Sprachstrategien

„Eine neue Rahmenstrategie für Mehrsprachigkeit“ – Arbeitsansätze der CICEB

Ján Figel

Wir arbeiten für ein Europa, das offen ist für Sprache und Kultur; ich meine damit: offen für Vielfalt, denn es ist die Vielfalt, die Europa zu Europa macht. Sie prägt uns und schafft eine Gemeinschaft, die versteht, respektiert und verbindet. Das ist leicht gesagt, doch ist es nicht so einfach zu erreichen.

Aber es ist möglich und es muss auch möglich bleiben in einer Zeit, in der die Komplexität und Probleme zunehmen. Die Globalisierung ist eine Tatsache und die Vielfalt wird zunehmend sichtbarer, nicht nur in der Europäischen Union als Gemeinschaft mit einer wachsenden Zahl von Staaten, sondern in allen Ländern und Gesellschaften.

Ich möchte ein Lob aussprechen für diese Konferenz, die von der Vereinigung der nationalen europäischen Kulturinstitute in Belgien (CICEB) organisiert wurde. Es ist wichtig, dass dazu beigetragen wird, Verbesserungen oder Antworten in Bereichen einzubringen, die nicht nur für die Regionen von Bedeutung sind, sondern für den gesamten Kontinent – ich würde sagen, für die ganze Welt.

Gestern sprach ich mit Menschen aus der Grenzregion zwischen Brandenburg und Polen. Es gibt viele gute Beispiele, wie die Vergangenheit durch das Bauen neuer Brücken überwunden wurde. Das ist eine wesentlich bessere Antwort, als stets an vergangene Kriege zu erinnern, nun, da wir in einer Gemeinschaft zusammen leben.

Ich möchte die CICEB auch dafür loben, dass sie sich, seitdem ich zu diesem Ressort kam, stets weiter entwickelt und erweitert hat. Eines der guten Beispiele ihrer Arbeit ist „Märchen kurz vor Abflug” (“Fairy Tales before Take-off”). Dieses Erzählprojekt, das durch das Sokrates-Programm unterstützt wurde, fand in internationalen Flughäfen Europas statt. Die Geschichtenerzähler bekamen enthusiastische Reaktionen von den wartenden Passagieren und ich bin sicher, dass CICEB weiterhin einfallsreiche und unterhaltsame Wege finden wird, um Menschen zu motivieren, Sprachen zu erlernen. Mit ihren Aktionen, ihrer Zusammenstellung und Philosophie steht CICEB für „Einheit in Vielfalt”.

Die Vielfalt nimmt zu – von 15 zu 25 Mitgliedsstaaten, und es werden mehr werden, von 11 zu 20 Sprachen, und es werden mehr werden. Wir müssen unsere Einheit stärken, denn Vielfalt und Einheit sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Aus diesem Grund müssen wir uns für die Mehrsprachigkeit einsetzen und sie als Weg für die Zukunft sehen, um Einheit zu verstehen, zu fördern und zu stärken – und die Zukunft beginnt heute oder sogar gestern. CICEB hat eine Menge konkreter Beiträge geleistet, wie Mehrsprachigkeit in der Europäischen Union funktionieren kann, und ich möchte dazu gratulieren.
Ihre Aufgabe ist von zentraler Bedeutung für Europa. Ich glaube, sie berührt den Kern Europas. Es begann mit Kohle und Stahl. Manchmal wird um Energie, Wettbewerbs- oder andere Wirtschaftsfragen gefeilscht, aber die Menschen diskutieren viel mehr über unkonkrete und politisch sensible Dinge wie Identität, Sprachen, die Grenzen Europas, Staatsbürgerschaft, Dinge, die entscheidend für unsere Zukunft und das gegenseitige Verständnis sind.

In der nun 50 Jahre alten Gemeinschaft – nächstes Jahr feiern wir ihren Geburtstag – bin ich der erste Kommissar für Mehrsprachigkeit und zum ersten Mal wird Mehrsprachigkeit auf die politische Agenda gebracht. Ich denke, dass Mehrsprachigkeit dazu beitragen kann und sollte, dass die Europäische Union zu dem wird, was sie ausmacht: eine friedliche Koexistenz von Menschen aus vielen verschiedenen Sprachgemeinschaften. Andere Sprachen zu sprechen und zu lernen, lässt uns offener und toleranter gegenüber der Kultur und Perspektive anderer werden. Bürger mit guten Sprachkenntnissen sind besser in der Lage, die Vorteile der freien Ortswahl zu nutzen und in einem anderen Mitgliedsstaat zu leben. Man kann mit Sicherheit behaupten, dass es ohne Zweisprachigkeit oder Dreisprachigkeit keine echte Mobilität geben kann. Bei mangelnden Sprachkenntnissen ist die Mobilität notwendigerweise eingeschränkt.

Das heutige Thema ist ein wichtiges für Europa; es berührt den Kern und das Wesen Europas. Mehrsprachigkeit trägt dazu bei, Europa zu dem zu machen, was es ist; die friedliche Koexistenz von Menschen aus vielen verschiedenen Sprachgemeinschaften ist ein zentraler Bestandteil des Integrationsprozesses. Andere Sprachen zu lernen und zu sprechen, lässt uns offener und toleranter gegenüber anderen, ihren Kulturen und Sichtweisen werden. Und Bürger mit guten Sprachkenntnissen sind eher in der Lage, von der Freiheit zu profitieren, in einem anderen Mitgliedsstaat arbeiten oder studieren zu können. Im Grunde lässt sich sogar sagen, dass es ohne echte Mehrsprachigkeit keine echte Mobilität geben kann.

Mehrsprachigkeit wirkt auf zwei Ebenen:
  1. Sie bringt die Europäischen Institutionen näher an die Bürger heran. Praktizierte Mehrsprachigkeit garantiert, dass sich Einzelpersonen, Unternehmen, Organisationen und andere Einrichtungen in ihrer eigenen Sprache an die Institutionen der EU wenden und Einblick in die Entscheidungen und Informationen über den EU-Entscheidungsfindungsprozess erhalten können.
  2. Im weitesten Sinn bringt Mehrsprachigkeit auch die Bürger untereinander näher zueinander. Sie überwindet Barrieren und stellt Verbindungen zwischen Einzelpersonen und Gruppen her. Unsere Verantwortung ist es, diesen Prozess zu unterstützen, eine verbesserte Verständigung und Kommunikation zwischen den Bürgern und Bevölkerungen zu fördern und gleichzeitig ihre kulturelle Identität und sprachliche Vielfalt zu schützen.
Die Kommission ist der Meinung, dass es für EU-Bürger nicht ausreicht, nur eine einzige Lingua franca zu lernen. Ein EU-Bürger, der oder die sich darauf beschränkt, eine Lingua franca zu lernen, wird nicht die interkulturellen Kompetenzen erwerben, die das Lernen einer Fremdsprache eingebettet in ihren kulturellen Kontext mit sich bringt. Es werden im Rahmen der heutigen Konferenz ein paar interessante Modelle zu mehrsprachigen europäischen Staaten diskutiert werden, darunter, wie ich mit Freude feststelle, aus der Slowakei, dem Land, dass ich am besten kenne. Letzte Woche war ich in der Schweiz – ein Land in der Mitte Europas, für das wir einen Platz freihalten, wo ich viele interessante Dinge über Mehrsprachigkeit lernte. Wenn wir klug sind, können wir eine Menge wichtiger Lektionen sowohl von innerhalb als auch von außerhalb der EU lernen.


„Eine neue Rahmenstrategie für Mehrsprachigkeit”

Im November vergangenen Jahres, am ersten Geburtstag der Barroso-Kommission, veröffentlichte die Kommission ein Kommuniqué über „Eine neue Rahmenstrategie für Mehrsprachigkeit”. Zum ersten Mal wurde Mehrsprachigkeit als solche als eine politische Linie definiert – was die Bedeutung unterstreicht, die ich dieser Angelegenheit beimesse, besonders im Hinblick auf die Phase nach der Erweiterung. Die Strategie legt den weiteren Weg fest und schlägt neue Maßnahmen vor, die sowohl von der Kommission als auch von den Mitgliederstaaten umgesetzt werden sollten. Ich werde nun in wenigen Worten den Kontext beschreiben, in dem die Strategie wirken wird.

Zuallererst haben wir die Angelegenheit der Mehrsprachigkeit in den Institutionen der Europäischen Union. Die Europäische Union wird Gesetze verabschieden, die für ihre Bürger, Unternehmen und Gerichte direkt verbindlich sein werden. Das bringt die Verantwortung mit sich, allen Bürgern zu ermöglichen, mit ihren Institutionen in einer Sprache zu kommunizieren, die sie verstehen und ebenso Gesetze in Sprachen zu veröffentlichen, die die Bürger verstehen. Das wäre unmöglich zu erreichen, ohne ordentlich ausgebildete Konferenzdolmetscher und Übersetzer. Die Kommission kooperiert sehr eng mit Universitäten, um sicherzustellen, dass berufsbezogene Ausbildung von höchster Qualität stattfindet.

Der zweite der drei Bereiche betrifft die mehrsprachige Wirtschaft. Die Bedeutung von Sprachen und Mehrsprachigkeit für die europäische Wirtschaft wird oftmals nicht vollständig erkannt. Das jährliche Budget mancher unserer Sprach- und Kulturinstitute beträgt mehrere hundert Millionen Euro. Ganz zu schweigen von all den anderen sprachbezogenen Wirtschaftszweigen wie Dolmetschen, Übersetzen, Redigieren, Terminologie, Sprachtechnologien etc. Die Sprachwirtschaft ist ein nicht zu unterschätzender Arbeitgeber und ein bedeutender Faktor in der Wirtschaft der EU. Dazu kommt der Tourismus, der zunehmend mit Sprachen zu tun hat.

Der dritte Bereich ist der bei weitem umfassendste – der, in dem wir versuchen, eine mehrsprachige Gesellschaft zu schaffen. Aktiv mehrsprachige Gesellschaften sind von zentraler Bedeutung für die Zukunft der Europäischen Union und ermuntern alle Bürger dazu, während ihres gesamten Lebens eine Reihe von Sprachkenntnissen zu erwerben und anzuwenden.

Die Europäische Kommission arbeitet auf Mehrsprachigkeit in der Gesellschaft auf etlichen Wegen hin:
  • An erster Stelle gibt es Förderprogramme;
  • dann gibt es unseren Kooperationsprozess mit den Mitgliedsstaaten namens „Bildung und Ausbildung 2010”, der Ziele, Maßstäbe und regelmäßige Berichte beinhaltet und der sehr wirksam den Fortschritt in den Mitgliederstaaten vorantreibt;
  • sowie, drittens, den Aktionsplan der Kommission zur „Förderung des Sprachenlernens und der Sprachenvielfalt”.

Die Förderprogramme

Ich habe bereits die Sokrates-Förderung für das CICEB-Projekt „Märchen kurz vor Abflug” als Beispiel für ein innovatives und attraktives Projekt erwähnt, das die Kommission unterstützt. Tatsächlich investiert die Europäische Kommission durch die Sokrates- und Leonardo-Programme über 30 Millionen Euro im Jahr in praktische Projekte, die die Begeisterung von Sprachschülern und ihren Lehrern wecken sollen (Schüleraustausche, Sprachassistenzen, Lehrerfortbildungen, bewusstseinsbildende Maßnahmen etc.). Ganz zu schweigen von den enormen Investitionen in die Mobilität durch Erasmus, die Jugendprogramme und Städtepartnerschaften. Mobilität ist Europa in Bewegung. Sie ist ein Schlüsselfaktor, um Menschen dazu zu bewegen, ihre Nachbarn kennenzulernen und ihre Sprachen zu lernen – erinnern wir uns an das Ziel „1 + 2” Sprachen für alle EU-Bürger. Mobilität wird daher für die Europäische Kommission beim neuen Programm für Lebenslanges Lernen, das 2007 starten wird, weiterhin hohe Priorität haben.

„Bildung und Ausbildung 2010”

Hinsichtlich unserer Arbeit mit den Mitgliederstaaten im Rahmen des Prozesses zu „Bildung und Ausbildung 2010” wünschen sich unsere Staatsoberhäupter, dass die Union „bis zum Jahr 2010 die wettbewerbsfähigste und dynamischste wissensbasierte Wirtschaft der Welt” werden soll. Außerdem wollen sie, dass “Europas Bildungs- und Ausbildungssysteme bis 2010 ein weltweiter Wertmaßstab” werden. Zusammen mit den Mitgliederstaaten brachten wir eine Gruppe nationaler Experten aus dem Sprachbereich zusammen. Die Expertengruppe kam darin überein, zusammenzuarbeiten:
  • um politische Vorgaben und Verfahren zu vergleichen und
  • um von guten Beispielen in anderen Mitgliedsstaaten zu lernen.
Diese Gruppe hat sich die letzten Jahre hindurch regelmäßig getroffen und den Mitgliedsstaaten eine Reihe von Empfehlungen zur Verbesserung von Sprachfähigkeiten und -leistungen ausgesprochen. Dazu gehörte:
  • das Bewusstsein für die Bedeutung von Sprachenvielfalt zu fördern,
  • klar formulierte Ziele für den Sprachunterricht vorzugeben,
  • transparente Zertifizierungssysteme basierend auf den Maßstäben des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens zu schaffen und
  • sicherzustellen, dass die allgemeine Bildung regionale sowie Minderheiten-, Nachbar- und Migrantensprachen berücksichtigt.

Aktionsplan zur „Förderung des Sprachenlernens und der Sprachenvielfalt”

Im Aktionsplan zur „Förderung des Sprachenlernens und der Sprachenvielfalt” verpflichtete sich die Kommission zu 45 Maßnahmen auf der europäischen Ebene zwischen 2004 und 2006. Er beschrieb drei breit gefächerte Aktionsfelder, die wir für entscheidend erachten:
  • Erstens die Vorteile des Sprachenlernens auf alle Bürger ausweiten (von frühkindlicher Spracherziehung durch die Schulzeit bis zur Erwachsenenbildung);
  • zweites die Qualität des Sprachunterrichts verbessern und
  • drittens durch Verbesserung des Sprachbewusstseins durch die Medien und der Verbesserung der Möglichkeiten zum Sprachenlernen ein sprachenfreundlicheres Umfeld schaffen, das alle Sprachen einbezieht. Zur Implementierung des Aktionsplans finanzierte die Kommission mehrere strategische Studien und eine Reihe von wichtigen Konferenzen zu Schlüsselthemen des Sprachenlernens. Diese behandelten CLIL, regionale und Minderheitensprachen, Sprachen für Schüler mit Behinderungen, Lehrerausbildung, erfolgreiche Methoden zur Motivierung von Sprachschülern, Hindernisse bei der Mobilität von Sprachlehrern und erfolgreiche Grundlagen der frühkindlichen Spracherziehung. Des Weiteren traf ich mich mit der Intergruppe für regionale und Minderheitensprachen des Europäischen Parlaments.
Und im Jahr 2007 wird die Kommission an den Aktionsplan anknüpfen, indem sie in einer ministerienübergreifenden Konferenz darüber Bericht erstattet, was sie und die Mitgliedsstaaten bei der Förderung des Sprachenlernens und der Sprachvielfalt erreicht haben.

Die Zukunft

Europa hat ein riesiges Potential und ein enormes Erbe in den Händen. Die Zukunft unserer Arbeit betreffend, möchte ich zwei besondere Bestandteile der Strategie herausstellen.
Große Priorität hat in der nächsten Zukunft der Europäische Indikator für Sprachkompetenz, der von einer Gruppe von Regierungsexperten der Mitgliedsstaaten entwickelt wird. Da es keine standardisierte europaweite Erhebung von Sprachkenntnissen gibt, ist es notwendig, genaue und aktuelle Daten zur Effektivität der verschiedenen Methoden des Fremdsprachenunterrichts zu sammeln. Das geschieht anhand des Indikators, der uns den allgemeinen Stand der Fremdsprachenkenntnisse in den Mitgliedsstaaten zeigen wird und Aufschluss darüber gibt, wie nahe wir dem Ziel sind, Europas Bürger mehrsprachig zu machen.

In allen Mitgliedsstaaten werden eigens konzipierte Tests zur Sprachkompetenz mit einer stichprobenartigen Auswahl von Schülern in Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen durchgeführt. Der Indikator soll die Kenntnisse der Schüler in mindestens zwei Fremdsprachen neben der Muttersprache messen. Er wird Politikern aller Mitgliedsstaaten, die den Fremdsprachenunterricht und das Fremdsprachenlernen verbessern wollen, unschätzbare strategische Informationen an die Hand geben.

Eine andere Priorität in den kommenden Monaten wird die Arbeit der Expertengruppe „Mehrsprachigkeit“ haben, bei deren Treffen ich den Vorsitz halten werde. Die Expertengruppe wurde gegründet, um die Diskussion über Mehrsprachigkeit voranzubringen. Die Mitglieder der Gruppe kommen aus verschiedenen Ländern, sind politisch unabhängig und repräsentieren nicht die Interessen einzelner Staaten oder Sprachgemeinschaften.

Das erste Treffen findet nächsten Monat statt und die Gruppe hat ein arbeitsreiches Jahr vor sich. Ich habe ihr vorgeschlagen, eine Reihe von Themen zu berücksichtigen, die außerhalb des normalen Fokus der Gruppen von Regierungsexperten zu Sprachfragen liegen und von denen möglicherweise alle europäischen Sprachen profitieren. Dazu gehören Forschung über Mehrsprachigkeit, Sprachen und die Medien, Wirtschaftssprachen und Strategien zur Förderung von Spracherwerb. Die Empfehlungen der Expertengruppe werden am Europäischen Tag der Sprachen 2007 vorgestellt, und ich bin zuversichtlich, dass sie einen entscheidenden Beitrag zur Förderung und zum Erhalt von Europas reichem mehrsprachigen Erbe leisten wird. Die Empfehlungen werden im Anschluss in eine Ministerkonferenz über Sprachen eingebracht.

Einheit in Vielfalt sagt sich leicht, ist aber nicht so einfach zu erreichen. Das Europa, das wir uns für uns selbst in der Zukunft wünschen, ist ein Europa, das den vielfältigen Reichtum all seiner Sprachen und Kulturen wertschätzt. Wir müssen die Botschaft vermitteln, dass die sprachliche Vielfalt der Union eine Stärke ist, auf die wir besonders stolz sind. Wir müssen Bildungssysteme schaffen, die sprachenfreundlich sind. Mit unser aller Engagement kann diese Entwicklung erfolgreicher werden.

Publikation zu „Die Macht der Sprache“

Eine multimediale Publikation reflektiert die Rolle von Sprache in einer globalisierten Welt.

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