Christian Lollike

Christian Lollike

*1973 in Dänemark

Christian Lollike studierte Szenisches Schreiben am Theater Aarhus und arbeitete als Regieassistent von Miguel Rubio am Yayachakani Theater in Lima, Peru. Zu seinen Arbeiten gehört neben Hörspielen, Drehbüchern und mehreren Theaterstücken nicht zuletzt die Bearbeitung von Filmstoffen. Mit dem Stück „The Wonder“ (2005), für das Lollike 2006 mit dem Prix Europa ausgezeichnet wurde, gab er sein Regiedebüt. Viele seiner Stücke, darunter „Sorry, old man“ (2003), „Nathan (untitled)“ (2007) und „Cosmic Fear“ (2008) wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und u. a. in Deutschland, Schweden und Österreich inszeniert. In seinen Dramen behandelt Christian Lollike – von Armin Petras als „eine Art dänischer Schlingensief“ bezeichnet – Themen wie Gewalt gegen Frauen, Sterbehilfe oder das Attentat vom 11. September 2001. In Deutschland ist er durch seine Bühnenfassung des Lars-von-Trier-Films „Dogville“ am Staatstheater Stuttgart bekannt geworden. „Breaking the Waves“, Lollikes zweite Theaterarbeit zu von Trier, war 2007 im Berliner Gorki-Studio zu sehen.