Tanz in Deutschland – Festivals, Ausstellungen, Buch- und Filmtipps

Festivals

Europeras 1, Ruhrtriennale 2012, Jahrhunderthalle Bochum, © Wonge Bergmann für die Ruhrtriennale, 2012. Aus der Hauptprobe f. „Europeras 1“, John Cage, Inszenierung Heiner Goebbels, 14.08.2012, JHH Bochum. Mezzosoprane: Liliana Nikiteanu und Karolina Gumos, Sopran: Asmik Grigorian, Bass: Frode Olsen.

Schauplatz Industriedenkmal – die Ruhrtriennale geht in die nächste Runde

Das internationale Kulturfestival im Ruhrgebiet wurde 2002 ins Leben gerufen. Es sollte der ehemals florierenden Region von Schwerindustrie und Bergbau eine neue Identität verschaffen.Mehr ...
Das Logo der euro-scene Leipzig

Modernes Theater im Wandel – die euro-scene Leipzig als internationale Momentaufnahme

Seit 1990 findet immer im November das Festival euro-Scene Leipzig statt. Ein Schwerpunkt ist Theater aus Osteuropa.Mehr ...
Das Logo der Tanzplattform 2012

Tanzplattform 2012 in Dresden – Vorhang auf für einen farbigen Szene-Mix

Ein Gespräch mit Jury-Mitglied Kerstin Evert über die Auswahl und die Erwartungen, die sich mit der Tanzplattform verbinden.Mehr ...
Das Cover des Kataloges zu Intradance

Ein Festival der Kooperation: Intradance in Russland

Im Frühjahr 2009 begann das Unternehmen Intradance. Sieben Choreografen wurden eingeladen, um mit russischen Compagnien einen Arbeitsprozess zu beginnen. Die Ergebnisse wurdenin Moskau vorgestellt.Mehr ...
Collettivo Cinetico; © Lukasz Kalebasiak

Das Europäische Festival des Gegenwartstanzes – so entsteht die Avantgarde

Wenn der Gegenwartstanz eine Zukunft haben soll, gilt es sich um die Künstler zu kümmern, die diese Zukunft gestalten werden.Mehr ...
Impression vom Tanzfestival „Visa 2 Dance“ 2009; Foto: Festival

Keine halben Sachen – das Tanzfestival „Visa 2 Dance“ in Dar es Salaam

Beim Festival vom 4. bis 16. Oktober 2010 entwickeln und diskutieren junge Künstler den zeitgenössischen Tanz.Mehr ...
Kinder mit dem Festival-Flyer Rue Princesse; Foto: Christiane Kühl

Auf der Reeperbahn Westafrikas – das Festival Rue Princesse in Abidjan

Das Festival an der legendären Vergnügungsmeile der Cote d'Ivoire brachte im April 2010 deutsche und ivorische Künstler für unkonventionelle Koproduktionen zusammen.Mehr ...
Festivalleiter André Lepecki; © Haus der Kulturen
der Welt, Jochen Wehrmann

Das Alter des Zeitgenössischen – André Lepecki und das Berliner Festival In Transit

In Transit handelt davon, wie Performance entsteht, welche Kräfte dabei wirken und wie man über das Besondere im globalen Einerlei sprechen kann.Mehr ...
Weitere Artikel

Ausstellungen

„Retrospective“ by Xavier Le Roy; © Xavier Le Roy, 2012 © Fundació Antoni Tàpies, Barcelona. Foto: Albert Ibanyez, 2012. Available under a CC BY-NC-SA license

Der Tanz ums vergängliche Werk – wenn Bewegung im Museum Einzug hält

Choreografie verlässt die Bühne der Gegenwart und macht sich in die Spielorte der Geschichte auf.Mehr ...
Yvonne Rainer: „Trio A“, 1973, The Portland Center for Visual Arts, Fotograf unbekannt; © The Getty Research Institute, Los Angeles (2006.M.24)

Mehr als Tanz – die Ausstellung „Yvonne Rainer. Raum, Körper, Sprache“

Eine große Ausstellung im Kölner Museum Ludwig präsentiert die erste europäische Retrospektive und zeichnet die Komplexität und Vielfalt von Yvonne Rainers Werk nach.Mehr ...
Ernst Ludwig Kirchner „Tänzerin mit gehobenem Rock“ 1909; Foto: Michael Herling/Aline Gwose

„Ohne Ekstase kein Tanz“ – der Tanz in der Kunst der Moderne

Die Ausstellung Ohne Ekstase kein Tanz im Sprengel Museum Hannover befasste sich mit der Darstellung des Tanzes in der bildenden Kunst des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.Mehr ...
Franz West „Ion“ (2010); © Hugo Glendinning

Wenn Kunst zum Spielplatz wird – die Ausstellung „Move“

Tanz als eine radikale Kunstform der Nachkriegsmoderne hat das Schaffen bildender Künstler beeinflusst oder selbst die Kunst in choreografische Zusammenhänge gestellt.Mehr ...
Die Berliner Tänzerin Valeska Gert (1892–1978); © Wolfgang Müller

Die radikale Realistin – eine Ausstellung zur Tänzerin und Performerin Valeska Gert

Valeska Gert war eine der einflussreichsten Künstlerinnen der Moderne – und niemand weiß es. Das zumindest meint Wolfgang Müller, Co-Kurator der Schau.Mehr ...
Solomon R. Guggenheim Museum (Installation view of RUSSIA!, 2005) Foto: David M. Heald / The Solomon R. Guggenheim Foundation, New York

Die spurlose Kunst der Konversation – Tino Sehgal im Guggenheim-Museum

Noch nie war das Guggenheim-Museum so nackt, und noch nie war es so erfüllt vom Stimmengewirr seiner Besucher wie Anfang 2010.Mehr ...
Tänzer der Laban-Schule auf dem Monte Verita; Foto: Monacensia Literaturarchiv

Laboratorien der Lebensformen – Mary Wigmans Tanztheater in Schwabing und am Monte Verità

Eine Ausstellung in München entdeckt die Verbindung zwischen Schwabing und dem Monte Verità. Dort wurde das Teatro San Materno wiedereröffnet.Mehr ...

Tanzfotografie - Zur Ausstellung Angehaltene Zeit. Bilder vom Tanz

Nach Martha Graham kann der Tanz nur in anderen Medien gesammelt werden. Neben Film und Video ist die Tanzfotografie das wichtigste Aufzeichnungsmittel. Das Tanzarchiv Köln und das Goethe-Institut haben eine Ausstellung dazu gemacht, die weltweit zu sehen ist.Mehr ...

Buchtipps

Anne Teresa De Keersmaeker „A Choreographer's Score“; © Anne Van Aerschot

Das Einmaleins der Keersmaeker-Kreation: „A Choreographerʼs Score“

Anne Teresa De Keersmaeker und Bojana Cvejić veröffentlichten A Choreographer’s Score – eine Partitur der Tanzschöpfung.Mehr ...
Ausschnitt des Covers von Stephan Brinkmann „ Bewegung erinnern. Gedächtnisformen im Tanz“, 2012. transcript Verlag, Reihe TanzScripte

Der Körper als Gedächtnismedium

Wie erinnern Tänzer Bewegung? Stephan Brinkmann beleuchtet die Frage in seiner Dissertation Bewegung erinnern – Gedächtnisformen im Tanz aus neurowissenschaftlicher, philosophischer, kulturwissenschaftlicher und tanztechnischer Perspektive.Mehr ...
Ausschnitt aus dem Cover von Dorothea von Hantelmanns „How to Do Things With Art. Zur Bedeutsamkeit der Performativität von Kunst“. Zürich: diaphanes 2007

„How to Do Things With Art“ – im Dickicht der Handlungen

Kaum ein Begriff ist in den letzten Jahren so rasch in Umlauf gekommen wie „Performativität“. Doch bleibt die genaue Bedeutung oftmals unbestimmt.Mehr ...
Das „Radioballett“ am Leipziger Bahnhof; © LIGNA

„An alle!“ – Eine Dokumentation zur Performance-Gruppe LIGNA

Die Gruppe LIGNA agiert zwischen Radio- und Performancekunst. Es gelingt ihnen, das Radio als Instrument der Politisierung öffentlichen Raums zu nutzen. Ein Buch dokumentiert ihre Interventionen.Mehr ...
Das Cover des Buchs „Wissenskultur Tanz“, Sabine Huschka (Hg.)

Wissenskultur Tanz – Sabine Huschkas interdisziplinärer Aufruf

In dem Buch „Wissenskultur Tanz“ wagen 16 Experten unterschiedlicher Disziplinen eine Antwort darauf, welche Wissensfiguren speziell in der schriftlichen Vermittlung dieser Kunstsparte verborgen liegen.Mehr ...
„The Meeting“, Bremen 2006; Foto: Volker Beinhorn

„Tanz um dein Leben“ – die Autobiografie des Choreografen Royston Maldoom

Jeder kann tanzen lernen – und dadurch sein Leben ändern. So lautet das Credo des Choreografen Royston Maldoom.Mehr ...
Meg Stuart; Foto: Tina Ruisinger

Das Begehren der Körper – ein Arbeitsbuch über die Choreografin Meg Stuart

Seit zwanzig Jahren ist die amerikanische Tänzerin und Choreografin Meg Stuart aus der internationalen Tanzszene nicht mehr wegzudenken.Mehr ...
André Lepecki; Foto: Haus der Kulturen der Welt, Jochen Wehrmann

Von verlorener Unschuld – André Lepeckis Studie über Tanz und die Politik der Bewegung

Tanz ist die Aufführung von Bewegung. Wir betrachten Menschen dabei, wie sie sich auf eine bestimmte Art und Weise bewegen. André Lepecki hat mit seinem Essayband „Exhausting Dance“ diese bequeme Gewissheit erschüttert.Mehr ...
'Visitors Only', Foto: Chris Van der Burght

Abwesenheit: Gerald Siegmunds Studie über die „performative Ästhetik des Tanzes“

Tanz kann nicht alles zeigen. Hinter den Ausdrucksbewegungen tanzender Körper verbergen sich die eigentlichen Gefühle, im Vorzeigen von Bewegung sieht man immer auch deren Verschwinden. Im Leben des Tanzes lauert sein Mangel: Tanz handelt von Abwesendem.Mehr ...
'Balletttaenzer'; Copyright: www.colourbox.com

„Beredte Körper – bewegte Seelen“ – Christina Thurner untersucht Texte aus tanzästhetischen Umbruchzeiten

Thurners Studie bietet einen ebenso originellen wie aufschlussreichen Blick auf die Kunst der Bewegung: nämlich als Geschichte des Sprechens über Tanz, nicht nur als Chronologie seiner Bühnenwerke. Dabei gilt offenbar: Je sprachferner das Kunstwerk, desto eifriger wird das ästhetische Reden.Mehr ...
'In aller Freiheit'; Copyright: Parodos Verlag 2008

„In aller Freiheit“ – Franz Anton Cramers Studie zum Tanz

Mit In aller Freiheit legt Franz Anton Cramer eine aufschlussreiche Studie vor, die das Nachdenken über Tanz in Frankreich zwischen 1930 und 1950 nachzeichnet. In Quellenstudien, Kommentaren, Notizen und bisher unveröffentlichten Vorträgen zeigt er den Konflikt zwischen „künstlerischer Weite und begrifflicher Enge“ auf, der den Diskurs über Tanz damals wie heute prägte. Die historische und gesellschaftliche Dimension stets im Blick behaltend, schält er – als ein Plädoyer für die Vielheit und die Freiheit des Tanzes – die Besonderheit der französischen Debatte behutsam hervor.Mehr ...

Der Bildband Cluster präsentiert 15 Jahre Compagnie Sasha Waltz & Guests

Es gibt Bücher, in denen man Geschichte nachlesen kann, und solche, in denen man nicht liest, sondern in die man schaut, mit denen man Geschichte noch einmal visuell nacherlebt. Ein solches sinnliches Buch hat die Compagnie Sasha Waltz herausgegeben.Mehr ...

Schritte verfolgen - Ein Buch über die Tänzerin und Choreografin Susanne Linke

Susanne Linke ist eine der namhaften Vertreterinnen der Tanztheaterszene in Deutschland seit den 1970er Jahren. Ihr Stil steht für Präzision: die Reduktion aufs Wesentliche. Ein neues Buch stellt ihre Jugend, die berufliche Karriere, ihre Werke vor.Mehr ...

Filmtipps

Das Cover der DVD „Die Klage der Kaiserin“ Ein Film von Pina Bausch, L’Arche Edition in Zusammenarbeit mit der Pina Bausch Foundation, 2011

Das Tanzen gehört den Menschen – der Film „Die Klage der Kaiserin“

Pina Bauschs Film Die Klage der Kaiserin entstand 1988 und ist jetzt auf DVD erschienen.Mehr ...
„Pina“, Aleš Čuček © NEUE ROAD MOVIES GmbH, Foto: Donata Wenders

Zum Gedenken an Pina Bausch – Wim Wenders’ 3D-Film „Pina“

Wim Wenders hat einen filmischen Nachruf auf die Tanzchoreografin Pina Bausch und eine Hommage an ihre Stadt, Wuppertal, gedreht. Eine Erfolgsgeschichte.Mehr ...
Copyright: Donata Wenders

Wim Wenders im Interview: „Nichts hat mich so oft gerettet wie Musik“

In das erste Pina-Bausch-Stück musste man ihn noch zerren. Jetzt hat Wim Wenders der Künstlerin ein Denkmal gesetzt – den Film Pina. Im Interview spricht der Regisseur über 3D, Tanz und Trauerarbeit.Mehr ...
3. Preis 2008: Ravi Deepres und Wayne McGregor „Tremor“; Foto: Ravi Deepres

In dreißig Sekunden durch einen Sonntagnachmittag – Choreographic Captures

Wer zu den Gewinnern des Kurzfilm-Wettbewerbs Choreographic Captures zählt, dessen Filme werden im öffentlichen Raum, auf Festivals und in vielen Kinos gezeigt.Mehr ...