Nis-Momme Stockmann

Nis-Momme Stockmann

© nadine elfenbein PHOTOGRAPHY
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© nadine elfenbein, PHOTOGRAPHY
1981 auf Föhr geboren, studierte Nis-Momme Stockmann »Sprache und Kultur Tibets« in Hamburg, Medienwissenschaften im dänischen Odense und machte eine Ausbildung zum Koch, bevor er an der Universität der Künste Berlin »Szenisches Schreiben« studierte.
2005 gewann er beim internationalen Filmfestival in Odense den 1. Preis für seinen Kurzfilm »Ignorans«.
Auszeichnung beim Heidelberger Stückemarkt 2009 mit dem Haupt- und Publikumspreis für das Stück „Der Mann, der die Welt aß“.
Er erhielt den Werkauftrag des Berliner Stückemarkts 2009 und schrieb für das Staatstheater Stuttgart für die Spielzeit 2009/2010 das Stück „Kein Schiff wird kommen“, das 2010 im Rahmenprogramm des Berliner Theatertreffens gezeigt wurde. Das Stück wurde ebenfalls zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen und von Radio Bremen als Hörspiel gesendet.
Seit der Spielzeit 2009/2010 ist Nis-Momme Stockmann Hausautor beim Schauspiel Frankfurt.
In der Kritikerumfrage des Fachmagazins „Theater Heute“ wurde Nis-Momme Stockmann mit großer Mehrheit zum „Nachwuchsdramatiker des Jahres 2010“ gewählt. Mit dem Stück „Tod und Wiederauferstehung der Welt meiner Eltern in mir“ in der Regie von Lars-Ole Walburg am Schauspiel Hannover wurde Nis-Momme Stockmann zu den Mülheimer Theatertagen 2013 eingeladen.

Preise, Auszeichnungen:
  • 2005: 1. Preis für den Kurzfilm "Ignorans" beim internationalen Filmfestival Odense
  • 2009: Haupt- und Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes für "Der Mann der die Welt aß", Einladung zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2009, Werkauftrag des Berliner Stückemarkts
  • 2010: Fördergabe des Schiller-Gedächtnispreises
  • 2011: Friedrich-Hebbel-Preis

    Theaterbibliothek - Übersetzungen

    Übersetzte Stücke von Nis-Momme Stockmann in der Theaterbibliothek

    Stücke

    Die kosmische Oktave

    „Die kosmische Oktave“ – das sind acht Texte, die im Laufe einer gedanklichen Auseinandersetzung mit Goethes Wahlverwandtschaften entstanden sind. Vier Monologe, die in keiner expliziten chronologischen Ordnung stehen und sich mit den vier Hauptfiguren des Romans auseinandersetzen. Und vier kleinere Zusatztexte, die im weiteren Verlauf der Proben und im Dialog mit Regisseur und Spielern entstanden sind.Mehr ...

    Kein Schiff wird kommen

    Ein junger Autor hat den Auftrag, ein Stück über die Wende zu schreiben. Aber er war ein Kind, als die Mauer fiel, und wuchs fern von Berlin auf: auf der Nordseeinsel Föhr. Kein innerer Bezug verbindet ihn mit dem Thema, außer der an ihn gestellten Forderung von Dramaturgen, Intendanten und Lektoren, dass sein Stück »welthaltig« und »nachhaltig« zu sein habe. Mehr ...

    Werkliste - Auswahl

    © nadine elfenbein PHOTOGRAPHY
    • Die kosmische Oktave
      UA 2014, Sophiensaele, Berlin
    • der Freund krank
      UA 2012, Schauspiel Frankfurt
    • Tod und Wiederauferstehung der Welt meiner Eltern in mir
      UA 2012, Schauspiel Hannover
    • Expedition und Psychatrie
      UA, Theater Heidelberg, 2011
    • Die Ängstlichen und die Brutalen
      UA, Schauspiel Frankfurt, 2010
    • Inga und Lutz
      UA, Staatstheater Braunschweig, 2010
    • Kein Schiff wird kommen
      UA, Staatstheater Stuttgart, 2010
      Einladung zu den Mülheimer Theatertagen 2010
    • Das blaue blaue Meer
      UA, Schauspiel Frankfurt, 2010
    • Der Mann der die Welt aß
      UA, Theater der Stadt Heidelberg, 2009