Raimund Hoghe

36, Avenue Georges Mandel  © Rosa-Frank.com
36, Avenue Georges Mandel © Rosa-Frank.com


Raimund Hoghe, geboren in Wuppertal, verfasste zunächst Porträts von Außenseitern und Prominenten, die in der ZEIT erschienen und auch in mehreren Büchern zusammengefasst wurden.
1980 bis 1990 arbeitete er als Dramaturg für das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, über das er auch zwei Bücher schrieb. Seit 1989 entwickelt er eigene Theaterarbeiten für verschiedene Tänzer. Hoghe gastierte in zahlreichen Ländern Europas, außerdem in Japan, Südkorea, Australien, Kanada und den USA.
Daneben arbeitete Hoghe vielfach für das Fernsehen und realisierte u. a. 1997 im Auftrag des WDR das einstündige Selbstportrait „Der Buckel“.
2005 entstand für ARTE der Film „Cartes Postales“ (Regie Richard Copans). 2001 erhielt Hoghe den Deutschen Produzentenpreis für Choreografie. 2006 erhielt er für “Swan Lake, 4 Acts” den Preis der französischer Kritiker in der Kategorie “Beste ausländische Produktion”. 2008 wurde er in der Kritikerumfrage der Zeitschrift “ballettanz” zum Tänzer des Jahres gewählt. Er lebt in Düsseldorf.
Links zum Thema