Mit
In aller Freiheit legt Franz Anton Cramer eine aufschlussreiche Studie vor, die das Nachdenken über Tanz in Frankreich zwischen 1930 und 1950 nachzeichnet. In Quellenstudien, Kommentaren, Notizen und bisher unveröffentlichten Vorträgen zeigt er den Konflikt zwischen „künstlerischer Weite und begrifflicher Enge“ auf, der den Diskurs über Tanz damals wie heute prägte. Die historische und gesellschaftliche Dimension stets im Blick behaltend, schält er – als ein Plädoyer für die Vielheit und die Freiheit des Tanzes – die Besonderheit der französischen Debatte behutsam hervor.
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