Armin Petras


© David Baltzer
Geboren 1964 in Meschede im Sauerland. 1969 siedelte er mit seinen Eltern in die DDR über. 1985-1987 Regiestudium an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch; Mitbegründer der freien Theatergruppe Medea Ost. 1987 inszenierte er am Theater Nordhausen Heiner Müllers „Wolokolamsker Chaussee 1-3“. 1988 verließ er die DDR und zog nach Westberlin. Er war Regieassistent am Frankfurter Theater am Turm (TAT) und an den Münchner Kammerspielen. Nach der Wende inszenierte er u.a. am Kleist-Theater Frankfurt/Oder, am Theater Chemnitz, an den Freien Kammerspielen Magdeburg, am Schauspiel Leipzig, am Nationaltheater Mannheim, am Volkstheater Rostock, an der Berliner Volksbühne, am Schauspiel Hannover und am Bayerischen Staatsschauspiel München. 1996-1999 Oberspielleiter am Theater Nordhausen und Hausregisseur in Leipzig. 1999-2002 Schauspieldirektor am Staatstheater Kassel. 2002 wechselte Petras als fester Regisseur ans Schauspiel Frankfurt, wo er von 2003 bis 2006 die Spielstätte in der Schmidtstraße leitete (unter der Intendanz von Elisabeth Schweeger). Daneben inszenierte er u.a. am Thalia Theater Hamburg und am Schaupiel Leipzig. Seit der Spielzeit 2006/07 ist Petras Intendant am Maxim Gorki Theater Berlin. Er hat seinen Vertrag bis 2016 verlängert. Petras schrieb „Alkestis, mon amour“ nach Euripides (UA 2005), das er zur „Herakles-Trilogie“ erweiterte (UA 2010). Zusammen mit dem Schauspieler Thomas Lawinky verfasste er das Stück „Mala Zementbaum“ (2007). Er schrieb außerdem Bühnenadaptionen von Romanen und Novellen wie „Anna Karenina“ von Leo Tolstoi, „Das Versprechen“ von Friedrich Dürrenmatt, „Als wir träumten“ von Clemens Meyer, „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ von Peter Høeg, Rummelplatz“ von Werner Bräunig oder „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm, von denen er die meisten auch inszenierte. Unter dem Pseudonym Fritz Kater ist Petras ein viel beachteter Dramatiker, dessen Stück „zeit zu lieben zeit zu sterben“ 2003 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet wurde. Kater wurde dafür überdies in der Jahresumfrage der Zeitschrift Theater heute zum „Dramatiker des Jahres“ gewählt. Die Stücke von Fritz Kater bringt Petras in der Regel selber zur Uraufführung. Seine Inszenierung von „zeit zu lieben zeit zu sterben“ war, ebenso wie die Uraufführung von „We are camera. Jasonmaterial“ (2003), beim Berliner Theatertreffen zu Gast. Die Inszenierung von Katers Ost-Melodram „Heaven (zu tristan)“ wurde 2007 mit dem Berliner Friedrich-Luft-Preis ausgezeichnet, das Stück zu den Mülheimer Theatertagen 2008 eingeladen. Weitere Stücke von Kater, die Petras inszenierte, sind u.a.: „Mach die Augen zu und fliege oder Krieg böse 5“ (2004), „3 von 5 Millionen“ (2005), „Abalon, one nite in Bangkok“ (2006), „Tanzen!“ (2006), „We Are Blood“ (2010). Armin Petras wurde 2005 mit dem Leipziger Theaterpreis und dem Lessing-Preis des Freistaates Sachsen ausgezeichnet. Als Fritz Kater erhielt er 2008 den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für sein Gemsamtwerk.

Seit der Spielzeit 2013/2014 ist Armin Petras Intendant am Schauspiel Stuttgart, als Nachfolger von Hasko Weber.

 

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Porträt: Armin Petras

Armin Petras ist unter den deutschen Regisseuren der schnellste, fleißigste, umtriebigste – ein echter Workaholic. Alle zwei Monate bringt er eine Inszenierung heraus; es gab Zeiten, da waren es noch mehr. Sowohl unter seinem eigenen Namen als auch unter dem Dramatiker-Pseudonym Fritz Kater schreibt er sehr erfolgreich auch Stücke und bearbeitet Romane, und dann hat dieser rastlose Hochfrequenzkünstler auch noch einen Intendantenjob: Seit der Spielzeit 2006/07 leitet er das Maxim Gorki Theater (MGT), das kleinste Schauspielhaus Berlins. Auch dort gilt Petras´ Maxime: „Schnell und wendig sein!“, was sich in der Anfangsspielzeit in nicht weniger als 46 Premieren niederschlug.

Nicht alles, was am MGT gezeigt wird, lässt sich unter der Rubrik „große Kunst“ subsumieren; auch nicht alles, was der Hausherr selber macht, obwohl er tatsächlich ein Meister des Unfertigen, Improvisierten, schnell Collagierten ist. Es gibt an diesem hyperaktiven Theater schon auch Halbgares, Mittelmäßiges, Schnellschüsse von geringer künstlerischer Halbwertszeit. Mangelnde Experimentierfreude kann man dem Haus aber gewiss nicht nachsagen. Petras´ erklärtes Ziel als Intendant ist es, „Stadttheater zu machen“. Für ihn bedeutet das, Zuschauer aus den unterschiedlichsten Altersgruppen und gesellschaftlichen Schichten anzusprechen, „Theater für alle zu machen, nicht nur für eine bestimmte Klientel“. Für Petras ist Theater „der letzte demokratische Ort“, ein Ort, „an dem sich Menschen treffen und zueinander verhalten“ – genau das interessiert ihn, deshalb macht er überhaupt Theater, deshalb sind ihm soziale und politische Themen wichtig.

Das Maxim Gorki Theater zieht bislang vor allem ein junges Publikum an, und es arbeitet selber mit einem Stamm von auffallend jungen Künstlern. Auch die Dramatik ist jung: Im Gorki-Studio werden nur Uraufführungen und Stücke von lebenden Autoren gespielt. Das stärkste Pfund, mit dem Petras von Anfang an wuchern konnte, ist – neben seiner unerschöpflichen Energie – sein exquisites Ensemble, dem herausragende, beim Publikum sehr beliebte Schauspieler wie Fritzi Haberlandt, Regine Zimmermann, Peter Kurth, Peter Moltzen, Robert Kuchenbuch oder Roland Kukulies angehören.

Von seinen Anfängen als Jungregisseur in der DDR der achtziger Jahre bis hin zu seinem Intendantenposten am Maxim Gorki Theater hat Petras einen langen Marsch durch die Theaterinstitutionen in Ost und West hingelegt und dabei mehrmals Leitungsfunktionen übernommen. Er war Oberspielleiter am Theater Nordhausen in Thüringen, Schauspieldirektor in Kassel und zuletzt Kurator der „Schmidtstraße 12“, der experimentellen Nebenspielstätte des Frankfurter Schauspiels unter Elisabeth Schweeger, wo knappe Probenzeiten und eine Einheitsbühne zu Petras´ Konzept eines schnellen, grellen, aktuellen Theaters gehörten. Diese Erfahrungen kommen ihm in Berlin zugute, wo sich Petras trotz eines Mini-Etats von acht Millionen Euro mit vielen Gastspielen und klugen Koproduktionsmodellen über Wasser zu halten versteht.

Petras hat am MGT Stücke von höchst unterschiedlichen Autoren inszeniert, darunter: „Baumeister Solness“ und „Die Frau vom Meer“ von Henrik Ibsen (beide 2006), „Der Biberpelz“ von Gerhart Hauptmann (2007), „Das Versprechen“ (2006) und „Der Besuch der alten Dame“ (2009) von Friedrich Dürrenmatt, „Mephisto forever“ von Tom Lanoye (2008) – einmal sogar, was selten ist bei Petras, einen Shakespeare („Der Kaufmann von Venedig“, 2009). Sein Ziel ist es dabei stets, schnell und aktuell auf Wirklichkeit zu reagieren. Er erzählt die Stoffe mit einer großen Verspieltheit aus dem Heute heraus, macht daraus pralle, lustvolle Schauspielorgien mit Gags, Slapstick, ironischen Brüchen, oft unter Einsatz moderner Medien und Popmusik. Romanstoffe eignen sich für diese Sampletechnik besonders gut. Petras bringt sie in eigenen, meist klug gestrafften und pointierten Adaptionen auf die Bühne, so zum Beispiel „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ von Peter Høeg (2007 oder – für ihn eine seiner wichtigsten Arbeiten am MGT – „Rummelplatz“ von Werner Bräunig (2009).

„Rummelplatz“ ist ein 700-Seiten-Epos über den Uranbergbau und die sozialistischen Aufbaujahre im „wilden Osten“. Der Roman, der in der DDR nie erscheinen durfte, fällt in jene Kategorie von Texten, mit denen Armin Petras als unermüdlicher Geschichtsbergarbeiter die deutsch-deutsche Vergangenheit befragt und behaut. Das geteilte und dann wiedervereinigte Deutschland ist sein Haupt-, ja Lebensthema. Alltag in der DDR, staatliche Repression, Mauerfall, Nachwendezeit – Petras, dessen Eltern 1969, fünf Jahre nach seiner Geburt, von der Bundesrepublik in die DDR übersiedelten, interessiert sich dafür allein schon aufgrund seiner eigenen exemplarischen Biographie.

Ostdeutsche Autoren wie Heiner Müller, Christoph Hein Einar Schleef liegen Armin Petras deshalb besonders am Herzen – neben dem „Ur-Brandenburger“ Heinrich von Kleist, dem das Gorki Theater 2011 ein ganzes Festival widmen will. Besonders stark gemacht hat sich Petras in den letzten Jahren für die Texte von Einar Schleef, die sonst kaum mehr gespielt werden. Seine Inszenierung von Schleefs monumentalem Mutter-Roman „Gertrud“, herausgekommen am Schauspiel Frankfurt, war von ebenso großer Kenner- wie Könnerschaft und wurde 2008 zum Berliner Theatertreffen eingeladen: ein einfühlsames, geschichtsträchtiges, urgewaltig weibliches Identitäts-Suchspiel, aufgeteilt auf vier wunderbare Schauspielerinnen (Gertrud 1 bis Gertrud 4). Zum 20jährigen Jubiläum des Mauerfalls im November 2009 nahm Petras Schleefs kleinen Prosatext „Abschlussfeier“ aus dem Jahr 1978 als Grundlage für einen schmerzhaften Rückblick auf den DDR-Überwachungsstaat: ein Abend, der mit gleichermaßen beißendem wie amüsant-atmosphärischem Realismus davon erzählt, wie in einer Internationalen Jugendherberge an der Ostsee Ende der 70er Jahre jeder jeden bespitzelt.

Um Bespitzelung und Stasitätigkeit, vor allem aber um die Frage nach Verrat und persönlicher Schuld in einem autoritären System geht es auch in dem Stück „Mala Zementbaum“ (2007), das Petras gemeinsam mit dem Schauspieler Thomas Lawinky auf Basis von dessen Vergangenheit als IM geschrieben hat. Auch „Alkestis, mon amour“ nach Euripides (UA 2005) „Rose oder Liebe ist nicht genug“ (UA 2009) oder die „Herakles-Trilogie“ (UA 2010) veröffentlichte Armin Petras unter seinem richtigen Namen. In der Regel aber schreibt er seine Stücke unter dem Pseudonym Fritz Kater und beharrt strikt auf der Eigenständigkeit dieses Dramatikers, den seine (erfundene) Vita als deutsch-deutschen Grenzgänger ausweist: geboren 1966 in Bad Kleinen (DDR), 1987 Ausreise in die BRD, 1990 Rückkehr nach Berlin-Moabit.

Die ost-west-deutsche Gespaltenheit, die sich in Petras` eigener Biografie ebenso wie in der fiktiven seines Alter Egos ausdrückt, ist auch Thema jener drei Kater-Stücke, die zusammen eine DDR-Heimat-Trilogie bilden: „Fight City.Vineta“ (2001), „zeit zu lieben zeit zu sterben“ (2002) und „WE ARE CAMERA / jasonmaterial“ (2003), alle mit großer Narrenfreiheit uraufgeführt von Petras am Hamburger Thalia Theater in der Gaußstraße. „Fight City.Vineta“ erzählt die Geschichte eines Ex-Boxers und anderer Wende-Verlierer in Frankfurt/Oder. „zeit zu lieben zeit zu sterben“ entfaltet ein szenisches Triptychon über das Erwachsenwerden in der DDR, eine heiter-sentimentale Adoleszenz- und Familiengeschichte.

Und auch „WE ARE CAMERA / jasonmaterial“ ist eine deutsche Familiengeschichte zwischen West und Ost, eine Mischung aus Spionagekrimi, Pubertätsdrama, Ehetragödie und Soap – aber auch ein Spiel der Erinnerung. Spätestens mit den Inszenierungen dieser drei preisgekrönten Stücke hat sich Armin Petras zu Beginn der Nullerjahre in die vorderste Riege der deutschen Regisseure katapultiert. Als Anwalt der kleinen Leute, der Underdogs und Verlierer ist er nicht nur ein Menschenfreund und Moralist. Es steckt in ihm auch ein großer Romantiker, der die ganze Gefühlsklaviatur beherrscht.

Mit „Heaven (zu tristan)“ kehrte Petras alias Fritz Kater 2007 abermals in die ostdeutsche Provinzhölle zurück, um von dort seine Assoziationsbögen hinauf in die Höhen der Liebe und hinab in die Dunkelheiten der deutschen Vergangenheit zu spannen. „erleben wir uns als in die welt geschleudert oder als teil eines ganzen?“, lautet eine zentrale Frage in diesem Ost-Melodram, das nicht nur auf den Tristan-Mythos zurückgreift, sondern auch auf eine jüdische Wissenschaftlerin namens Marietta Blau, die einst dank einer fotochemischen Erfindung die sternenförmig auseinanderfliegenden Teilchen einer Kernzertrümmerung sichtbar machte. Ähnlich macht „Heaven“ die Zertrümmerung einer Lebenslandschaft und deren soziale Folgen für die Menschen sichtbar, und Petras inszenierte das als großes Gefühlskino.

Armin Petras sucht deutsche Geschichte in individuellen Geschichten, das Große im Kleinen, die Politik hinter dem privaten Schicksal. Selbst Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ (eine Koproduktion mit Dresden) verlegte er 2009 in den Osten Deutschlands, in die Zeit kurz nach der Wende. Und wenn es einmal nicht explizit um die deutsch-deutsche Geschichte geht wie etwa in seiner Doppelinszenierung „Der Krieg“ (2010) an den Münchner Kammerspielen, in der er Goldonis Komödie „La Guerra“ mit Kleists Tragödienfragment „Robert Guiskard“ verband, dann ist der Abend trotz aller Spiellust und Ironie doch eminent politisch. Weil Armin Petras tatsächlich ein Regisseur mit einem gesellschaftlich-sozialen Anliegen ist.

Christine Dössel

Inszenierungen - Eine Auswahl

  • Fritz Kater "5 morgen"
    2013, Schauspiel Stuttgart
  • Jakob Michael Reinhold Lenz/Judith Schalansky "Der Hofmeister oder Vorteile der Privatisierung/Der Hals der Giraffe"
    2013, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Fritz Kater "demenz depression und revolution"
    2013, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Nach Gerhart Hauptmann "Bahnwärter Thiel"
    2012, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Henrik Ibsen "John Gabriel Borkmann"
    2012, Münchner Kammerspiele
  • Jonathan Litell "Die Wohlgesinnten"
    2011, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Nach der Novelle von Heinrich von Kleist "Das Erdbeben in Chili"
    2011, Staatsschauspiel Dresden, Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater, Berlin
  • John Steinbeck "Früchte des Zorns"
    2010, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Heinrich von Kleist "Die Hermannsschlacht"
    2010, Münchner Kammerspiele
  • Eugene O'Neill "Ein Mond für die Beladenen"
    2010, Schauspielhaus Bochum
  • Fritz Kater "we are blood"
    2010, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Carlo Goldoni ("La Guerra")/Heinrich von Kleist ("Robert Guiskard") "Der Krieg"
    2010, Münchner Kammerspiele
  • Friedrich Dürrenmatt "Der Besuch der alten Dame"
    2009, 2010 Staatsschauspiel Dresden, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Nach Einar Schleef , Theaterfassung Armin Petras "Abschlussfeier"
    2009, Anhaltisches Theater Dessau, Maxim Gorki Theater (Gorki Studio), Berlin
  • Nach John Cassavetes, Theaterfassung Armin Petras "Opening Night"
    2009, Schauspiel Frankfurt, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • William Shakespeare "Der Kaufmann von Venedig"
    2009, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Darja Stocker "Zornig geboren"
    2009, Ruhrfestspiele Recklinghausen (Halle Marl), Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Werner Bräunig, Bühnenfassung Armin Petras "Rummelplatz"
    2009, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Armin Petras (nach Motiven des Romans "Homo Faber" von Max Frisch) "Ödipus auf Cuba"
    2008, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Dorota Maslowska "Zwei arme Polnisch sprechende Rumänen"
    2008, Koproduktion des Maxim Gorki Theaters mit den Wiener Festwochen, dem Schauspielhaus Wien und dem Festival Theaterformen
  • Nach dem Roman von Clemens Meyer, Bühnenfassung Armin Petras und Carmen Wolfram "Als wir träumten"
    2008, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Heiner Müller/Inge Müller "Die Korrektur"
    2008, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Einar Schleef, Bühnenfassung Jens Groß "Gertrud"
    2008, Schauspiel Frankfurt, 2009, Maxim Gorki Theater, Berlin
    Gerhart Hauptmann "Der Biberpelz"
    2007, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Fritz Kater "heaven (zu Tristan)"
    2007, Schauspiel Frankfurt, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Peter Høeg, Bühnenfassung von Armin Petras und Juliane Koepp "Fräulein Smillas Gespür für Schnee"
    2007, Thalia Theater, Hamburg (Thalia in der Gaußstraße), Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Heinrich von Kleist "Prinz Friedrich von Homburg"
    2006, Schauspiel Frankfurt, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Einar Schleef "Das Haus"
    2006, Maxim Gorki Theater Berlin
  • Henrik Ibsen "Baumeister Solness"
    2006, Maxim Gorki Theater Berlin
  • Fritz Kater "Tanzen !"
    UA 2006, Steirischer Herbst Graz/Maxim Gorki Theater Berlin
  • Fritz Kater "Abalon, one Nite in Bangkok"
    2006, Thalia Theater Hamburg in der Gaußstraße 
  • Nach Christoph Hein „Horns Ende“, 1. Teil und „In seiner frühen Kindheit ein Garten“, 2. Teil
    2006, Schauspiel Frankfurt (1. Teil in Koproduktion mit Schauspiel Leipzig)
  • Nach Georg Büchner „Lenz“
    2005, Torshovtheater, Oslo
  • Johann Wolfgang Goethe „Egmont“
    2005, Schauspiel Frankfurt
  • Nach Friedrich Dürrenmatt „Das Versprechen“
    2005, Thalia Theater, Hamburg
  • Henrik Ibsen „Die Wildente“
    2005, Schauspiel Köln
  • Gerhart Hauptmann „Vor Sonnenaufgang“
    2005, Nationaltheater, Mannheim
  • Victor Hugo „Lucretia Borgia“
    2005, Schauspiel Frankfurt
  • Fritz Kater "3 von 5 Millionen"
    2005, Deutsches Theater Berlin
  • Heinrich von Kleist "Das Käthchen von Heilbronn
    2004, Schauspiel Frankfurt/Schauspiel in der Schmidtstraße
  • Euripides "Alkestis"
    2004, Schauspiel Leipzig
  • Fritz Kater "mach die augen zu und fliege oder krieg böse 5"
    2004, Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspiel Frankfurt/Schauspiel in der Schmidtstraße
  • Henrik Ibsen "Die Frau vom Meer"
    2004, Schauspiel Frankfurt
  • Gerhart Hauptmann „Die Ratten“
    2004, Thalia Theater Hamburg
  • Albert Camus „Die Gerechten“
    2004, Deutsches Theater Berlin
  • Gotthold Ephraim Lessing "Minna von Barnhelm"
    2003, Schauspiel Frankfurt
  • Fritz Kater „We are camera / Jasonmaterial“
    UA 2003, Thalia Theater Hamburg in der Gaußstraße, Einladung zum Berliner Theatertreffen
  • Tennessee Williams „Die Glasmenagerie“ / Sarah Kane „Zerbombt“
    2003, Schauspiel Frankfurt in der Schmidtstraße
  • Friedrich Hebbel „Maria Magdalena“
    2002, Schauspiel Frankfurt
  • Fritz Kater „Sterne über Mansfeld“
    UA 2003, Schauspiel Leipzig
  • Armin Petras / Einar Schleef „Zigaretten“
    UA 2003, Nationaltheater Mannheim
  • Fritz Kater „zeit zu lieben zeit zu sterben“
    UA 2002, Thalia Theater Hamburg in der Gaußstraße, Einladung zum Berliner Theatertreffen
  • Knut Hamsun „Spiel des Lebens“
    2002, Schauspiel Frankfurt
  • Oscar Wilde „Salome“
    2002, Schauspiel Leipzig
  • Friedrich Schiller „Die Jungfrau von Orleans“
    2002, Staatstheater Kassel
  • Nach dem Roman „Simulacron“(Daniel F. Galouye)
    2001, Schauspiel Frankfurt
  • Fritz Kater „Fight City. Vineta“
    UA 2001, Thalia Theater Hamburg in der Gaußstraße
  • William Shakespeare „Ein Sommernachtstraum“
    2001, Bayerisches Staatsschauspiel München
  • Farid Nagim „Der Schrei des Elefanten“
    UA 2000, Thalia Theater Hamburg in der Gaußstraße
  • Nach Texten von Martin Walser / Fritz Marquard / Heinrich Böll „Mythen der Republik“
    2000, Staatstheater Kassel
  • Friedrich Schiller „Kabale und Liebe“
    1999, Staatstheater Kassel
  • William Shakespeare „Othello“
    1999, Staatstheater Kassel
  • Armin Petras nach Jeff Noon „Gelb“
    UA 1999, Schauspiel Leipzig
  • Henrik Ibsen „Nora oder Ein Puppenheim“
    1999, Theater Nordhausen
  • Bertolt Brecht „Das Leben des Galilei“
    1998, Theater Nordhausen
  • Armin Petras nach dem Roman von John Berger „Auf dem Weg zur Hochzeit“
    UA 1998, Schauspiel Leipzig
  • Armin Petras nach Motiven von Marek Hlasko „Hund“
    UA 1997, Schauspiel Leipzig
  • Armin Petras nach dem Film von Assi Dayan „Life according to Agfa“
    UA 1997, Schauspiel Leipzig
  • Lothar Trolle „Die Baugrube“
    UA 1996, Frankfurt/Oder
  • David Greig „Europa“
    1995, Theater Chemnitz
  • Ulrich Plenzdorf „Vater, Mutter, Mörderkind“
    UA 1993, Frankfurt/Oder
  • Fritz Kater „Schwarz – ein Schnitt“
    UA 1993, Frankfurt/Oder