Jutta Limbach: „Ich liebe unsere Sprache”

Im Rahmen der Berliner Lektionen (30. Januar 2005) hielt die damalige Präsidentin des Goethe-Instituts, Jutta Limbach ein leidenschaftliches Plädoyer für die deutsche Sprache:
„Wer sich den Geistesprodukten der deutschen Sprache widmet, bekommt die vielschichtige humanistische Tradition des Abendlandes gewissermaßen frei Haus geliefert und weiß bei der nächsten Patriotismusdebatte besser, worüber er eigentlich spricht.“
Der Sprache Goethes und Thomas Manns stehen heute gerade junge Menschen eher distanziert gegenüber, zahlreiche Stimmen fordern gleichzeitig strengere Sprachvorschriften und Sprachquoten in den Medien. Jutta Limbach plädiert für Offenheit und Sensibilität und ruft dazu auf, die deutsche Sprache im In- und im Ausland neu zu entdecken.
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