Tanzszene und Trends in Deutschland

Eva Meyer-Keller „Pulling Strings“; © Eva Meyer-Keller

Der Tanz der Dinge

Auf den Bühnen der Gegenwart tanzen nicht nur Tänzer, auch Dinge werden in Bewegung gesetzt. Damit gerät die Grenze zwischen Subjekt und Objekt ins Changieren.Mehr ...
Paula Rosolen „Libretto“; Foto: Jörn Lund

Alte Verbündete: zeitgenössische Wechselbeziehungen in Tanz und Musik

Die Auseinandersetzung mit Musik wird für viele Choreografen zu einer neuen Quelle der Inspiration.Mehr ...
CHOR(E)OGRAFIE / JOURNALISMUS: „kurze Stücke“ von VA Wölfl; Foto: © VA Wölfl

Neuer Tanz und „kurze Stücke“ – Installationen für die Bühne

Bei VA Wölfl dreht sich alles um das Publikum. Dessen Reaktion auf das Geschehen wird zum aktiven Bestandteil der Performance.Mehr ...
Jérôme Bel „Disabled Theatre“; © Theater Hora, Foto: Michael Bause

Tanz als emanzipatorischer Akt

Mit dem Erscheinen von anderen Körpern auf der Bühne, die nicht der gängigen Vorstellung von Normalität entsprechen, verändert sich auch das Bild, das sich unsere Gesellschaft von sich selbst macht.Mehr ...
„Experience #1“ von Isabelle Schad; Foto: Kailai Chen

Kollektivität und Gemeinschaftsdarstellungen im Tanz

Mit ihren Daten- und Verkehrsströmen schafft die Gegenwart neue Formen von Gemeinschaft. Zeitgenössische Choreografen greifen sie auf.Mehr ...
Screenshot der Homepage des Tanzfonds Erbe

Geschichte wird gemacht – das Erbe des Tanzes

Seit einigen Jahren wächst das Interesse am „Kulturerbe Tanz“. Dabei spielen Förderpolitik, Kunstpraxis und Neue Medien zusammen.Mehr ...
„Clouds“ von William Forsythe; © Dominik Mentzos

Was ist Choreografie?

Spätestens seit dem Aufkommen des sogenannten „Konzepttanzes“ haben sich auch unsere Vorstellungen von Choreografie gewandelt.Mehr ...
Alain Franco in „Anarchiv #3: Songs of Love and War“ von Deufert und Plischke; © Anja Beutler

Der Puls der Musik und der des Tanzes – Alain Franco im Gespräch

Alain Franco bearbeitet Musik für das Tanztheater. Im Gespräch erzählt er, wie Tanz und Musik sich gegenseitig inspirieren.Mehr ...
Laurent Chétouane und Jérôme Bel; © Gudrun Pawelke

Die Menschlichkeit des Menschen – Laurent Chétouane und Jérôme Bel im Interview

Zwei wegweisende Theater-Produktionen wagen Neues – sie unterwandern nicht nur etablierte Theaterformen, sie wollen auch die Gesellschaft unterminieren.Mehr ...
„You Made Me a Monster“ von William Forsythe; © The Forsythe Company; Foto: Marion Rossi

Leibhaftiger Tanz – im Blick der Phänomenologie

Der Tanzende denkt nicht, der Denkende tanzt nicht, solange die cartesianische Trennung von Geist und Körper den Ton angibt.Mehr ...
„Nijinsky“, Ballett von John Neumeier (2000), Hamburg Ballett; Foto: Holger Badekow

Drei Meister und drei Gründe zum Feiern – van Manen, Madsen und Neumeier

Hans van Manen, Egon Madsen und John Neumeier gehören zu den einflussreichsten Künstlern der deutschen Ballettszene. Sie alle wurden 2012 gefeiert.Mehr ...
„Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehört“, Ein Stück von Pina Bausch, Tänzer: Ensemble, April 2002; © Ursula Kaufmann

Eine „Zukunftswerkstatt“ für das Tanztheater Wuppertal

46 Stücke hat Pina Bausch für das Tanztheater Wuppertal choreografiert. Um sie zu erhalten, entsteht in Wuppertal bis Mitte 2013 für 1,4 Millionen Euro ein Archiv.Mehr ...
Sasha Walz and Guests „Métamophoses“; © Sebastian Bolesch

Tanz mit mir! – Arbeitsbedingungen von Tänzern in Deutschland

Die Bemühungen in Deutschland, Strukturen und Sicherheit für Tänzer zu schaffen, sind vielfältig.Mehr ...
Meg Stuart „Built to last“, Münchner Kammerspiele; © Julian Röder

Der Körper als Diskurs – Tanz und Körperbild

Jede kulturelle Praxis bringt ihre eigene Vorstellung vom Körper hervor. Welches Bild vom Körper wird produziert, wenn wir ihn als einen diskursiv hervorgebrachten Körper verstehen?Mehr ...
„Sylvia Pas de deux“ von George Balanchine, mit Daria Sukhorukova und Lukáš Slavický, Bayerisches Staatsballett; Foto: Charles Tandy

Wie die Ballettkritik zur Tanzkritik wurde

Die Ballettkritik war männlich. Ein Kommentar zur Entwicklung der Tanzkritik in Deutschland von Eva-Elisabeth Fischer anlässlich des Todes von Horst Koegler.Mehr ...
Notationsunterricht an der Folkwang Universität der Künste; Foto: Heike Kandalowski

Notation und Bewegungsanalyse in der zeitgenössischen Tanzausbildung

Die Tanzausbildung an der Folkwang Universität der Künste ist verbunden mit der Theorie der Bewegungsanalyse nach Rudolf von Laban und Kurt Jooss.Mehr ...
„RES(E)T“; Foto: Simone Scardovelli

Tanz als Poesie des Handelns und Verhandelns – die Tänzerin und Choreografin Antje Pfundtner

Tanz ist bei der Hamburger Tänzerin und Choreografin Antje Pfundtner Vergewisserung von Leben.Mehr ...
Meg Stuart: „Built to last“, Münchner Kammerspiele; © Julian Röder

Transkulturalität statt Multikulti – Grenzübergreifende Karrieren im Tanz

Im 21. Jahrhundert sind Tänzer und Choreografen überall und nirgends zuhause: Karrieren im Tanz sind international.Mehr ...
Annette Reschke, 2012; © J. Strickstrock

Autorenrechte und Choreografie – Annette Reschke im Interview

Annette Reschke ist im Frankfurter Verlag der Autoren zuständig für Choreografie. Im Gespräch erläutert sie, worin ihre Tätigkeit besteht und welche Rechtslage Choreografen vorfinden.Mehr ...
Eszter Salomon „Dance for nothing“; © Alain Roux

Tanzen ist Denken – zum Verhältnis von Philosophie und Tanz

Tanz und Philosophie erscheinen auf den ersten Blick als ein widersprüchliches Gespann. Dennoch teilen beide Disziplinen eine konfliktreiche Geschichte.Mehr ...
„Orlando“, Choreografie: Marco Goecke, Tänzer: Friedemann Vogel und Ensemble; Foto: Ulrich Beuttenmüller

Stuttgarter Ballett – Kompanie des Jahres 2011

Die europäischen Tanzkritiker wählten in der traditionellen Umfrage der Zeitschrift „tanz“ das Stuttgarter Ballett im Jahr seines 50-jährigen Jubiläums zur „Kompanie des Jahres 2011“.Mehr ...
„20 Minutes: I can't give you anything but love, baby“ (1997); © David Baltzer

Detektor – Frauke Havemann und Mark Johnson

Von 1993 bis 1997 schuf die Compagnie Detektor in Berlin stilbildende Projekte am Schnittpunkt von Tanz, Schauspiel, Performance und Videokunst. Ein Rückblick.Mehr ...
William Forsythe „city of abstracts“; © Julian Gabriel Richter

Kunst und Tanz im Wechselspiel

Seit einiger Zeit machen Galerien und Museen Platz für Choreografen und Tänzer. Theater und Konzertsäle öffnen sich für Installationen und bildkünstlerische Ansätze.Mehr ...

Tanz schaffen in Reaktion auf zeitgenössische Realitäten – ein Arbeitsaustausch zwischen Choreografen

Beim Treffen zwischen Choreografen aus Kambodscha, Indonesien und Thailand ging es um Annäherung und Austausch.Mehr ...
Grupo de Rua, Niterói; Copyright: Bruno Beltrão

Bruno Beltrão: „Uns interessieren die formalen Aspekte des Straßentanzes, aber sie sind uns nicht heilig.“

Der brasilianische Choreograf Bruno Beltrão über das Bedürfnis, alles dokumentieren zu müssen.Mehr ...
Die Preisträger des Deutschen Tanzpreises 2011; Foto: Ursula Kaufmann

Der Deutsche Tanzpreis

Seit 1983 verleiht der Deutsche Berufsverband für Tanzpädagogik (Essen) den mittlerweile international angesehenen „Deutschen Tanzpreis“ und seit sieben Jahren den „Tanzpreis Zukunft“ für junge Tänzer und Choreografen.Mehr ...
Antonia Baehr: „For Faces“ | © make up productions

Zersetzung mit Witz und Verstand – junge deutsche Choreografen

Sie loten die Grenzen von Tanz aus, veranstalten Lach-Konzerte und erforschen das Nichts. Und was in ihren Arbeiten nie zu kurz kommt, das ist Humor.Mehr ...
„Planning for panoramix in my notebook“ (2003); aus „La Ribot“, Centre national de la danse/2004; © Centre national de la danse

Tanzdramaturgie – eine kritische und diskursive Praxis

Im Visier der Reflexion. Der Begriff Tanzdramaturgie scheint hilfreich zu sein, um eine neue, multidisziplinäre und komplexe Praxis im zeitgenössischen Tanz zu bezeichnen.Mehr ...
Das Logo von Tanzplan Deutschland

Tanzplan Deutschland läuft aus – ein Ende und ein Neuanfang!

Nach fünf ertragreichen Jahren läuft der Tanzplan Deutschland aus – ein Abschied, der den Kreativen das Heft des Handelns selbst in die Hand drückt.Mehr ...
William Forsythe mit den Co-Direktoren des Projekts Maria Palazzi (links) und Norah Zuniga-Shaw (rechts); Foto: V. Ragunath

„Motion Bank“ – eine Datenbank für den Tanz

Der Choreograf William Forsythe hat ein Projekt namens Motion Bank, Bank für Bewegung, angeregt. Es soll Choreografien im Internet abbilden.Mehr ...
„Paperdance“ aus „Parades and Changes“, Stockholm 1965; Foto: Coni Beeson. – Das Cover von „Anna Halprin – Tanz Prozesse Gestalten“ von Gabriele Wittmann, Ursula Schorn, Ronit Land, K. Kieser Verlag 2009

Wer den Atem erforscht, sucht Bewegung – und findet Tanz

Für Ilse Middendorf wurde der „Erfahrbare Atem“ zum Ursprung allen Seins. Anna Halprin sieht im Tanz „sichtbar gemachten Atem“. Über beide Wegbereiterinnen sind eindrucksvolle Filme entstanden.Mehr ...
Martin Schläpfer – seit 2009 Ballettdirektor und Chefchoreograf der Deutschen Oper am Rhein und Choreograf des Jahres 2010; Foto: Gert Weigelt

Martin Schläpfer – Choreograf des Jahres 2010

Europas Tanzkritiker wählten Martin Schläpfer zum Choreografen des Jahres 2010. Der 50-jährige Schweizer leitet seit 2009 das von ihm neu formierte „Ballett am Rhein“ in Düsseldorf/Duisburg.Mehr ...
Die Choreologin des Stuttgarter Balletts Georgette Tsinguirides, ausgezeichnet mit dem Deutschen Tanzpreis 2010; Foto: die arge lola

Choreologen und Kinetografen notieren Tanz

Die Verleihung des Deutschen Tanzpreises 2010 an die Choreologin Georgette Tsinguirides weist auf ein brisantes Thema: Wie lassen sich Meisterwerke an spätere Generationen weitergeben?Mehr ...
„Explorationen 09“: Urheben Aufheben – Ein (Selbst)Versuch, ein Beitrag von Martin Nachbar; Foto: Dirk Rose

Erkenntnis im Blindflug – „Explorationen 10“ bei PACT Zollverein

Das Symposium „Explorationen 10“ bei PACT Zollverein erhellte das Potenzial des Nicht-Wissens im fruchtbaren Feld zwischen Künsten und Wissenschaft.Mehr ...
Indonesien | Fitri Setyaningsih, Szene aus „Colors from the Inner Earth“; Foto: Goethe-Institut

Tanzconnexions – ein innovatives Verbundprojekt für den Tanz im pazifischen Raum

Tanzconnexions hat sich zum Ziel gesetzt, der Tanzszene in einer Region Impulse zu geben, die den zeitgenössischen Tanz bislang kaum unterstützt.Mehr ...
Samir Akika „Extended Teenage Era“ (2007); Foto: Till Botterweck

Hip-Hop und Klassik – kein Widerspruch!

Der Hip-Hop hat längst bewiesen, dass er den Vergleich mit anderen Sparten des Tanzes nicht zu scheuen braucht. Mit Storm gehört ein Deutscher zu den beliebtesten Breakern in Frankreich.Mehr ...
‚Sans-Titre‘ – ein Stück für Faustin Linyekula von Raimund Hoghe; Festival Montpellier Danse (2009); Mit: Faustin Linyekula und Raimund Hoghe; Foto: Rosa Frank

Raimund Hoghe – in Frankreich geliebt, in Deutschland ignoriert

Quer durch Europa, besonders auf Frankreichs Festivals, löst Raimund Hoghe Begeisterung aus. In Deutschland schlägt ihm eher Kälte entgegen.Mehr ...
'A Mary Wigman Dance Evening', Fabian Barba, K3 / Tanzplan Hamburg; Copyright: Bart Grietens

Tanz-Rekonstruktionen: Neugier auf das tänzerische Erbe

Zeitgenössische Choreografen fangen Feuer für die Avantgarde von gestern und vorgestern. Rekonstruktionen und Rekreationen passen in das Hybride der Tanzmoderne.Mehr ...
'Das mechanische Ballett', Idee: Kurt Schmidt und Georg Teltscher (1923), Neufassung: Theater der Klaenge, Duesseldorf 1987; Regie: J. U. Lensing, Copyright: Theater der Klaenge; Foto: Oliver Eltinger

Tanz am Bauhaus

1919 wurde in Weimar die Kunst-, Design- und Architekturschule Bauhaus gegründet. Von 1925 bis 1933  war sie in Dessau zu Hause – bis die Nationalsozialisten die stilbildende Schule zur Selbstauflösung zwangen. Jetzt, 90 Jahre später, werden auch die Bauhaus-Tänze zu Klassikern erklärt.Mehr ...
'Tanz und die Metaphysik der Bewegung(en)'; Copyright: colourbox.com

Tanz und die Metaphysik der Bewegung(en)

In unserer Vorstellung gehören Tanz und Bewegung untrennbar zusammen. Aber sind sie wirklich dasselbe? Um die Unterschiede von Tanz, Bewegung und Kunst zu fassen, ist die Metaphysik hilfreich.Mehr ...

Vertraut und fremd zugleich: neue Arbeiten von William Forsythe

Der Tanz geht weiter: „The Forsythe Company“ im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main.Mehr ...
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