Deutsch Lehren Lernen weltweit - Deutsch als Fremdsprache - Goethe-Institut 

Autoren, Prinzipien und Zertifizierung

Das Unterrichten ist sehr eng mit der Persönlichkeit und den Erfahrungen der Lehrerinnen und Lehrer verknüpft

Deutsch als Fremdsprache

DLL im Bereich Deutsch als Fremdsprache umfasst zunächst eine Basisqualifizierung (Programm BASIS), die aus sechs Einheiten besteht. Die Einheiten erscheinen ab Herbst 2012 nacheinander im Abstand von einem Vierteljahr in der Klett-Langenscheidt GmbH (à 200 Seiten). Das gesamte Programm BASIS steht ab Ende 2013 zur Verfügung und kann voraussichtlich ab 2014 als online-Fernlehre-Angebot gebucht werden.

Darüber hinaus sind weitere DLL-Einheiten zum Deutsch als Fremdsprache-Unterricht geplant, mit denen Sie künftig Ihr Wissen und Können als Lehrende gezielt vertiefen können.

Zielsetzung

Ziel des Basis-Programms ist, dass Sie das Wissen und Können, das Sie in Ihrer Ausbildung oder durch Ihre Lehrerfahrung erworben haben, aktualisieren und erweitern. Sie werden sicherer in Ihren Handlungen im Unterricht und Sie lernen mithilfe von sogenannten Praxiserkundungsprojekten (PEPs), wie Sie sich als Lehrkraft stetig weiterentwickeln können. Im Programm BASIS erarbeiten Sie sich diejenigen Kompetenzen, die im Europäischen Profil für Lehrkompetenzen auf dem Niveau „Basic“ beschrieben sind.

Wenn Sie das Programm BASIS im Rahmen eines Fort- oder Weiterbildungskurses an einem Goethe-Institut im Ausland, an einer mit dem Goethe-Institut kooperierenden Universität oder als Fernlernkurs über die Zentrale des Goethe-Instituts bearbeiten, können Sie eine zusätzliche formale Qualifikation in Form eines Hochschulzertifikats erwerben. Lesen Sie hierzu bitte weiter unter Zertifizierung.

Das Programm BASIS wurde durch eine kontinuierliche Arbeitsgruppe des Bereichs „Fortbildung“ des Goethe-Instituts unter Mitwirkung der Mitglieder des „Beirats Sprache“ Hans Barkowski (Friedrich-Schiller Universität Jena), Rüdiger Grotjahn (Ruhr-Universität Bochum), Britta Hufeisen (Technische Universität Darmstadt) und Michael Legutke (Justus-Liebig-Universität Gießen) entwickelt und wissenschaftlich begleitet. Die Qualitätssicherung bei der Materialentwicklung lag in der gemeinsamen Verantwortung des Goethe-Instituts und der wissenschaftlichen Begleitung.