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Dieses Glossar erklärt häufig wiederkehrende Terminologie rund um die Thematik von Sprache und Integration. Es soll Ihnen helfen, sich in dem auf den ersten Blick vielleicht unübersichtlich erscheinenden Dickicht von Bezeichnungen und Begriffen zu orientieren.
Glossar

Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Für die klassische Unterscheidung zwischen Deutsch als Fremdsprache (DaF) und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) ist das Kriterium „Lernort“ ausschlaggebend: Wer als Nicht-Muttersprachler/in dauerhaft in einem deutschsprachigen Land lebt und dort Deutsch lernt, lernt „Deutsch als Zweitsprache“, auch wenn Deutsch möglicherweise die dritte oder vierte gelernte Sprache ist. Wer hingegen in seinem Herkunftsland beziehungsweise außerhalb eines deutschsprachigen Landes Deutsch lernt, etwa in der Schule oder an einem Goethe-Institut, lernt „Deutsch als Fremdsprache“ (DaF). Auch wer nur kurzzeitig nach Deutschland reist, um dort an einem Deutschkurs teilzunehmen, lernt „Deutsch als Fremdsprache“.

Die Unterscheidung bringt zum Ausdruck, dass für Menschen, die dauerhaft in Deutschland bzw. einem deutschsprachigen Land leben, Deutsch keine fremde Sprache darstellt. Vielmehr sollten sie sich im Idealfall auf ähnliche Weise mit der deutschen Sprache identifizieren wie mit ihrer Muttersprache (oder Erstsprache) und Deutsch auch ähnlich gut beherrschen. Um diesem Ziel näherzukommen, wurden die Integrationskurse Deutsch als Zweitsprache eingeführt. Die Themen des Unterrichts „Deutsch als Zweitsprache" orientieren sich am Alltag der Zuwanderer und Zuwanderinnen.



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