
![]() © Isolde Ohlbaum |
Elfriede Jelinek wurde am 20. Oktober 1946 in Mürzzuschlag/Steiermark geboren und wuchs in Wien auf. Bereits mit vier Jahren erhielt sie Ballett- und Französischunterricht, in der Folgezeit eine umfassende musikalische Ausbildung. 1960 begann sie am Wiener Konservatorium Klavier und Komposition zu studieren. Nach dem Abitur 1964 wechselte sie an die Universität Wien und studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. 1967 brach sie ihr Studium ab und begann zu schreiben. Lyrik und Prosatexte erschienen in Anthologien und Literaturzeitschriften vor ihrer |
Mittlerweile zählt Elfriede Jelinek zu den bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren. 1979 wurde ihr erstes Theaterstück „Was geschah, nachdem Nora ihren Mann verlassen hatte oder Stützen der Gesellschaften“ uraufgeführt, seither gefolgt von weiteren Theatertexten.
Preise und Auszeichnungen:
- 1973 Österreichisches Staatsstipendium für Literatur
- 1978 Roswitha-Gedenkmedaille der Stadt Bad Gandersheim
- 1979 Drehbuchpreis des Bundesinnenministeriums der Bundesrepublik Deutschland
- 1986 Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln
- 1994 Peter-Weiss-Preis der Stadt Bochum
- 1994 Walter-Hasenclever-Literaturpreis der Stadt Aachen
- 1996 Bremer Literaturpreis
- 1998 Georg-Büchner-Preis
- 2002 Theaterpreis Berlin
- 2002 Heinrich-Heine-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf
- 2002 Mülheimer Dramatikerpreis für "Macht nichts"
- Else-Lasker-Schüler-Preis 2003 für das dramatische Gesamtwerk
- 2004 Lessing-Preis für Kritik
- Nobelpreis für Literatur 2004
- 2004 Mülheimer Dramatikerpreis für „Das Werk“
- 2009 Mülheimer Dramatikerpreis für „Rechnitz (Der Würgeengel)“
- 2011 Mülheimer Dramatikerpreis für „Winterreise“






