Telefonieren und Internet

Für Zuwandernde mit Visum

Telefonieren und Internet – Für Zuwandernde mit Visum

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Wer in Deutschland mit seiner SIM-Karte aus der Heimat telefonieren will, hat oft Probleme. Denn viele Karten funktionieren in Deutschland nicht und Telefonieren mit ausländischen SIM-Karten ist sehr teuer.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um in Deutschland mobil zu telefonieren. Hier gibt es eine Liste mit Informationen zu verschiedenen Anbietern:

Handytarife.de: Mobilfunkanbieter Übersicht

Handyvertrag

© Colourbox.com Eine Möglichkeit ist zum Beispiel der Handyvertrag. Dafür braucht man aber ein deutsches Bankkonto und einen Ausweis. Die Anbieter prüfen damit, ob der Kunde auch wirklich zahlen kann. Vorsicht: Unterschreiben Sie keinen Vertrag, den Sie nicht verstehen, sondern holen Sie sich für die Übersetzung Hilfe. Ein Handyvertrag hat meistens eine Laufzeit von ein bis zwei Jahren. Den Vertrag vorher zu kündigen, ist oft nicht möglich. Die Rechnung bezahlt man meistens am Ende des Monats, solange der Vertrag gilt. Achtung! Sie wollen Ihren Vertrag nach Ende der Laufzeit wechseln? Dann müssen Sie den laufenden Vertrag rechtzeitig kündigen. Das muss man meistens drei Monate vor Vertragsende machen. Sonst kann es sein, dass der Vertrag automatisch wieder um ein bis zwei Jahre verlängert wird.

Prepaid-SIM-Karte

© Colourbox.com Eine andere Möglichkeit ist die Prepaid-SIM-Karte. Die Karten kann man oft im Supermarkt, an Tankstellen oder Kiosken für wenig Geld kaufen. Dafür muss man auch einen Vertrag abschließen. Bei der Aktivierung muss man aber nur seine Adresse angeben.

Sie haben die Prepaid-SIM-Karte direkt beim Mobilfunkanbieter im Shop gekauft? Dann können Sie die Karte direkt im Laden aktivieren. Dabei bekommen Sie auch Hilfe. Sie haben die Prepaid-SIM-Karte zum Beispiel in einem Supermarkt gekauft? Dann wird die Karte per Telefon aktiviert.

Sobald die Prepaid-SIM-Karte aktiviert ist, muss man die Karte mit einem Guthaben aufladen. Das Guthaben wird beim Telefonieren, SMS schreiben und Surfen im Internet aufgebraucht. Um die Karte wieder aufzuladen, können Sie Guthaben-Karten kaufen. Diese Guthaben-Karten bekommt man in denselben Läden, die SIM-Karten verkaufen, zum Beispiel in Supermärkten, Tankstellen oder Kiosken. Auf den Guthaben-Karten steht eine lange Nummer. Die Nummer muss man in das Handy eingeben, um das Handy aufzuladen.

Sie wollen von Deutschland ins Ausland telefonieren? Dann müssen Sie auch bei kurzen Telefonaten meistens eine Vermittlungsgebühr von 15 Cent zahlen. Besonders teuer sind Gespräche nach Syrien, Eritrea oder in die Balkanstaaten. Eine Liste mit Auslandstarifen von verschiedenen Anbietern finden Sie hier:

Billiger telefonieren.de: Auslandstarife

Manchmal kann man auch bestimmte Tarife zusätzlich kaufen, damit man zum Beispiel eine bestimmte Anzahl von Minuten kostenlos ins Ausland telefonieren kann.

Mobile Daten

© Colourbox.com Mit einem Smartphone kann man auch im Internet surfen, wenn man eine Prepaid-SIM-Karte hat. Das Guthaben kann dabei aber schnell verbraucht werden. Deshalb ist es günstiger, wenn man sich bestimmte Datentarife kauft. Dann kann man zum Beispiel für einen bestimmten Betrag eine bestimmte Anzahl an Tagen mobiles Internet nutzen oder man kauft sich eine bestimmte Menge an Datenvolumen.

WLAN

Wenn man kostenlos im Internet surfen will, kann man WLAN-Netze verwenden. In Cafés, Bibliotheken oder anderen öffentlichen Gebäuden gibt es oft kostenloses WLAN. Sie wollen nach kostenlosen WLAN-Netzen in Ihrer Nähe suchen? Dann hilft Ihnen die Webseite „Freie Hotspots“, einen nahe gelegenen öffentlichen Internetzugang zu finden.

Öffentliche WLAN-Netze in Deutschland

Für Asylsuchende

Telefonieren und Internet – Für Asylsuchende

Wer in Deutschland mit seiner SIM-Karte aus der Heimat telefonieren will, hat oft Probleme. Denn viele Karten funktionieren in Deutschland nicht und Telefonieren mit ausländischen SIM-Karten ist sehr teuer.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um in Deutschland mobil zu telefonieren. Hier gibt es eine Liste mit Informationen zu verschiedenen Anbietern:

Stiftung Warentest: Infos zu Anbietern

Handyvertrag

Eine Möglichkeit ist zum Beispiel der Handyvertrag. Dafür braucht man aber ein deutsches Bankkonto und einen Ausweis. Die Anbieter prüfen damit, ob der Kunde auch wirklich zahlen kann. Das ist für Flüchtlinge aber meistens sehr schwierig. Vorsicht: Unterschreiben Sie keinen Vertrag, den Sie nicht verstehen, sondern holen Sie sich für die Übersetzung Hilfe.

Prepaid-SIM-Karte

Eine einfache Möglichkeit für Flüchtlinge ist die Prepaid-SIM-Karte. Die Karten kann man oft im Supermarkt, an Tankstellen oder Kiosken für wenig Geld kaufen. Dafür muss man auch einen Vertrag abschließen. Bei der Aktivierung muss man aber nur seine Adresse angeben. Sie sind noch nicht in Deutschland registriert? Dann können Sie in den ersten drei Monaten nach Ihrer Ankunft die Adresse der Erstaufnahmeeinrichtung angeben, in der Sie wohnen. Sobald Sie in eine andere Unterkunft umgezogen sind, müssen Sie dem Anbieter auch die neue Adresse melden. Wenn Sie die neue Adresse nicht melden, bekommen Sie eine SMS. Dann müssen Sie innerhalb der nächsten 14 Tage Ihre neue Adresse melden, sonst kann die SIM-Karte gesperrt werden. Sie wohnen nach drei Monaten immer noch in der Erstaufnahmeeinrichtung? Dann wird die Frist verlängert.

Sie haben die Prepaid-SIM-Karte direkt beim Mobilfunkanbieter im Shop gekauft? Dann können Sie die Karte direkt im Laden aktivieren. Dabei bekommen Sie auch Hilfe. Sie haben die Prepaid-SIM-Karte zum Beispiel in einem Supermarkt gekauft? Dann wird die Karte per Telefon aktiviert.

Sobald die Prepaid-SIM-Karte aktiviert ist, muss man die Karte mit einem Guthaben aufladen. Das Guthaben wird beim Telefonieren, SMS schreiben und Surfen im Internet aufgebraucht. Um die Karte wieder aufzuladen, können Sie Guthaben-Karten kaufen. Diese Guthaben-Karten bekommt man in denselben Läden, die SIM-Karten verkaufen. Auf den Guthaben-Karten steht eine lange Nummer. Die Nummer muss man in das Handy eingeben, um das Handy aufzuladen.

Sie wollen von Deutschland ins Ausland telefonieren? Dann müssen Sie auch bei kurzen Telefonaten meistens eine Vermittlungsgebühr von 15 Cent zahlen. Besonders teuer sind Gespräche nach Syrien, Eritrea oder in die Balkanstaaten. Eine Liste mit günstigen Tarifen für verschiedene Länder finden Sie auf folgender Internetseite im Merkblatt „Günstige Handytarife für Flüchtlinge“.

Stiftung Warentest: Handytarife für Flüchtlinge

Manchmal kann man auch bestimmte Tarife zusätzlich kaufen, damit man zum Beispiel eine bestimmte Anzahl von Minuten kostenlos ins Ausland telefonieren kann.

Mobile Daten

Mit einem Smartphone kann man auch im Internet surfen, wenn man eine Prepaid-SIM-Karte hat. Das Guthaben kann dabei aber schnell verbraucht werden. Deshalb ist es günstiger, wenn man sich bestimmte Datentarife kauft. Dann kann man zum Beispiel für einen bestimmten Betrag eine bestimmte Anzahl an Tagen mobiles Internet nutzen oder man kauft sich eine bestimmte Menge an Datenvolumen.

WLAN

Wenn man kostenlos im Internet surfen will, kann man WLAN-Netze verwenden. In Cafés, Bibliotheken oder anderen öffentlichen Gebäuden gibt es oft kostenloses WLAN. Sie wollen nach kostenlosen WLAN-Netzen in Ihrer Nähe suchen? Dann hilft Ihnen die Webseite „Freie Hotspots“ einen nahe gelegenen öffentlichen Internetzugang zu finden.

Öffentliche WLAN-Netze in Deutschland

In den Flüchtlingsunterkünften gibt es teilweise kostenlose WLAN-Netze.