Sprachstrategien

Sprachenschutz in Frankreich und Deutschland – Beiträge zu einer Podiumsdiskussion

Jean-François Baldi, Jean-Claude Crespy, Jutta Limbach, Jürgen Trabant
Moderation: Maik Meuser


Die folgenden Beiträge stammen aus einer Podiumsveranstaltung, die am 6. Juni 2007 im Goethe-Institut München im Rahmen des Projekts „Die Macht der Sprache“ in Kooperation mit dem Deutschen Sprachrat zu Fragen politischer Eingriffs- und Gestaltungsmöglichkeiten im Feld des Sprachgebrauchs veranstaltet wurde.

Jean-François Baldi: Wir haben in Frankreich eine gesetzliche Regelung mit außergewöhnlichem Charakter. Diese betrifft nicht die französische Sprache an sich, sondern den Gebrauch derselben. Vorrang hat die Ausdrucksfreiheit, man hat das Recht, jederzeit die Sprache zu verwenden, die man bevorzugt. Der Gesetzgeber war der Auffassung, dass es wichtig sei, ein Recht auf die französische Sprache zu schützen. Hier wird die Délégation Générale à la langue française et aux langues de France tätig. In Frankreich ist in der Verfassung festgelegt, dass Französisch die Sprache der Republik sei. Dieser Umstand bringt rechtliche Konsequenzen mit sich. Bei dem Toubon-Gesetz von 1994 handelt es sich um ein Gesetz zum Gebrauch der französischen Sprache. Es garantiert ihn in bestimmten Bereichen, z. B. dem Konsum: Vorschrift ist z. B., dass die Produktinformation auf Französisch sein muss. In Frankreich vertritt man nicht die Auffassung, dass man die Sprache schützen und fördern müsse, weil es sich um einen Schatz handele, sondern einfach, weil sie ein Kommunikationsmittel ist. Dieser Gesetzestext ist somit ein Garant demokratischer Rechte und kann außerdem die Integration von Einwanderern in unserem Land einfacher gestalten. Wir sind der Meinung, dass die Integration dieser Einwanderer durch die französische Sprache ermöglicht werden kann – unter Achtung ihrer Muttersprachen.

Jürgen Trabant: Ich bin eher dafür, dass man die Sprache selbst schützen und pflegen muss. Der Begriff der Pflege ist mir lieber. Seitdem Kultur sich mit Sprache beschäftigt, wird sie gepflegt. Es ist der alte Begriff der cura linguae, etwas, was den Humanisten am Herzen lag. Weil Sprache von Menschen gemacht wird, wurde sie immer gepflegt. Mit der Pflege hängt in der europäischen Kultur auch die Liebe zur Sprache zusammen. Cura linguae und amor linguae gehen in unserer Kultur zusammen. In dieser Tradition müssen wir sehen, was die Franzosen machen, und was auch die Deutschen früher taten. Für Bildung und Ausbildung ist Französisch in Frankreich die einzig legitime Sprache. Man lässt sich die Bildung der Jugend nicht aus der Hand nehmen. Sprache ist nicht nur Kommunikationsmittel, sondern ein „trésor“, ein Schatz. Sie ist ein Kulturgegenstand, was in der loi Toubon nur sehr indirekt anklingt. Neben Kommunikation und Kultur geht es auch um die nationale Identität: „La langue de la Republique Française et le Français.“ Das ist der Satz in der Verfassung. Es wurde auch in Deutschland diskutiert, ob man einen solchen Satz in unsere Verfassung schreiben sollte.

Jutta Limbach: Ich kann für mich sagen, dass der Vorschlag, ins Grundgesetz zu schreiben, dass in Deutschland Deutsch gebraucht werde, von mir nicht hochgehalten wird. Mag man es tun, aber ich verspreche mir davon nichts. Ich verstehe wohl aber die Verve an den Universitäten, dass Wissenschaftler nicht nur Englisch sprechen und schreiben sollten, um anderswo zitiert und wahrgenommen zu werden, sondern dass man sich in der Wissenschaft die Fähigkeit erhalten sollte, der Gesellschaft in der Landessprache mitzuteilen, was mit ihren Steuergeldern erforscht und was an Erkenntnis gewonnen wurde. Es ist aber fraglich, ob dazu eine Änderung des Gesetzes gebraucht wird.

Jean-Claude Crespy: Das Wesentliche scheint mir zu sein, dass nicht die Sprache als solche geschützt werden sollte. Es geht nicht um die ‚Reinheit’ der Sprache, sondern es geht in der loi Toubon um den Schutz des Bürgers. Ich glaube, es ist ein elementares Recht in einer Demokratie, dass der Bürger weiß, worum es geht; die Sprache ist das dafür wichtigste Element. Es ist daher nötig, dass neue Begriffe der Technik, der Medizin, der Wirtschaft, der Informatik usw. in die Sprache übersetzt werden. Eine Sprache muss die Wirklichkeit wiedergeben können! Wenn sie die Wirklichkeit nicht mehr wiedergibt und man statt ihrer eine andere Sprache benutzen muss, hat man den Kontakt mit der Wirklichkeit verloren. Das führt zu einer Art Schizophrenie, in der sich einerseits die sprachliche Identität in Wörtern aus alten Handwerkstraditionen ausdrückt, man andererseits Englisch reden muss, um die Modernität zu beschreiben. Ich glaube, diese Schizophrenie ist gefährlich für die Identität.

Jean-François Baldi: Der Unterricht findet in Frankreich mit wenigen Ausnahmen sowohl auf schulischer als auch universitärer Ebene auf Französisch statt. Zieht man einen Vergleich mit anderen Ländern, wo ganze Studiengänge auf Englisch stattfinden, beispielsweise in der Medizin, dann drängt sich die Frage auf: Wenn die künftigen Mediziner in Englisch ausgebildet werden, in welcher Sprache kommunizieren sie mit ihren Patienten? Wir finden es gefährlich, wenn man in der eigenen Sprache nicht mehr über die nötigen Wörter verfügt, um etwas auszudrücken. Deshalb gibt es in Frankreich einen gesetzlichen Mechanismus zur Begriffsschöpfung. Für uns gibt es zwei Grauzonen, in denen wir derzeit zwei große Untersuchungen starten: Zum einen der Gebrauch von Französisch in den Unternehmen. Ein anderer Bereich ist die Wissenschaft: Natürlich ist bekannt, dass Englisch die wichtigste Kommunikationssprache unter Forschern und in den Naturwissenschaften ist, aber die Situation gestaltet sich in einigen Wissenschaften doch anders. So spielt Französisch in den Geisteswissenschaften nach wie vor eine bedeutende Rolle.

Jürgen Trabant: Bei uns findet genau das statt, eine Trennung zwischen Experten und Nicht-Experten, es findet – auch wenn es sprachpuristisch klingt – eine hässliche Mischung zwischen Englisch und Deutsch statt. Die Schule ist also zunehmend kein Ort mehr für das Erlernen des Deutschen, sondern der große Hype (so sagt man ja auf Deutsch) heißt „Content Language Integrated Learning“, CLIL für die Eingeweihten. Das heißt, Naturwissenschaften, Politik, Geschichte werden auf Englisch gelehrt – in den Schulen! Das heißt, dass alle wichtigen Gegenstände in unserer Sprache schon in den Schulen nicht mehr in der Muttersprache verfügbar sind. Und ich sehe damit die Gefahr, die Crespy beschreibt, Tatsache werden. In Deutschland wird der Wald geschützt, nicht die Sprache. Man versucht nicht mehr, das, was die Sprachen sich erobert hatten, diese wunderbaren, hohen Diskursdomänen der Wissenschaft, ins Deutsche zu transportieren. Es ist zudem undemokratisch, weil es denjenigen, die alles bezahlen, dem Volk, die Teilnahme an Wissenschaft und etwas komplizierteren Diskursgegenständen verwehrt.

Jutta Limbach: In der Sorge um die deutsche Sprache schwinge ich mit Ihnen auf einer Welle. Ich denke nur, dass wir Deutsche in einer anderen Situation sind. Wir neigen – wegen Diktaturen, die sich oft an der Sprache vergreifen – nicht dazu, das Deutsche nationalistisch zu übersteigern. Aber dass die Sprache soziale Bindekraft hat und uns von Kindesbeinen an in dieser Welt zu Hause werden lässt, da bin ich mit Ihnen einer Meinung.

Jean-Claude Crespy: Sie sagen, Frau Limbach, dass es in Deutschland eine andere Tradition gebe, und Sie hätten es nicht gewagt, das Deutsche so wie die Franzosen zu verteidigen. Man sollte aber nicht vergessen, dass Frankreich Sprachen einfach vernichtet hat. Frankreich ist früher ein mehrsprachiges Land gewesen, wo man Baskisch, Bretonisch und Okzitanisch gesprochen hat und wo das Französische durch eine gewaltsame Politik in die dominante Position gebracht wurde, indem die anderen Sprachen in der Schule verboten wurden. Wir haben erst spät entdeckt, dass man die Sprache am besten verteidigt, wenn man die Mehrsprachigkeit verteidigt. Eine Sprache verteidigt sich nicht durch sich selbst, sondern mit der Kompetenz anderer Sprachen. Wir wenden uns jetzt wieder den anderen Sprachen zu. Ich glaube, das ist die Lösung. Das Problem ist hochaktuell, in der Europäischen Kommission ist es brennend. Die Debatte über Sprachenschutz hängt auch damit zusammen, dass wir in einer globalisierten Gesellschaft leben. Nun müssen wir die Wahl treffen: Sprechen wir alle Englisch oder versuchen wir, eine Mehrsprachigkeit einzuführen, was auch zu einer anderen Sprachpolitik führen wird? Die Frage ist: Wie können wir Mehrsprachigkeit fördern?

Jean-François Baldi: Das Toubon-Gesetz verfügt über eine relativ wenig bekannte Bestimmung: Wenn eine öffentliche Einrichtung, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts eine Übersetzung zum Beispiel in einer Informationsschrift oder im Internet anbietet, muss dies in mindestens zwei Fremdsprachen geschehen. In unserem Fachjargon nennen wir dies „Verpflichtung zur Dreisprachigkeit“. Die Übersetzung ist also unerlässlich. In der EU wurde der freie Waren- und Personenfluss mehr oder weniger perfekt vollzogen; es ist nun an der Zeit, den Austausch von Ideen und Konzepten zu fördern. Nichts ist hierfür besser geeignet als die Übersetzung, sie gestattet die Verbreitung und Bereicherung der Ideen und ist viel mehr als nur die Simultanverdolmetschung bei technischen und politischen Treffen der Europäischen Kommission, sondern ein Instrument, welches das Zugehörigkeitsgefühl zu Europa – unter Achtung der Sprachenvielfalt – stärken kann.

Jutta Limbach: Die EU hat eine Bestimmung in dem noch nicht ratifizierten Verfassungsvertrag, die da sagt: „Die Union schützt die Vielfalt der Kulturen und der Sprachen und fordert sie.“ Die Sprachprobleme, die Sie hinsichtlich Frankreichs und seiner indigenen Sprachen erwähnten, sind Probleme eigenständiger sprachlicher Minderheiten. Diese spielen in Deutschland keine große Rolle. Unser eigentliches Problem sind die eingewanderten Minderheiten. Darüber streiten in Deutschland zwei Meinungen: Die einen sagen, dass in der Schule – mit Schulpflicht – nur Deutsch gelernt wird, und die anderen sagen, dass sie ihren Kindern ihre eigene Identität und Bindung zu ihrem Herkunftsland aufrechterhalten wollen. Das heißt für das Schulsystem, dass die Kinder z. B. Türkisch lernen können müssen.

Jürgen Trabant: Wir müssen praktikable Lösungen finden, dass wir eine oder mehrere Sprachen für die internationale Kommunikation verwenden. Ich plädiere für mehrere und nicht nur für eine. Der Mehrsprachigkeitsweg war einmal der deutsche. Deutschland hat in der Sprachphilosophie die Mehrsprachigkeit entdeckt – ihre Heroen sind Herder und Humboldt. Diese haben die Sprachen als Kulturgüter und wichtige philosophische Themen zum Gegenstand gemacht. Um auf die türkische Frage zu kommen: Man muss die Dialektik zwischen National-, Umgangs- und Kultursprache und den autochtonen, den „kleineren“ Sprachen (dazu gehört in Deutschland das Türkische, obwohl es eine riesige Sprache ist) an unserer Tradition orientieren. Ich bin als Romanist sehr sensibel, wenn in den Schulen Englisch als Universalsprache durchgesetzt wird. Englisch im Kindergarten, in der Elementarschule; CLIL wird weitergeführt, sodass das Deutsche am Ende nur noch eine folkloristische Position hat. Es ist unerträglich, dass in Baden-Württemberg gefordert wurde, das Englische als Unterrichtssprache an den Schulen in Deutschland durchzusetzen; das Deutsche wird damit zur „Familiensprache“ degradiert. Man kann den Werbeslogan der Schwaben nehmen: „Wir können alles außer Hochdeutsch“, d. h. niemand kann mehr Deutsch; da haben wir die Arbeitssprache Englisch – und den Dialekt: Das Hochdeutsche wird zum „Sandwich“ zwischen Englisch und Dialekt.

Jean-Claude Crespy: Die Sprachgesetze in Frankreich haben der Integration nicht weitergeholfen. In Frankreich ist die Situation anders, weil wir die Bevölkerungen, aus denen die rebellierenden Jugendlichen kommen, kolonisiert haben. Das ist ein Verhältnis, in dem Revanche eine gewisse Rolle spielt. Es ist immer problematisch, sich die Sprache einer ehemaligen Kolonialherrschaft anzueignen. Die Deutschen haben die Türken nie kolonisiert und diese sind nie kolonisiert worden. Ihre Identität ist keine beleidigte Identität. Da war das osmanische Reich mit einer prächtigen Vergangenheit, und sie fühlen sich gleichwertig – und deshalb zögern sie, die deutsche Sprache anzunehmen. Jutta Limbach: Ich halte es für selbstverständlich, dass ich, wenn ich deutscher Staatsbürger werden will, die Landessprache beherrschen muss. Dafür machen wir die Integrations- und Sprachkurse für diejenigen, die mit uns arbeiten, die Schule besuchen und Deutsch sprechen müssen.
Wir leben in einer entgrenzten, globalisierten Welt, sodass man – vor allem wenn man sich über die Grenzen hinweg bewegen will – nicht nur die Muttersprache, sondern auch andere Sprachen sprechen muss und von daher im Schulsystem die Verantwortlichkeit für das Erlernen von Fremdsprachen besteht.

Jürgen Trabant: Ich möchte noch einmal auf das Gesetz zurückkommen. Ich bin nicht für eine gesetzmäßige Regelung in Deutschland, stimme aber Ihrer politischen Diagnose zu, dass hier Spaltungen entstehen. An dieser Stelle müssen demokratische Aktionen in Gang kommen, zivilgesellschaftliche Aktionen, Vereine, Vorträge usw. Außerdem müssen wir auf die Schulen achten, damit dort eine vernünftige Sprachpolitik gemacht wird. Die Schulpolitik passiert – das ist das Problematische an der föderalen Struktur – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es wird nicht diskutiert, in welchen Sprachen der Unterricht stattfindet oder wie die Pädagogik sein soll zwischen Dialekt und Hochdeutsch, oder die Frage „Wie viel Englisch brauchen wir eigentlich?“ Das wird in den Ländern einfach dekretiert.
Bis zum 16. Jahrhundert galt Latein versus Volkssprachen, dann fand ein jahrhundertelanger Prozess statt, in dem die Volkssprachen sich durchgesetzt haben und damit einen allmählichen Übergang von der Spaltung in die Allgemeinverfügbarkeit schafften. Kant hat nicht mehr Lateinisch geschrieben, sondern Deutsch. So kann am Ende auch ein Dialektsprecher, der in der Schule Deutsch gelernt hat, Kant lesen. Das ist der Kern des Modernisierungsprozesses und es geht mir darum, dass das nicht abhanden kommt. Dass Kant nicht anfängt, auf Englisch zu philosophieren, also in dem ‚neuen Latein’, sondern weiter auf Deutsch schreibt. Es muss der politische Wille da sein, diese Spaltung nicht noch tiefer werden zu lassen, sondern dieses europäische Kontinuum zu bewahren.

Jean-Claude Crespy: Früher gab es noch viel Mehrsprachigkeit, dazu die Kenntnis der Dialekte und Regionalsprachen; und auch immer Latein: Drei- oder Viersprachigkeit war durchaus üblich. Dies muss wieder hergestellt werden, wenn wir gegen die Allmacht des Englischen Bestand haben und die Sprachen retten wollen.

Beitrag aus dem Publikum: Wenn wir den Gedanken „zivilgesellschaftliche Initiativen“ aufgreifen, bevor wir über Verbote nachdenken, sollte man auch über die Schönheit der deutschen Sprache, die in der Literatur verwirklicht wird, nachdenken.

Jutta Limbach: Das sehen wir durchaus so. Unsere heiteren Wettbewerbe mit der Suche nach dem „Schönsten deutschen Wort“ oder nach „Ausgewanderten“ und bald auch „Eingewanderten Wörtern“ folgten eben diesem Ziel, die Liebe zur deutschen Sprache zu bestätigen. Wir haben den Eindruck, dass wir hier etwas in der Bevölkerung berühren, was sehr positiv aufgenommen wird. So schönes Deutsch wurde noch nie von so vielen Personen gesprochen wie in unserer Zeit. Der Glaube, dass vor 100 Jahren die Bevölkerung in der deutschen Hochsprache bewanderter und artikulierter gewesen sei, der ist naiv. Ich glaube, es hat noch nie eine Bevölkerung gegeben, die in der Mehrheit so sprachtüchtig war.

Jean-François Baldi: Die Anmerkung in Bezug auf die Literatur ist völlig zutreffend: Die stärksten Verfechter einer Sprache sind die Schriftsteller. Des Weiteren will ich noch hinzufügen, dass es im Bezug auf die soziale Verantwortung sehr wichtig ist – Gesetz hin oder her – dass die Menschen ihrer Sprache Vertrauen entgegen bringen. Wenn man Vertrauen zu seiner eigenen Sprache hat, dann öffnet man sich leichter den anderen Sprachen.

Maik Meuser: Zuletzt möchte ich Ihnen einen Satz des ‚Hausherrn’ mitgeben: „Die Gewalt einer Sprache ist nicht, dass sie das Fremde abweist, sondern dass sie es versteht.“

Publikation zu „Die Macht der Sprache“

Eine multimediale Publikation reflektiert die Rolle von Sprache in einer globalisierten Welt.

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