Tanzszene und Trends in Deutschland

„Explorationen 09“: Urheben Aufheben – Ein (Selbst)Versuch, ein Beitrag von Martin Nachbar; Foto: Dirk Rose

Erkenntnis im Blindflug – „Explorationen 10“ bei PACT Zollverein

Das Symposium „Explorationen 10“ bei PACT Zollverein erhellte das Potenzial des Nicht-Wissens im fruchtbaren Feld zwischen Künsten und Wissenschaft.Mehr ...
Indonesien | Fitri Setyaningsih, Szene aus „Colors from the Inner Earth“; Foto: Goethe-Institut

Tanzconnexions – ein innovatives Verbundprojekt für den Tanz im pazifischen Raum

Tanzconnexions hat sich zum Ziel gesetzt, der Tanzszene in einer Region Impulse zu geben, die den zeitgenössischen Tanz bislang kaum unterstützt.Mehr ...
Samir Akika „Extended Teenage Era“ (2007); Foto: Till Botterweck

Hip-Hop und Klassik – kein Widerspruch!

Der Hip-Hop hat längst bewiesen, dass er den Vergleich mit anderen Sparten des Tanzes nicht zu scheuen braucht. Mit Storm gehört ein Deutscher zu den beliebtesten Breakern in Frankreich.Mehr ...
‚Sans-Titre‘ – ein Stück für Faustin Linyekula von Raimund Hoghe; Festival Montpellier Danse (2009); Mit: Faustin Linyekula und Raimund Hoghe; Foto: Rosa Frank

Raimund Hoghe – in Frankreich geliebt, in Deutschland ignoriert

Quer durch Europa, besonders auf Frankreichs Festivals, löst Raimund Hoghe Begeisterung aus. In Deutschland schlägt ihm eher Kälte entgegen.Mehr ...
Kulturreferent
Hans-Georg Küppers mit Tourismusdirektorin Gabriele Weishäupl;
© Stadt München

Die Brache als Utopia – der Münchner Kulturreferent und seine Pläne

Die Erwartungen waren groß, als der Münchner Kulturreferent Hans-Georg Küppers 2007 sein Amt antrat. Trotz Krise hält er an seinen Plänen fest.Mehr ...
Pina Bausch bei den Proben am 09.06.2009; © Ursula Kaufmann

Erkunden, was Menschen bewegt – zum Tod von Pina Bausch

Im Juni 2009 ist Deutschlands bekannteste Choreografin, erst 68 Jahre alt, an einem Krebsleiden gestorben. Seit 1973 leitete Pina Bausch das Tanztheater Wuppertal, mit dem sie Weltruhm erlangte.Mehr ...
'A Mary Wigman Dance Evening', Fabian Barba, K3 / Tanzplan Hamburg; Copyright: Bart Grietens

Tanz-Rekonstruktionen: Neugier auf das tänzerische Erbe

Zeitgenössische Choreografen fangen Feuer für die Avantgarde von gestern und vorgestern. Dem Zeitgeist auf der Spur, graben sie wie Archäologen nach dem kaum Greifbaren einer flüchtigen Kunst und befragen dadurch auch ihr eigenes künstlerisches Wirken. Der deutsche Ausdruckstanz drängt an das Licht. Rekonstruktionen und Rekreationen passen in das Hybride der Tanzmoderne.
Mehr ...
'Das mechanische Ballett', Idee: Kurt Schmidt und Georg Teltscher (1923), Neufassung: Theater der Klaenge, Duesseldorf 1987; Regie: J. U. Lensing, Copyright: Theater der Klaenge; Foto: Oliver Eltinger

Tanz am Bauhaus

1919 wurde in Weimar die Kunst-, Design- und Architekturschule Bauhaus gegründet. Von 1925 bis 1933  war sie in Dessau zu Hause – bis die Nationalsozialisten die stilbildende Schule zur Selbstauflösung zwangen. Jetzt, 90 Jahre später, werden auch die Bauhaus-Tänze zu Klassikern erklärt.Mehr ...
'Tanz und die Metaphysik der Bewegung(en)'; Copyright: colourbox.com

Tanz und die Metaphysik der Bewegung(en)

In unserer Vorstellung gehören Tanz und Bewegung untrennbar zusammen. Aber sind sie wirklich dasselbe? Um die Unterschiede von Tanz, Bewegung und Kunst zu fassen, ist die Metaphysik hilfreich.Mehr ...

Vertraut und fremd zugleich: neue Arbeiten von William Forsythe

Der Tanz geht weiter: Die Städte Frankfurt am Main und Dresden sowie die Länder Hessen und Sachsen haben die Vertragsverlängerug für „The Forsythe Company“ bis 2013 unterzeichnet. Premiere im Bockenheimer Depot.Mehr ...
Eine Tanz-Bar alter Schule; Copyright: photocase.com; steffne

Walzen, bis der Ballschuh bricht

Gesellschaftstanz ist hoch im Kurs – bei Chantré und Schummerlicht oder auch in neonhell ausgeleuchteten Turnhallen. Und immer noch geht es vor allem um das Ausbrechen aus den Verhältnissen.Mehr ...
36, Avenue Georges Mandel, 2007, Raimund Hoghe; Copyright: Rosa Frank

Raimund Hoghe – Tänzer des Jahres 2008

Seine Stücke erzählen vom Träumen und von der gesellschaftlichen Wirklichkeit, an der die Träume zerschellen können. Die Auszeichnung zum Tänzer des Jahres trifft mit Raimund Hoghe einen außergewöhnlichen Künstler.Mehr ...
*Das Frühlingsopfer*, Choreografie: Pina Bausch © picture-alliance / dpa

Wie kommt der Tänzer auf die Bühne?

Schon die Entscheidung, eine professionelle Ausbildung zu machen, ist wie ein großes Luftholen. Zum Tanzstudium zugelassen zu werden, die Jahre durchzuhalten, den Abschluss zu machen, braucht eine Menge Fähigkeiten und Einsatz. Und dann?Mehr ...
Anne Teresa De Keersmaeker, ROSAS: Steve Reich Evening; ImPulsTanz-Festival 2008; Copyright: Herman Sorgeloos

„Qualität“ im zeitgenössischen Tanz

Der Tanz verfügt anders als die Bildende Kunst über keinen grenzenlosen Markt, der sich als Qualitätskriterium anwenden ließe. Wer im Tanz Qualität erkennen will, der muss die Umwege, die Selbstverliebtheiten, Strategien und Sackgassen, die Gefühle und Ideen auffassen, die aus einem amorphen „Anliegen“ ein Werk machen.Mehr ...
William Forsythe `Scattered Crowds´; Copyright: Gabriel Richter/ImPulsTanz

Versuch über das Unsagbare

Kunst und Religion reichen einander wieder häufiger die Hand. Stimmt das auch für die Tanzkunst? Wie reagieren Choreographen auf das gesellschaftliche Phänomen der neuen Religiosität? Spuren finden sich, wenn man sie sucht, in Titeln, Themen oder im Tanz selbst.Mehr ...
Pina Bausch Uraufführung in Wuppertal; Copyright: picture-alliance/ dpa

Gibt es „nationale Profile“ im zeitgenössischen Tanz?

Die Förderung von internationalem Austausch gehört im zeitgenössischen Tanz längst zum Künstleralltag. Doch politisch vordefinierte Ziele stehen immer öfter künstlerischen Projekten im Wege.Mehr ...
`City of Abstracts´, The Forsythe Company; Copyright: Julian Gabriel Richter

William Forsythe: In die Sprache des Balletts hineinhorchen

Tanz ist mehr als Darstellung. Forsythe nutzt ihn, um neue gesellschaftliche Räume zu erkunden.Mehr ...
1. Biennale der Tanzausbildung - Tanzplan Deutschland, Gespräch William Forsythe mit Kurt Koegel; Copyright: Thomas Aurin

Erste "Biennale der Tanzausbildung": Es bewegt sich was

Erstmals haben sich die staatlichen Tanz- und Tanzhochschulen Deutschlands zu einer "Biennale der Tanzausbildung" zusammengefunden. Ab sofort soll sie alle zwei Jahre in einer anderen Stadt abgehalten werden.Mehr ...

Choreografen als Opernregisseure

Irgendwo am Ursprung der Kultur waren Gesang und Bewegung eins, dann trennten sie sich. Doch gerade in den letzten Jahrzehnten finden immer wieder Choreografen den Weg zurück zur Gesangsbühne.Mehr ...
Generalprobe für die Uraufführung des bisher noch titellosen neuen Stücks von Pina Bausch im Wuppertaler Schauspielhaus (Foto vom 16.05.2007), Koproduktion mit den Goethe-Instituten in Indien; Copyright: picture-alliance/ dpa

Aufforderung zum Tanz

Es gibt so viel Tanz auf deutschen Bühnen. So verschieden die Orte sind, wo Tanz auftritt, so unterschiedlich sind seine Erscheinungsformen oder Stile und die Themen, denen er sich widmet.Mehr ...
'Fantasie' von Sasha Waltz. Eine Produktion der Opéra de Lyon. Foto: Sebastian Bolesch.

Bleibt Tanz Kunst? Zur Lage eines deutschen Markenzeichens

Wo bleibt der Tanz, wenn er sich zwischen starren Publikumserwartungen, hochgesteckten Sponsorenzielen und sozialen Rettungsabsichten bewegen muss?Mehr ...

Zukunft@Bphil – die Idee des gegenseitigen Lernens

„Ich wollte eine Choreographie entwickeln, die auf der kindlichen Fähigkeit zu spielen aufbaut. Gleichzeitig sollte die ganze Probenphase ein gemeinsamer Arbeitsprozess sein. Ich biete den Kindern an, ein anderes Verständnis davon zu bekommen, was Lernen bedeuten kann.“Mehr ...

Tanz für Jugendliche – Beschäftigungstherapie oder ernst zu nehmende künstlerische Auseinandersetzung?

Der Film, der den Tanz einen Schritt voran gebracht hat auf seinem langen Weg in die Turnhallen deutscher Schulen, kommt im Titel mit einer denkbar einfachen Behauptung aus: Rhythm is it!. Doch er verspricht eine ganze Menge: "Du kannst dein Leben in einer Tanzklasse ändern".Mehr ...

Videotanz

Die SK Kulturstiftung als Wegbereiterin einer neueren Kunst

Während erste Begegnungen zwischen Film und Tanz bis in die 1890-er Jahre zurückverfolgt werden können, hat sich der Videotanz in Europa parallel zum steigenden Interesse am Bühnentanz in den 80-er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt. Im Gegensatz zu den im Fernsehen dominierenden Abfilmungen von Bühnenchoreografien zeichnet sich Videotanz dadurch aus, dass die Bewegungen von vornherein für die Kamera choreographiert werden. In dieser speziellen Form des Zusammenspiels zwischen Tanz und Film wird die Kamera in erheblich größerem Maße selbst schöpferisch.Mehr ...