Fritz Kater

Geboren 1966 in Bad Kleinen (Mecklenburg-Vorpommern).
Umzug nach Ost-Berlin, dort Schule (Abitur), anschließend Wehrdienst in der NVA.
Lehre als Fernsehmechaniker abgeschlossen.
Arbeit mit freien Theatergruppen im kirchlichen Bereich.
1987 Ausreise in die BRD. Gelegenheitsarbeiten als Kellner, Regieassistent, Taxifahrer in Bayern. Erste Schreibversuche.
1990 Rückkehr nach Berlin. Ständiger Mitarbeiter einer Firma für Design-Controlling in Berlin-Moabit.
Seit 1990 schreibt Fritz Kater Stücke.
Verheiratet, drei Kinder.

Preise und Auszeichnungen:

Theaterbibliothek - Übersetzungen

Übersetzte Stücke von Fritz Kater in der Theaterbibliothek

Stücke

5 morgen

Eine Explosion in der Innenstadt, weißer Puder rieselt auf die Erde und bedeckt die Körper. Ein Virus? Ein terroristischer Anschlag? Die Apokalypse?Mehr ...

we are blood

1985, eine Industrielandschaft in Brandenburg: Tim, ein begabter Ingenieur erhält ein lukratives Angebot nach Burundi zu gehen. Karriere oder Familie? Yves, seine schwangere Freundin, eine von den Staatsorganen gestutzte Journalistin, wünscht sich verzweifelt den Rückzug ins Private. Mehr ...

heaven (zu Tristan)

Das Stück spielt in Ostdeutschland, in einer Landschaft, die auf den Aufschwung wartet. Vom Himmel jahrmillionenalte kosmische Strahlung, die schwarze Flecken auf Fotopapier erzeugt – ansonsten großes Schweigen. Unten verödende Städte und Industrielandschaften. Darin krabbelnd eine kleine Gesellschaft entwurzelter Individuen. Mehr ...

zeit zu lieben zeit zu sterben

Frei nach Motiven des Films "Time stands still" von Pétér Gothár
Das zweite Stück der DDR-Trilogie Katers erzählt vom Erwachsenwerden im Kommunismus unter Honecker. Mehr ...

Vineta (Oderwassersucht)

Steve war Boxer. Nach neun Jahren kehrt er heim. Zurück nach Frankfurt/Oder. Er will wieder kämpfen. Doch er ist 32. Mehr ...

WE ARE CAMERA/jasonmaterial

"Das dritte Stück der Heimat-Trilogie von Fritz Kater ist die Geschichte einer Flucht, bzw. die Geschichte einer Familien-Entführung - eine sehr private Familiengeschichte und zugleich eine sehr deutsche Polit-Geschichte.
Das Stück kreist um ein Familientrauma: den 31. Dezember 1969, eine Silvesternacht in einem Hotel in Finnland. Station einer Flucht aus Westdeutschland nach Ostdeutschland.Mehr ...

3 von 5 millionen

Fritz Katers neues Stück ist im ersten Teil, HAMMELCHEN, eine zeitraffende Dramatisierung des Romans VON DREI MILLIONEN DREI von Leonhard Frank (1882-1962). Kater erzählt szenisch verdichtet die märchenhafte Geschichte dreier süddeutscher Arbeitsloser, die in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts ausziehen, um das Glück zu suchen. Mehr ...

Werkliste - Auswahl

Bei henschel SCHAUSPIEL, Berlin
  • 5 morgen
    UA, Schauspiel Stuttgart, 2013
  • "demenz depression und revolution"
    UA, Maxim Gorki Theater, Berlin, 2013
  • We are blood
    UA, Maxim Gorki Theater, Berlin, 2010
  • Rose – oder Liebe ist nicht genug (Armin Petras)
    UA, Thalia Theater (Thalia in der Gaußstraße), 2009
  • Anna Karenina (Armin Petras)
    UA, Ruhrfestspiele Recklinghausen (Marl), 2008
  • Tanzen! Industrial soap opera
    UA, steirischer herbst, Graz, 2006
  • "Heaven (zu Tristan)"
    UA Schauspiel Frankfurt, 2007
  • Abalon, one nite in Bangkok
    UA Schauspiel Frankfurt, 2006
  • "3 von 5 Millionen"
    UA Deutsches Theater, Berlin, 2005
  • "Alkestis. Mon Amour"
    UA Schauspielhaus, Leipzig, 2004
  • "Mach die Augen zu und fliege oder Krieg böse 5"
    UA beim in Transit Festival, und Maxim Gorki Theater (Studio), Berlin, 2004
  • "WE ARE CAMERA/jasonmaterial"
    UA Thalia Theater, Hamburg, 2003
  • "Sterne über Mansfeld"
    UA: Schauspiel Leipzig, 2003
  • "Nietzsche in Amerika"
    UA: Deutsches Schauspielhaus Hamburg, 2002
  • "zeit zu lieben zeit zu sterben"
    UA: Thalia Theater, Hamburg, 2002
Bei Dreimasken Verlag, München
  • "Mala Zementbaum" (von Armin Petras und Thomas Lawinky)
    UA Maxim Gorki Theater, Berlin, 2006
    Einladung Mülheimer Theatertage
  • "Vineta (Oderwassersucht)"
    UA: Schauspiel Leipzig / Freie Kammerspiele Magdeburg, 2001
  • "Keiner weiss mehr 2 oder Martin Kippenberg ist nicht tot"
    UA: Theater Nordhausen, 1998
  • "Bloss weil dich irgend ein Typ mit Sperma bedeckte und dich dann zurückwies oder meine kleine Wolokolamsker Chaussee 6"
    UA: Theater Nordhausen, 1996
  • "Ejakulat am Stacheldraht II"
    UA: Kleist-Theater Frankfurt/Oder, 1994
  • "Krieg, Böse III"
    UA: Kleist-Theater, Frankfurt/Oder, 1994