
Wildschwein Willi lebt mit seiner Familie (Rotte) in einem großen Waldgebiet mit dichtem Unterholz.
Willi suhlt sich gern im Schlamm. Er ist am liebsten schmutzig. Willi ist noch sehr jung, aber ein ausgewachsenes Männchen (Keiler) kann 200 Kilogramm wiegen und ist sehr gefährlich mit seinen langen Zähnen (Hauer).
Wildschweine haben ein dichtes, borstiges, schwarzbraunes Fell. Am Tag schläft Willi. Wenn es dunkel wird, geht auf Futtersuche. Er frisst im Sommer vor allem Pilze, Farne, Feldfrüchte und Wurzeln, die er ausgräbt. Manchmal zerstören er und seine Familie dabei einen Kartoffel- oder Maisacker. Das ärgert die Bauern natürlich. Willi frisst auch Mäuse und Vögel, - wenn er sie fangen kann -, und Vogeleier, Frösche, Kröten, Würmer oder Schnecken.
Die Weibchen (Bachen) bringen einmal im Jahr (April/Mai) fünf bis zehn Junge (Frischlinge) zur Welt. Die kleinen Wildschweinchen haben in den ersten sechs Monaten ein braunweiß gestreiftes Fell am Rücken und sind erst nach zwei Jahren erwachsen.








