Projektschreiber

Projektschreiber

Die Initiative DEUTSCH 3.0 versteht sich als ergebnisoffenes Projekt, das im Laufe des Jahres 2014 im Zuge unterschiedlicher VERANSTALTUNGEN wachsen, Impulse aufgreifen und interessante Aspekte zur Zukunft der deutschen Sprache diskutieren wird.

Dieser Prozess wird von unseren Projektschreibern kontinuierlich begleitet: Sie werden das Geschehen auf den einzelnen Veranstaltungen journalistisch aufbereiten und zentrale Inhalte in Form von kurzen Essays, Thesen und Berichten darstellen. In Kombination mit Bild-, Ton- und Video-Elementen wird so ein atmosphärischer Einblick in die Veranstaltungen von DEUTSCH 3.0 möglich.

Ausgewählte Themenaspekte stehen außerdem auch nach den einzelnen Veranstaltungen im Forum von DEUTSCH 3.0 zur Debatte. Unsere Projektschreiber werden darin wichtige Impulse der Live-Veranstaltungen aufgreifen, Anregungen aus dem FORUM in die Veranstaltungen miteinbringen und die Online-Diskussion moderativ begleiten.

    Susanne Bruha

    Susanne BruhaSusanne Bruha ist Reporterin mit Leib und Seele, sie arbeitet für den rbb-Hörfunk und liebt es „Kino im Kopf“ zu produzieren. Mit Sprache Welt zu beschreiben und speziell fürs Hören im Radio zu schreiben ist für sie die spannendste Ausdrucksmöglichkeit.
    Nach vielen Jahren beim Jugendradio des rbb, FRITZ mit viel Liveberichterstattung von Veranstaltungen, Demos oder Konzerten, arbeitet Susanne Bruha jetzt vor allem für die Kulturredaktion des rbb/Inforadio als Theaterkritikerin.

      Sigrid Mahn-Hutta

      Sigrid Mahn-HuttaSigrid Mahn-Hutta hat Kunstgeschichte und Empirische Kulturwissenschaft in Tübingen studiert. Sie ist freie Kuratorin, macht Ausstellungen, betreut Sammlungen und ganz aktuell beschäftigt sie sich mit der Konzeption und Durchführung von längeren Rundgängen, die die Stuttgarter Kunst- und Kulturgeschichte zum Thema haben. Dabei hat sie besonders an neue Mitbürger aus anderen Ländern und Regionen gedacht, die hier längere Zeit leben und arbeiten werden. Als Kunsthistorikerin und Kulturwissenschaftlerin ist es Sigrid Mahn-Hutta ein Anliegen und auch eine Herausforderung über mitunter komplexe Zusammenhänge klar und verständlich zu sprechen und zu schreiben.
      Deutsch ist die Muttersprache der Stuttgarterin. Sie möchte mit ihr – in Wortwahl und Formulierungen – dazu beitragen, mehr Nähe als Distanz zu den Menschen zu schaffen und eine im öffentlichen Leben sichtbare Willkommenskultur fördern.
      Übrigens gehören auch Familienessen, Reisen, Kochen und Tanzen zu Sigrid Mahn-Huttas Lieblingsbeschäftigungen.

        Andreas Unger

        Andreas Unger (Foto: Kathrin Harms)Andreas Unger schreibt, moderiert und dreht. Sein wichtigstes Handwerkszeug ist immer dasselbe: die Sprache. Manchmal wundert er sich, wie viel man mit nur 30 Buchstaben (einschließlich der Umlaute und des „ß“) sagen kann. Und manchmal ärgert er sich darüber, wie wenig. Dann sitzt er am Schreibtisch und wünscht sich, auf bayerisch formulieren zu dürfen, weil ihm das näher liegt. Aber das erlauben seine Auftraggeber nicht. Noch nicht einmal der erste, für den er je gearbeitet hat: die "Allgemeine Laber Zeitung", benannt nach seiner Heimat, dem niederbayerischen Labertal.
        Mittlerweile hat er Reportagen und Portraits unter anderem in chrismon, Tagesspiegel, Hohe Luft, Natur und Die Zeit veröffentlicht, hat als TV-Autor für das Bayerische Fernsehen gearbeitet und Veranstaltungen moderiert. Für das Goethe-Institut hat er 2012 und 2013 zusammen mit Patricia Corniciuc das Programm „Kulturjournalismus in der arabischen Welt” konzipiert und durchgeführt. Seine Reportagen und Portraits fotografiert er manchmal selbst. Gelernt hat er sein Handwerk an der Deutschen Journalistenschule in München. Studiert hat er Diplom-Journalistik an der Ludwig-Maximilians-Universität und Internationale Beziehungen an der Georgetown University in Washington DC. Hinweise zum Stand seiner Formulierungsbemühungen auf hochdeutsch finden Sie auf www.zeilenmacher.de.

          Thomas Köster

          Thomas Köster (Foto: Philipp Bösel)In den rund 25 Jahren seiner Tätigkeit für Print und Internet durfte der Kölner Journalist Thomas Köster erfahren, wie „polyglott“, also „vielzüngig“ die deutsche Sprache eigentlich ist. Als Literaturkritiker und Kulturjournalist für die Zeit, Spiegel, Süddeutsche Zeitung und FAZ konnte er mit den verschiedenen Jargons des heimischen Feuilletons Erfahrungen sammeln; als Wissenschaftsjournalist für den WDR und die Neue Zürcher Zeitung ist er zudem auf einem Terrain unterwegs, in dem jede Disziplin ihre ganz eigene (deutsche) Sprache spricht und Kommunikation über Fächergrenzen hinweg oft scheitert. Seine Arbeit versteht er deshalb nicht zuletzt als Versuch einer Übersetzung vom Deutschen ins (verständlichere) Deutsch. Am liebsten beschäftigt sich Köster, der als Kinderfunk- und Bilderbuchautor begann, aber mit der Sprache seiner beiden Kinder. Von deren Witz und Kreativität kann er für seine Tätigkeit wohl am meisten lernen - nicht zuletzt für sein wöchentliches Quiz für den WDR auf www.wdr.de.

            Andreas Vierecke

            Andreas ViereckeAndreas Vierecke beschäftigt sich als Sachbuch-, Lexikon- und Onlineredakteur und -autor mit den vielen Facetten der Sprache und ihrer Ästhetik. Als Chefredakteur der 1907 gegründeten „Zeitschrift für Politik“ (ZfP) und damit der ältesten politikwissenschaftlichen Fachzeitschrift in deutscher Sprache, setzt er sich seit 2008 besonders auch für das Deutsche als Wissenschaftssprache ein.

              Eva Simon

              Eva Simon ist freie Journalistin – zur Zeit dreht sie Reportagen für die Deutsche Welle und den rbb. Während ihres Studiums am Deutschen Literaturinstitut Leipzig hat sie gelernt, warum sie mag, was sie mag, und wie viel das mit Form – mit sprachlicher Form – zu tun hat. Das Ringen mit den eigenen sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten beglückt und begleitet sie seither – sei es beim Schreiben fürs Radio, für Zeitungen und Magazine, oder beim Texten von „Breaking News“ in der Nachrichtenredaktion.

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