Matthias Rau wurde 1953 in Karlsburg bei Greifswald in Vorpommern geboren. Seine Kindheit erlebte er in Templin in der Uckermark auf dem Waldhof, einer kirchlich-psychiatrischen Einrichtung, die sein Vater leitete. Er ist 1971 nach Ost-Berlin umgezogen, wo er eine Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht hat. Heute leitet Matthias Rau unter anderem thematische Stadtführungen in Berlin. Hören Sie, was Matthias Rau vom 9. November 1989 und den folgenden Tagen erzählt.
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Matthias Rau hat am Abend des 9. November
den Abend alleine zu Hause verbracht.
den Abend zu Hause mit seiner Familie verbracht.
den Abend mit Freunden in einer Kneipe verbracht.
An diesem Abend
gab es Gerüchte, dass die Mauer geöffnet sei.
kamen Freunde aus Kreuzberg - einem Westberliner Stadtteil - zu Besuch.
sprach man über einen geplanten Besuch in Westberlin.
Die Freunde beschlossen,
Freunde in Westberlin anzurufen, um mehr zu erfahren.
in Kreuzberg die Grenze zu überqueren.
den Abend im Fernsehen weiter zu verfolgen, um mehr zu erfahren.
Am Grenzübergang auf der Oberbaumbrücke in Kreuzberg
war nicht so viel los.
waren ganz viele Leute unterwegs.
war um 12 Uhr nachts schon alles vorbei.
Matthias Rau war
hatte große Probleme, an der Oberbaumbrücke die Grenze zu überqueren.
war einer der letzten, der die Grenze durch die große Stahltür überquerte.
war der erste, der die Grenze dort überquerte, als die große Stahltür geöffnet wurde.
Matthias Rau beschreibt
die großen Emotionen, die es an diesem Abend und in dieser Nacht gab.
die Probleme, die man sonst beim Überqueren der Grenze hatte.
Das Wort des Abends wurde
"verrückt".
"Wahnsinn".
"wunderbar"
Matthias Rau und seine Freunde
waren nur kurz in Westberlin - genauer gesagt in Kreuzberg, weil es zu viele Menschen gab.
waren bis zum nächsten Morgen in Westberlin, weil sie das Ereignis feiern wollten.
sind früh nach Hause gegangen, weil sie am nächsten Morgen arbeiten mussten.
Am nächsten Morgen
ging er gleich zur Arbeit und tauschte sich mit seinen Kollegen über die Arbeit aus.
verfolgte er gleich vom frühen Morgen an das Geschehen in der Presse.
konnte Matthias Rau kaum glauben, was passiert war und schaltete deshalb das Radio an.
In den nächsten Tagen
gaben viele Gastwirte weiterhin kostenlos Getränke aus. Erst in der daurauffolgenden Woche kehrte Normalität ein.
war es nicht mehr so leicht, die Grenze zu überqueren. Viele waren enttäuscht.
konnte man anfangs noch mit DDR-Geld bezahlen, aber das ging vier Tage später nicht mehr so einfach.