Prägte vor zehn Jahren noch eine gewisse Aufbruchstimmung und Experimentierfreudigkeit die Situation, geht es heute vorrangig um Qualität, um Nachhaltigkeit und um die Festigung von Standards für die beste Praxis. Diese Entwicklungen und die Ergebnisse der Evaluationen der Anfangsprojekte stellen entsprechend auch einen gewissen Schwerpunkt in dem vorliegenden Situationsbericht dar. Deutlich wird dabei, dass erfolgreiches frühes Fremdsprachenlernen von vielen Faktoren abhängt und im besten Fall der Beginn eines lebenslangen Lernprozesses ist, der die Lerner nachhaltig für das Sprachenlernen und die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen motiviert.
In der deutschen Gesellschaft ist Mehrsprachigkeit heute Normalität. Fast jedes Kind lernt heute bereits in der Grundschule eine erste Fremdsprache bereits. Viele Kinder verfügen mit dem Schuleintritt über eine nicht-deutsche Herkunftssprache.
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Die Fähigkeit, eine neue Sprache völlig mühelos zu erwerben ist zu keiner Zeit so umfassend wie im Alter von drei bis elf Jahren.
Der frühe Fremdsprachunterricht zielt auf elementare Kommunikations-
fähigkeit in der neuen Sprache.
Die Konzepte für das Fach Deutsch als Zweitsprache (DaZ) erhalten eine enorme Bedeutung.
Die Qualifikation der Lehrkräfte ist heute ein zentrales Thema für den frühen Fremdsprachen-
unterricht.