Turnen

Rhönrad-Turnen

© Oliver Thaler / pixelio.de © Oliver Thaler / pixelio.deLisa J. (15) träumte schon im Kindergarten vom Rhönrad-Turnen. „Als ich zum ersten Mal eine Präsentation einer Rhönrad-Gruppe gesehen habe, wollte ich sofort mitmachen.“

Leider gibt es keine so kleinen Räder, deshalb musst ich noch ein paar Jahre warten. Gegen Ende der Grundschule war es endlich so weit: Ich wurde in die Rhönrad-Abteilung des TSV Weilheim aufgenommen.

Seitdem trainiere ich zwei mal die Woche vier Stunden an und auf dem Rad: Sprünge, Spiralen und Geraden sind die Disziplinen in diesem Sport, der viel Kraft und Geschicklichkeit erfordert. Entscheidend ist aber vor allem das Gefühl für das Rad, für den Rhythmus – und das ist es auch, was mich an diesem Sport fasziniert.

Und nicht nur mich. Rhönrad-Turnen ist zwar immer noch ein relativ ungewöhnlich Sport. Im internationale Verband sind zum Beispiel nur 8 Länder vertreten (Belgien, Deutschland, Japan, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweiz, USA). Aber viele meiner Freunde finden den Sport toll und wollen auch im Rad turnen. Nur leider hat unser Verein nicht genügend Räder und Trainer, um mehr Turner aufzunehmen.

Warum Rhönradturnen?
Ich finde es einfach cool, natürlich auch, weil es so außergewöhnlich ist.

Was mir schwer fällt?
Vor allem wenn ich Sprünge turne, habe ich Angst. Mein Rad hat jetzt einen Durchmesser von 2,10 m, wenn man da oben drauf steht während es rollt und einen Salto machen soll, muss ich mich schon ganz schön überwinden.

Was ich gut kann?
Ich turne gerne zur Musik, habe ein gutes Rhythmusgefühl.

Mein größter Erfolg?
Letztes Jahr habe ich mich für die süddeutschen Meisterschaften qualifiziert, da war ich richtig stolz.

Wovon ich träume?
Einmal an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen.

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