Ewald Palmetshofer

© Ruth Deibl
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Geboren 1978 im Mühlviertel in Oberösterreich.
Begann ein Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik. Nach Abbruch desselben studiert er bis heute Theologie und Lehramt Philosophie/Psychologie/Pädagogik. Neben dem Studium und dem Schreiben arbeitet er im Sozialbereich.
Teilnehmer des Autorentheaterprojekts „wiener wortstaetten“ in der Spielzeit 2006/07. Seit der Spielzeit 2007/08 Hausautor am Schauspielhaus in Wien.

2008 wird Palmetshofer zum Nachwuchsdramatiker in der Kritikerumfrage des Jahrbuchs der Zeitschrift Theater heute gewählt. Ebenfalls 2008 wird er mit hamlet ist tot. keine schwerkraft für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, 2010 mit dem Stück faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete. In der Spielzeit 2011/2012 ist Ewald Palmetshofer Gastdramaturg am Nationaltheater Mannheim.

Auszeichnungen
  • 2005 Stipendium für das 17. Internationale Theaterfestival „Luaga & Losna“ in Nenzing, Vorarlberg
  • 2005 Retzhofer Literaturpreis für junges Drama für „sauschneidn“
  • 2006 Werkstatttage am Burgtheater Wien mit „wohnen. unter glas“
  • 2007 Einladung zum hotINK International Play Reading Festival, New York, mit der englischen Übersetzung von „helden“
  • 2008 Einladung zu den Mülheimer Theatertagen mit „hamlet ist tot. keine schwerkraft“
  • 2008 International Residency of Playwrights am Royal Court Theatre in London
  • 2008 Nachwuchsdramatiker 2008 in der Kritikerumfrage des Jahrbuchs von „Theater heute“
  • 2008 Dramatikerpreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft
  • 2011 Förderpreis der Stadt Wien in der Sparte Literatur

    Theaterbibliothek - Übersetzungen

    Übersetzte Stücke von Ewald Palmetshofer in der Theaterbibliothek

    Stücke

    tier. man wird doch bitte unterschicht

    Ein Ort am Rand, irgendwo. Erika geht ab und zu dem alten Schuldirektor pflegerisch zur Hand. Sein Sohn lebt in der Stadt, sich um den Vater kümmern kann er nicht.Mehr ...

    Faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete

    Wenn das vergangene Jahrhundert das der Raserei nach dem Totalen war, so rasen wir noch immer, ohne Politik und schön privat, von einem Produkt zum nächsten, bis nur noch eines zu konsumieren bleibt: der Nebenmensch. Nicht ein Wolf ist der Mensch dem Menschen. Mehr ...

    hamlet ist tot. Keine schwerkraft

    Die Dani und der Mani kommen nach Hause. Die Oma hat Geburtstag und außerdem ist grad der Hannes gestorben, ein Freund von früher. Und so feiert man Geburtstag und geht dann noch auf ein Begräbnis. Und auf dem Friedhof treffen Dani und Mani zufällig die Bine und den Oli. Lange nicht mehr gesehen, seit damals, als der Oli mal sehr eng mit dem Mani und die Dani sehr eng mit der Bine und alle sehr eng miteinander.Mehr ...

    Werkliste - Auswahl

    Theaterstücke

    © Ruth Deibl
    • räuber. schuldengenital
      2012, Burgtheater (Akademietheater), Wien
    • tier. man wird doch bitte unterschicht
      2010, Staatsschauspiel Dresden
    • Helden
      2009, Theater an der Ruhr, Mülheim
    • Körpergewicht. 17%
      2009, Nationaltheater Mannheim
    • Herzwurst. Immer alles eine tochter
      2009, Schauspielhaus Wien
    • faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete
      Schauspielhaus Wien, 2009
    • Das Ende kommt schon noch
      Deutschlandsaga - die 90er Jahre, kleines drama
      Auftragsarbeit für die Schaubühne Berlin 2008, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin
    • wohnen. unter glas
      Schauspielhaus Wien, 2008
    • hamlet ist tot. keine schwerkraft
      Schauspielhaus Wien, 2007
    • sauschneidn. ein mütterspiel
      Schauspielhaus Wien, 2007
    • helden
      Schauspielhaus Wien, 2007