
Geboren 1965 in Köln. Studierte Anglistik sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Universität Köln. Dort gründete sie 1986 die englischsprachige Theatergruppe „Countercheck Quarrelsome“ (deutsch in etwa: „Gegenkontrolle, streitsüchtig“) mit dem Regisseur Elmar Goerden. Diverse Aufführungen von Shakespeares Dramen im Original.
1991-1992 Regieassistentin am Düsseldorfer Schauspielhaus, vor allem bei David Mouchtar-Samorai. Seit 1992 eigene Arbeiten in Düsseldorf. 1994 wurde sie für ihre Düsseldorfer Inszenierung von „Romeo und Julia“ zur Nachwuchsregisseurin des Jahres gewählt, die Inszenierung wurde ferner zum Berliner Theatertreffen eingeladen sowie auch „Der Sommernachtstraum – Ein europäischer Shakespeare“. Von 1995-2000 arbeitete sie regelmäßig am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg sowie in Bonn, Hannover und Köln. Anschließend Inszenierungen in Bochum, München, Wien, bei den Wormser Festspielen und Zürich. Seit der Spielzeit 2007/2008 leitet sie das Schauspiel Köln als Intendantin.
Karin Beier inszeniert auch Opern.
Für Ihre Inszenierung „Die Kleinbürger“ von Maxim Gorki im Akademietheater Wien erhielt Karin Beier 2006 den Nestroy-Theaterpreis sowie 2009 für „Das Goldene Vließ“ von Franz Grillparzer am Schauspiel Köln den deutschen Theaterpreis Faust in der Kategorie „Beste Regie Schauspiel“.
Ihre Bühnenadaption des Films „Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen“ von Ettore Scola wurde zum Berliner Theatertreffen 2010 eingeladen sowie von der Kritikerumfrage im Jahrbuch der Zeitschrift Theater Heute 2010 zur Inszenierung des Jahres gewählt. Das Schauspiel Köln erhielt parallel dazu die Auszeichnung Theater des Jahres 2010.












