Muslimische Gemeinden als kommunale Akteure

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Livezeichner (Foto: Goethe-Institut/Judith Buss)

Ehrenamtlich engagierte Männer und Frauen aus muslimischen Gemeinden sind oftmals erste Ansprechpartner und Anlaufstelle bei sehr unterschiedlichen und ganz alltäglichen Fragen und Problemen ihrer Gemeindemitglieder, die oftmals weit über religiöse Aspekte hinausgehen. Die Initiative Muslimische Gemeinden als kommunale Akteure des Goethe-Instituts und der Robert Bosch Stiftung hatte zum Ziel, die Kompetenzen dieser engagierten Männer und Frauen, die vertrauensvolle und meinungsbildende Funktionen im Gemeindeleben erfüllen, zu stärken und sie besser mit kommunalen Institutionen zu vernetzen. So sollten kurze, direkte Wege der Kommunikation geschaffen, sowie die Zusammenarbeit und der Dialog auf kommunaler Ebene gestärkt werden.

Während der Projektlaufzeit von zweieinhalb Jahren waren von Ende 2012 bis Mitte 2015 knapp 100 Teilnehmende aus über 40 Gemeinden an den fünf Projektstandorten in Essen, Ingolstadt, Hamburg, Hamm und Mannheim aktiv und konnten als Ansprech­partner für kommunale Themen fortgebildet werden. Die Teilnehmenden des Projekts trafen sich regelmäßig zu Seminaren und Workshops, in denen sie gemeinsam Projektinhalte festlegten, Veranstaltungskonzepte erarbeiteten und sich, unterstützt durch Experten, mit Themen auseinander­setzten, die aus Ihrer Sicht in der Gemeinde­arbeit von Bedeutung waren. Dieser stark partizipative Ansatz und eine insgesamt sehr flexible Gestaltung der Projektarbeit hatten zur Folge, dass die Fortbildungen dem tatsächlichen Bedarf der Teilnehmenden vor Ort gerecht werden konnten.

Gespräch Projektteilnehmer | © Goethe-Institut/Sebastian Johna Neben der Beschäftigung mit wichtigen Sachthemen aus dem Alltag islamischer Gemeinden im Rahmen von Workshops und anderen Projektveranstaltungen, stand den Teilnehmenden ein umfangreiches und auf deren individuelle Bedürfnisse ausgerichtetes Sprachkursangebot mit einem Volumen von insgesamt 25.000 Unterrichtseinheiten offen.

Die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und der direkte Kontakt mit Verantwort­lichen und Entscheidungsträgern in kommunalen Behörden und Einrichtungen waren für das Projekt sehr wichtig. Darüber hinaus bot eine gemeinsame Projektkonferenz in München allen Teilnehmenden der verschiedenen Projektstandorte die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und Knüpfen von Kontakten auch über die eigene Stadt hinaus.

In Zusammenarbeit mit:
Logo | © Robert Bosch Stiftung

Kontakt:
Mail Symbolintegrationsprojekte.regiond@goethe.de

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