Theresia Walser

Theresia Walser - © Ekko von Schwichow
© Ekko von Schwichow
1967 in Friedrichshafen geboren. Besuch der Schauspielschule in Bern. Theresia Walser lebt in Freiburg im Breisgau.

Preise und Auszeichnungen:

  • „Nachwuchsautorin des Jahres“ 1998
  • Fördergabe des Schiller-Gedächtnispreises des Landes Baden-Württemberg 1998
  • „Autorin des Jahres“ 1999
  • Stücke-Förderpreis des Goethe-Instituts 1999
  • Einladung zu den Mülheimer Theatertagen 1999 und 2001
  • Stücke-Förderpreis des Goethe-Instituts 2001
  • Stipendium der BHF-Bank-Stiftung für die Frankfurter Positionen 2006.

    Theaterbibliothek - Übersetzungen

    Übersetzte Stücke von Theresia Walser in der Theaterbibliothek

    Theaterbibliothek - Übersetzungen

    Übersetzte Stücke von Theresia Walser und Karl-Heinz Ott in der Theaterbibliothek

    Stücke

    Die ganze Welt

    „Wenn die Gäste nicht zur Party kommen, kommt die Party eben zu den Gästen, ob diese wollen oder nicht. Und Richard und Regina wollen ganz entschieden nicht. Früher haben sie wild und ausdauernd gefeiert, sind viel gereist, oft ausgegangen; heute genießen sie, verschanzt in ihre große leere Wohnung, gutes Essen und die Abgeschiedenheit allein zu zweit.Mehr ...

    Die Liste der letzten Dinge

    Pia und Helen, zwei Frauen mittleren Alters, sind entschlossen, die Welt von sich zu erlösen.Mehr ...

    Wandernutten

    In 'Wandernutten' beschreibt Theresia Walser mit leichter Hand und einem sicheren Gespür für Komik die Beziehungen zwischen den Geschlechtern. Auf der einen Seite eine männliche Tischgesellschaft: Albert, dem es am Schönsten scheint, auf Frauen zu verzichten; Olaf, der froh ist, wenn er nicht rauchen darf; Rainer, der von Frauenfüßen träumt; und Georg, der jede Wette auf die Treue seiner Frau eingeht. Dieser Männerrunde stellt die Autorin vier Frauen in einer Hotelbar gegenüber. Mehr ...

    Die Heldin von Potsdam

    Die Handlung greift auf einen wirklichen Vorfall aus dem Jahr 1994 zurück: Eine Frau, arbeitslos und Mutter von drei Kindern, hatte nach einem Sturz vorgegeben, eine alte Frau vor einer Gruppe Skinheads geschützt und sich dabei die Verletzungen zugezogen zu haben. Nach mehreren Tagen Medienrummel, der die vermeintliche Heldentat öffentlich ausschlachtet, gab sie zu, gelogen zu haben. Mehr ...

    So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr

    Die Dramatikerin versammelt die Figuren ihrer himmlischen Höllenkomödie auf einer Pennerbank vor einem Großstadtbahnhof. Drei Paare mit jeweils einem Kind geben sich an diesem Ort ein Stelldichein. Mehr ...

    Werkliste - Auswahl

    • Eine Stille für Frau Schirakesch
      UA 2011, Theater Osnabrück in Kooperation mit dem Theater Freiburg
    • Die ganze Welt (zusammen mit Karl-Heinz Ott)
    • UA 2010, Nationaltheater Mannheim
    • Herrenbestatter
      UA 2009, Nationaltheater Mannheim
    • Monsun im April
      UA 2008, Nationaltheater Mannheim
    • Morgen in Katar
      UA 2008, Staatstheater Kassel
    • Ein bißchen Ruhe vor dem Sturm
      UA Nationaltheater Mannheim, 2006
    • Die Liste der letzten Dinge
      UA Bayerisches Staatsschauspiel München/Haus der Kunst, 2006
    • Die Kriegsberichterstatterin
      UA Bayerisches Staatsschauspiel, München, 2005
    • Wandernutten
      UA Staatstheater, Stuttgart, 2004
    • Die Geierwally (zusammen mit Karl-Heinz Ott, nach Wilhelmine von Hillern)
      UA Badisches Staatstheater Karlsruhe, 2003
    • Die Heldin von Potsdam"
      UA Maxim Gorki Theater, Berlin, 2001
    • So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr
      UA Münchener Kammerspiele, 2000
    • King Kongs Töchter
      UA Theater Neumarkt, Zürich, 1998
    • Das Restpaar
      UA Theater die Rampe, Stuttgart, 1997
    • Kleine Zweifel
      UA Münchener Kammerspiele, 1997