Neue deutsche Dramatik - Stücke

Von den beinen zu kurz

„Eine Familie: Vater, Mutter, Kind. Namenlos. Bürgerlich. Alles könnte gut sein, doch der Vater verfällt der Tochter vom Tage ihrer Geburt an. Für das Mädchen ist die »grenzenlose« Liebe des Vaters Teil ihrer Wirklichkeit, sein Begehren Normalität. Die ausrangierte Mutter stempelt die Tochter zur Diebin ihres Mannes. Mögliche Stationen dieser Tragödie – Geburt, erster Übergriff, Streichelzoo, Kindergeburtstag, Arztbesuch, Selbstmord – werden von Außenstehenden entworfen und kommentiert.
Dadurch (re)konstruieren sich einander widersprechende Bilder von den Gefühlsregungen, dem Macht- und Ohnmachtsgebaren der beteiligten Personen. Dem therapeutischen Gerede zum Trotz, das später auf das Mädchen einprasselt, verteidigt die Tochter ihr verhängnisvolles Verhältnis zum Vater.“
(Schauspiel Hannover)

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Technische Daten

Uraufführung 31.03.2012 im Theater Winkelwiese, Regie: Antje Thoms
Deutsche Erstaufführung: 05.01.2013 im Schauspiel Hannover
Regie Heike Marianne Götze
Personenzahl variabel
Rechte henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin GmbH
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