
Mit der Glasur äh herstellerei, das war auch so eine Geschichte früher, da ist man rausgegangen, hat man keinen Glasursand gekriegt, da ist man in den Acker rausgegangen und hat sich den Quarzsand, die Kieselsteine gesucht, und die hat man rein, und wenn er gebrannt hat, in die große Feuerung, hat man die Kieselsteine reingeworfen, bis sie glühend und da heraußen ist ein großer Zuber gestanden mit Wasser, und da hat man die glühenden Sch... Steine reingeworfen, dann hat sie's zu tausend Stücken zerrissen. Dann erst hat man einen Mörser gehabt und da hat man's gestoßen, daß es zu Mehl geworden ist. Dann hat man Breimühlen gehabt und hat man ein gewisses Quantum Quarz drunter und Sand, dann hat man so eine durchsichtige Glasur gehabt. Und das hat allerhand Arbeit gemacht, (...) hat alles mit der Hand reiben, früher, dann hat man erst einmal die Mühlen gekriegt, da ist's dann besser gegangen.
Und so. die Farben, nicht wahr, für eine grüne Glasur, da hat Kupferoxyd rein, für braune hat man Maga/ Manganoxyd rein und für Gelb hat man Antimonoxyd und all so mögliche Sachen rein, nicht.
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Und dann haben sie aber in dem Süddeutschen Radfahrerbund haben sie keine großen, wertvollen Preise ausgegeben, und da haben wir langsam umgeschwenkt, und haben si uns im im Bund Deutscher Radfahrer angeschlossen in Ebingen drüben. Da sind wir dort gefahren. Dort haben sie dann schöne Silberpokale gehabt und also bessere Preise. Und da haben wir auch nach den ersten schönen Rennen größere Rennen mitgemacht. Und da bin ich mal gefahren im im Jugendfahren,
ich war damals siebzehn oder achtzehn Jahre, ja. Und da waren zweiundvierzig Fahrer, Fliegenfahren, das hat Zeitrennen gegeben, da hat man alle Minuten drin abgenommen, und Fliegenfahren ist die ganze Kolonne miteinander ab da vom
Ding weg, vom Start. Da sind wir los, und da sind wir von Ebingen runtergefahren auf Laufen, Laufener Steige runter, dann hat man so fünfzehn Kilometer hat man wieder kehrt gemacht, und wo wir unten an die Steige hingekommen sind im
Retourfahren, war ich schon der zweite vorne von den zweiundvierzig. Jetzt habe ich noch einen vor mir gehabt, und der war von Lörrach. Jetzt wir zwei nacheinander bergauf geschunden, und sind da, wo wir von Ebingen bald so Ebingen in Sicht gekommen ist, da hat man schon die Musik gehört beim Ziel, wie sie gespielt haben, und unser Vorstand, der, der jetzige Bürgermeister, der ist damals Vorstand gewesen vom Radfahrverein, der ist schon vorne gestanden und hat gewunken und wir zwei sind allweil feste immer so Felge an Felge sind wir gefahren, und sind auch miteinander das Zielband ran, und ich hab' den Fehler gemacht, und habe ein wenig auf die Seite geguckt und geguckt, ob der mir kommt
neben mir da, und in dem Moment rutscht der vor, da hat's mir halt bloß zum zweiten gelangt, sonst hätte ich vielleichtden ersten gekriegt.
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Wo wir hinkommen und anfangen zu reden, da fangen die Leute an zu schmunzeln, das wissen wir ganz genau, das nehmen wir auch gar keinem übel. Ob das in Österreich ist, oder in Bayern - wir haben den Mund noch nicht ganz aufgetan, da sagen die: Ei ja Sie kommen ja aus Sachsen, ja ja, Gaffee trinkt man gerne, aber sieße muß er sein! Da haben die auch vollkommen recht. Kaffee trinken wir furchtbar gerne, und süß muß er auch sein.
Aber das mit dem Blümchenkaffee, was immer behauptet wird, das stimmt auf gar keinen Fall. Und das mit dem
Blümchenkaffee, das kommt wohl hauptsächlich daher, in Meißen wird ja das schöne, wertvolle Meißner Porzellan gemacht. Und wer das richtig kennt, der weiß auch, daß meistens unten in den Tassen, wo vor allen Dingen ein Blumenmuster außen drauf ist, ein kleines Blümchen hingemalt ist. Und wenn der Kaffee nun nicht richtig gut und dick ist, dann leuchtet das Blümchen durch. Und drum hat man uns den Blümchenkaffee angedichtet.
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Und da war Schlachtfest. Da ist Pfeffer gekocht worden und da sind die nächsten
eingeladen worden auf das Schlachtfest. Da hat's Suppe gegeben und da ist Brot, Bauernbrot rein, ist Bauernbrot geschnitten worden und Wurstsuppe drüber, gell, bißchen Salz, alles na nach dem Geschmack. Un und dann Pfeffer. Pfeffer, den hat man gekocht von Wurstsuppe un und Brot und das ist nachher durch die Seihe durchgerührt worden und dann Mehl dazu. Mit Mehl angerührt und hat kochen müssen und dann, wenn e weil gekocht gehabt hat, hat man rühren
müssen und dann Blut rein. Und da hat man fest rühren müssen. Da hat ein eins gerührt und eins hat das Blut reinlaufen lassen. Wenn der nicht, wenn der ni wenn der heiß geworden ist das Blut geronnen und da hat es sich geteilt und der Pfeffer, der muß sein schlicht, gell, der muß schlicht sein.
Ja nachher ist die Wurst gekocht worden, das Fleisch gesalzen und das hat dann drei Wochen in der Lake gelegen oder vierzehn Tage, ich weiß gar nicht mehr, vierzehn Tage, gell und die Wurst ist in die Rauchkammer gekommen und ist geräuchert worden. Und das Fleisch dann auch.
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Ein junger Kapitän übernimmt einen Dampfer, und nun mußte er sich auch ja Respekt verschaffen. Das geht auch bei der Besatzung, bloß bis auf dem alten Bootsmann, der hat keinen Respekt für den jungen Kapitän. Und er denkt und denkt, der muß auch doch Respekt für dich haben, und er kommt von der Brücke, und sagt: "Hören Sie eben, Bootsmann, Sie müssen mich eben helfen. Ich habe eine ganz schwere Rechenaufgabe. Wieviel ist dreiviertel mal sechs achtzehntel?" Da spuckt der alte seinen Priem über Bord, und sagte: "Ja", sagte er, "genau kann ich das auch nicht sagen, aber viel soll es wohl nicht sein." Ja, die Borkumer waren alle tüchtige Schiffer. Groß geworden in Wind und Sturm und See. Und daraus setzte sich auch die Besatzung vom Rettungsboot zusammen.
Das alte Rettungsboot steht nun noch im Heimatmuseum. Damit haben sie mal eine Fahrt gemacht, da haben sie sechsundvierzig Stunden haben sie rudern müssen.
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