Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen
Der „Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen“ (GeR) dient dem Ziel, die Sprachkenntnisse von Lernenden vergleichbar zu machen. Der GeR umfasst sechs verschiedene Grade der Sprachbeherrschung, die sogenannten Niveaustufen. Darin wird beschrieben, welche sprachlichen Handlungen der Sprecher oder die Sprecherin auf einer bestimmten Niveaustufe ausführen kann, das heißt, welche Ziele er oder sie durch das Sprechen, Schreiben und Verstehen einer Sprache erreichen kann.
Dieser handlungsorientierte Ansatz unterscheidet den GeR von älteren Modellen zur Beschreibung von Sprachkompetenzen, die meist grammatische Kenntnisse auflisteten und den Umfang des Wortschatzes festlegten. Die Beschreibungen der GeR-Niveaus hingegen sind nicht an konkrete grammatische oder lexikalische Fertigkeiten und somit auch nicht an Einzelsprachen gekoppelt. Vielmehr werden Kannbeschreibungen (so genannte „can do-statements“) verwandt, um Sprachhandlungskompetenz abzubilden. (Hier ein Beispiel für die schriftliche Interaktion auf dem A2-Niveau: „Kann kurze, einfache, formelhafte Notizen machen, wenn es um unmittelbar notwendige Dinge geht.“)
So lässt sich der GeR auf alle europäischen Sprachen und im Prinzip auch auf andere Sprachen der Welt anwenden.
Anhand der sechs Niveaus A1 bis C2 werden Sprachkurse nach ihrem Ziel und Sprachprüfungen nach ihrer Schwierigkeit eingeteilt. Das gilt auch für die Deutschkurse und -prüfungen des Goethe-Instituts.
Die einfachen Deutschkenntnisse, die nachziehende Ehegatten nachweisen müssen, entsprechen dem Niveau A1. Mit dem Deutsch-Test für Zuwanderer, dem Abschlusstest der Integrationskurse, werden Deutschkenntnisse sowohl auf dem Niveau A2 als auch auf B1 nachgewiesen.
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Dieser handlungsorientierte Ansatz unterscheidet den GeR von älteren Modellen zur Beschreibung von Sprachkompetenzen, die meist grammatische Kenntnisse auflisteten und den Umfang des Wortschatzes festlegten. Die Beschreibungen der GeR-Niveaus hingegen sind nicht an konkrete grammatische oder lexikalische Fertigkeiten und somit auch nicht an Einzelsprachen gekoppelt. Vielmehr werden Kannbeschreibungen (so genannte „can do-statements“) verwandt, um Sprachhandlungskompetenz abzubilden. (Hier ein Beispiel für die schriftliche Interaktion auf dem A2-Niveau: „Kann kurze, einfache, formelhafte Notizen machen, wenn es um unmittelbar notwendige Dinge geht.“)
So lässt sich der GeR auf alle europäischen Sprachen und im Prinzip auch auf andere Sprachen der Welt anwenden.
Anhand der sechs Niveaus A1 bis C2 werden Sprachkurse nach ihrem Ziel und Sprachprüfungen nach ihrer Schwierigkeit eingeteilt. Das gilt auch für die Deutschkurse und -prüfungen des Goethe-Instituts.
Die einfachen Deutschkenntnisse, die nachziehende Ehegatten nachweisen müssen, entsprechen dem Niveau A1. Mit dem Deutsch-Test für Zuwanderer, dem Abschlusstest der Integrationskurse, werden Deutschkenntnisse sowohl auf dem Niveau A2 als auch auf B1 nachgewiesen.
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