Oliver Kluck

© Iko-Freese, DRAMA
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Geb. im April 1980 in Bergen auf Rügen. Nach einer Berufsausbildung und einem Studium der Ingenieurswissenschaften, dass er abbricht, studiert Oliver Kluck ab 2006 an der Universität Leipzig Dramaturgie, Prosa, Essayistik und neue Medien. 2007 schreibt er sein erstes Theaterstück („Mut macht Mut“) und veröffentlicht die Erzählsammlung „Ein Himmel voller Bratschen“, 2008 folgt das Drehbuch „Ukrainische Verhältnisse“.
Im Mai 2009 wird Oliver Kluck mit dem Förderpreis für neue Dramatik des Berliner Stückemarktes für sein Stück „Das Prinzip Meese“ ausgezeichnet, 2010 erhält er für „Warteraum Zukunft“ den Kleist-Förderpreis für junge Dramatik. Oliver Kluck lebt als freier Schriftsteller in Berlin und ist für die Spielzeiten 2010/2011 und 2011/2012 Dramatiker und „Außerhausautor“ am Deutschen Nationaltheater in Weimar.

Preise, Auszeichnungen:

  • 2009 Förderpreis für neue Dramatik des Stückemarkts beim Berliner Theatertreffen für „Das Prinzip Meese“
  • 2010 Kleist-Förderpreis für junge Dramatik
  • 2011 Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI

    Theaterbibliothek - Übersetzungen

    Übersetzte Stücke von Oliver Kluck in der Theaterbibliothek

    Stücke

    Die Froschfotzenlederfabrik

    In ‚Die Froschfotzenlederfabrik‘ verlaufen die Fronten der Verteilungskämpfe kreuz und quer durch das bunte Figurenpersonal: Jung gegen Alt, Stadt gegen Land, Angestellte gegen Arbeitgeber, privat versichert gegen gesetzliche Krankenkasse, jeder gegen jeden und immer zuwenig Geld für scheiß Jobs. Mehr ...

    Das Prinzip Meese

    Oliver Kluck gelingt in seinem Text, der ‚ein Stück ohne Stück’ ist, eine exemplarische Zustandsbeschreibung der fast dreißigjährigen Großstadtjugend Deutschlands. ‚Das Prinzip Meese' ist das Finden der eigenen Verwirrung dieser Generation, die zwischen Privatfernsehen, schlecht bezahlten Hiwi- Jobs und einer Perspektive, die von Arbeitslosigkeit und Hartz IV bestimmt wird, nach dem Sinn der eigenen Existenz fragt. Mehr ...

    Werkliste - Auswahl

    © Iko-Freese, DRAMA
    • Männer Frauen Arbeit
      UA 2012, Deutsches Schauspielhaus Hamburg
    • Über die Möglichkeit der Punkbewegung
      UA 2011, Volkstheater Rostock
    • Die Froschfotzenlederfabrik
      UA 2011, Burgtheater (Kasino), Wien
    • Leben und Erben
      UA Deutsches Schauspielhaus, Hamburg, 2012
    • Feuer mit mir
      UA Theater Chemnitz, 2011
    • Warteraum Zukunft
      UA Deutsches Schauspielhaus Hamburg, in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen, 2010
      Eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen (mit der Inszenierung des Nationaltheaters Weimar)
    • Das Prinzip Meese
      UA Maxim Gorki Theater, Berlin, 2010
    • Zum Parteitag Bananen
      UA Theater Chemnitz, 2009