Kinder leben heute in einer höchst vernetzten Umgebung. Globale Prozesse und neue Kommunikationstechnologien
führen zu einem veränderten Umgang mit Sprache, auch beim Kind.
Der Alltag ist vielerorts schon bei ganz kleinen Kindern medial und zunehmend multikulturell
und multilingual geprägt. Die kulturelle und sprachliche Vielfalt unserer Welt kommt nicht
nur in Kindergarten und Schule, sondern auch bereits vorab in der Familie und in der unmittelbaren
Nachbarschaft des Kindes zum Ausdruck.
Kinder erfahren Mehrsprachigkeit heute eher als Normalität und spüren, dass Sprachenlernen nützlich ist.
Zur Erleichterung der gegenseitigen Verständigung und zum Erhalt der sprachlichen und kulturellen Vielfalt in Europa fordert die Europäische Union für alle Bürgerinnen und Bürger, neben ihrer Muttersprache auch Kenntnisse in weiteren Sprachen. Diese Forderung soll umgesetzt werden, indem allen Lernern und Lernerinnen in der Europäischen Union bereits während der Pflichtschulzeit ermöglicht wird, mindestens zwei moderne Fremdsprachen zu erlernen. So ist in den meisten Ländern der Europäischen Union Fremdsprachenlernen zum verpflichtenden Angebot in der Grundschule geworden.
Empfehlung:
Das frühe Fremdsprachenlernen sollte immer im Blick behalten, dass Kinder unabhängig von regionalen und lokalen Besonderheiten, die die Lernangebote prägen, entsprechend ihrer persönlichen Umgebung und ihrer individuellen Entwicklung reagieren und lernen.
Das frühe Fremdsprachenlernen sollte immer im Blick behalten, dass Kinder unabhängig von regionalen und lokalen Besonderheiten, die die Lernangebote prägen, entsprechend ihrer persönlichen Umgebung und ihrer individuellen Entwicklung reagieren und lernen.










