Die vier Themenfelder von DEUTSCH 3.0

Themenfelder von DEUTSCH 3.0


NEUE MEDIEN UND DIGITALISIERUNG
© Thinkstock, Neue Medien und Digitalisierung

Mit der Digitalisierung ändert sich unsere Art zu kommunizieren. Für viele spielt sich das Leben zunehmend in den sozialen Netzwerken im Internet ab. Die traditionellen Rollen von Autor und Leser, von Produzent und Rezipient befinden sich im Umbruch. Ständige Erreichbarkeit, die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Wissen und der Zugang zu nahezu jeder Form von Information, die sich ständig beschleunigende Geschwindigkeit des medialen Austauschs – all dies verändert unsere Textkultur und unseren Sprachgebrauch. Aber wo befinden sich die Meridiane der Kommunikation von morgen?
WIRTSCHAFT UND SPRACHE
© Colourbox, Wirtschaft und Sprache

Ob „Vorsprung durch Technik“ oder „Made in Germany“: Sprache ist immer auch eine ökonomische Ressource. Aber welche Sprachen sollen unsere Kinder in der Schule lernen? Wir lernen Englisch, weil es die Lingua franca, die internationale Verkehrs- und Handelssprache ist. Doch die ökonomischen Gewichte weltweit verschieben sich. Lernen wir in Zukunft Mandarin oder Hindi? Wie lassen sich Internationalisierung und nationale Sprachpflege miteinander verknüpfen?
MEHRSPRACHIGKEIT

© iStockphoto, Mehrsprachigkeit

Deutschland ist mehrsprachig. Durch die zunehmende Mobilität der vergangenen Jahrzehnte werden in Deutschland so viele Sprachen gesprochen wie nie zuvor. Welche Auswirkungen hat dieses Nebeneinander von Sprachen für uns? Haben die anderen Sprachen Einfluss auf die deutsche Sprache? Üben sie Einfluss auf unsere sprachliche Identität aus? In welchen Sprachen begegnen wir der Welt von morgen? Wie können wir unsere neue Mehrsprachigkeit als Ressource erschließen und sie zum Vorteil aller nutzen?
WISSENSCHAFT UND BILDUNG
© Colourbox, Wissenschaft und Bildung

Welche Folgen hat der Bedeutungsverlust von Deutsch als Wissenschaftssprache? Riskieren wir nicht, dass die deutsche Wissenschaft ihre Fähigkeit zur Kommunikation mit der Gesellschaft einbüßt und dass Wissenschaft und Gesellschaft einander nicht mehr verstehen? Dass uns irgendwann die Worte fehlen, auch für den Unterricht? Was können, was sollen wir tun?