Goethe-Institut
Im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland nimmt das Goethe-Institut e.V. Aufgaben der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik wahr. Die drei Hauptziele des Instituts im Ausland sind:
- die Förderung der Kenntnis der deutschen Sprache,
- die Pflege der internationalen kulturellen Zusammenarbeit und
- die Vermittlung eines umfassenden Deutschlandbildes durch Informationen über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben.
In Deutschland führt das Goethe-Institut Deutschkurse durch, erarbeitet Lehrmaterialien, bildet Lehrende fort und nimmt an wissenschaftlichen Forschungen und sprachenpolitischen Initiativen teil. Im Bereich sprachliche Integration von Zugewanderten ist vor allem die Entwicklung des Rahmencurriculums für Integrationskurse, des Deutsch-Tests für Zuwanderer (DTZ) sowie der „Konzeption für die Zusatzqualifizierung von Lehrkräften im Bereich Deutsch als Zweitsprache“ zu nennen.
Dazu gibt es eine lange Tradition bei der Zusatzqualifizierung Deutsch als Zweitsprache für Lehrkräfte. Schon seit den 70er Jahren hat das Goethe-Institut im „Projekt Deutsch für ausländische Arbeitnehmer“, später „Bereich Deutsch als Zweitsprache“ Aus- und Fortbildungen von Lehrkräften in Deutschland angeboten und sich damit kontinuierlich für die sprachliche Integration der Zugewanderten eingesetzt.
Seit 2007 bieten die Goethe-Institute im Ausland Deutschkurse im Rahmen des Ehegattennachzugs an, die sich inhaltlich gezielt an die Teilnehmergruppe der Zugewanderten richten und diese auf das Goethe-Zertifikat A1: Start Deutsch 1 vorbereiten.
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