Alumnitreffen

Alumnitreffen 2013 in Berlin

Alumni-Treffen 2013, © Goethe-InstitutAlumni-Treffen 2013, © Goethe-Institut

Vom 14. bis 17. Mai 2013 lud das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt 30 ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der EU-Kurs-Jahrgänge 2000 und 2010 nach Berlin ein: Vier höhere EU-Bedienstete aus Brüssel sowie 26 Ministerialbeamte aus 14 europäischen Staaten.

Ein Höhepunkt des Programms war die Teilnahme am „Europaforum“ des WDR im Auswärtigen Amt am Werderschen Markt. Thema des Forums, an dem bedeutende deutsche und europäische Politiker und Experten teilnahmen: „Zukunft Europa! – Europäisches Deutschland oder deutsches Europa?“.

Unter anderen beantworteten Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Jean-Claude Juncker (Premierminister des Großherzogtums Luxemburg), Martin Schulz (Präsident des Europäischen Parlaments), Dr. Guido Westerwelle (Außenminister der Bundesrepublik Deutschland), Dr. Wolfgang Schäuble (Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland) und Prof. Peer Steinbrück (Bundesminister a.D., MdB und Kanzlerkandidat der SPD) die Fragen der Journalisten auf dem Podium. José Manuel Barroso (Präsident der Europäischen Kommission) wurde elektronisch aus Brüssel zugeschaltet.

Im Bundeskanzleramt präsentierten Dr. Nikolaus Meyer-Landrut, Leiter der Europaabteilung, und Herr Dr. Christoph Heusgen, außenpolitischer Berater der Bundeskanzlerin, kurze statements und beantworteten Fragen der Gruppe. Im Bundestag hatten die Teilnehmer/innen Gelegenheit, den Hausherrn, Bundestagspräsident Prof. Norbert Lammert zu treffen und zu befragen.

Auch beim kulturellen Rahmenprogramm gab es in Berlin wieder viel zu entdecken: Im Kammermusiksaal der Philharmonie bot sich die Gelegenheit zu einem Klavierkonzert mit dem jungen kanadischen Pianisten Jan Lisiecki. Am dritten Tag stand ein Stadtspaziergang entlang des ehemaligen Mauerstreifens in Wedding – Bezirk Mitte oder der Besuch von fünf Museen der Berliner Museumsinsel zur Auswahl.

Bei einer kulinarischen Bootsfahrt auf dem Landwehrkanal und der Spree konnten die Teilnehmenden ihre frischen Eindrücke untereinander austauschen und sich- ausgehend vom Urban-Hafen - davon überzeugen, dass Berlin tatsächlich „aus dem Kahn gebaut“ wurde.

Ziel der Alumniarbeit ist es, den Teilnehmenden die Möglichkeit zu bieten, Kontakte aufzufrischen und den Gedankenaustausch untereinander zu erweitern sowie die Bindung an Deutschland zu vertiefen, das Deutschlandbild zu aktualisieren und zur Verwendung der deutschen Sprache auch im beruflichen Kontext zu ermuntern.

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