Nahaufnahme 2011/2012

Auf den fahrenden Bus aufspringen? Das ist in Deutschland strengstens verboten. Für den Nürtinger Redakteur Jürgen Gerrmann wurde es in Kolkata zum Habitus. Und das Busfahren zum täglichen Erlebnis.

Zehn Lokalredakteure aus Deutschland und Indien lernten zwischen September 2011 und Mai 2012 den Alltag des anderen Landes kennen. Aus einer fremden Perspektive und mit journalistischer Neugier berichteten sie über ihre Erfahrungen in Berlin, Chennai, Frankfurt, New Delhi, Hamburg, Hyderabad, Leipzig, Bangalore, Nürtingen und Kolkata.
Busfahrer in Kolkata © Foto: Jürgen Gerrmann

Kolkata, 27.1.2012: Die Helden des Nahverkehrs

Ich gestehe: In den letzten Tagen habe ich des Öfteren etwas getan, was bei uns strengstens verboten ist – ich bin auf den fahrenden Bus aufgesprungen. Zuerst aus purer Not: Anders kommt man in diese Vehikel gar nicht rein. Aber mittlerweile macht es (ehrlich gesagt) sogar Spaß. Wie überhaupt das Busfahren in Calcutta.Mehr ...
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Berlin, 26.11.2011: Die unendliche Flüchtigkeit des Stadtbildes

Kunst, die jahrelang erhalten bleibt oder in 24 Stunden ausgelöscht wird ... die Berliner Streetart-Szene ist quicklebendig.Mehr ...
Der Journalistenaustausch Nahaufnahme 2011 fand im Rahmen des Deutschlandjahres in Indien statt und wurde von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert. Partnermedien in Deutschland waren die Berliner Zeitung, die Frankfurter Rundschau, die Hamburger Morgenpost, die Leipziger Volkszeitung und die Nürtinger Zeitung. In Indien nahmen der Deccan Chronicle (Hyderabad), der Deccan Herald (Bangalore), die Hindustan Times (Neu Delhi), The Hindu (Chennai) und die Times of India (Kolkata) teil.