsreise. Der Rest der Klasse eingeladen bei der Geburtstagsfeier der Jahrgangsschönsten. Und Maik allein mit Villa, Pool und 200 Euro Taschengeld. Da taucht Tschick vor Maiks Haustür auf, in einem geklauten Lada. Tschick ist noch neu in Maiks Klasse, ein Proll aus der Hochhaussiedlung, öfters betrunken, möglicherweise Russenmafia. Trotzdem steigt Maik ein. Zuerst wollen die beiden noch Richtung Walachei, Tschicks Familie besuchen, aber schon bald fahren sie einfach drauflos, die Fenster offen, als Soundtrack die einzig verfügbare Kassette, Richard Claydermans Solid Gold Collection.
Tschick ist die Geschichte einer sommerlichen Deutschlandreise durch ein vertrautes, fremdes Land. Durch Orte mitten im Nirgendwo, bizarre Kraterlandschaften und fehlplatzierte Gebirgszüge, bevölkert von seltsamen, aber häufig entwaffnend freundlichen Menschen. Eine Reise, getränkt mit dem Gefühl von Freiheit und Abenteuer und gleichzeitig voller Wehmut, weil sie nicht ewig dauern kann.
(Rowohlt Theaterverlag)

„Man lacht viel, wenn man Tschick liest, aber ebenso oft ist man gerührt, gelegentlich zu Tränen. Tschick ist ein Buch, das einen Erwachsenen rundum glücklich macht und das man einem Altersgenossen seiner Helden jederzeit schenken kann.“
(Süddeutsche Zeitung)


Auszeichnungen
2012 Hans-Fallada-Preis
2011 Clemens Brentano Preis der Stadt Heidelberg
2011 Deutscher Jugendliteraturpreis
Technische Daten
Uraufführung 19.11.2011 Staatsschauspiel Dresden
Regie Jan Gehler
Personenzahl Mind. 1 Dame, 2 Herren
Altersempfehlung ab 14 Jahren
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