Deutsche Journalisten sind jeweils für zwei bis vier Wochen zu Gast in Redaktionen in anderen europäischen Ländern. Im Gegenzug bekommen sie Besuch von ihren Austauschpartnern. Für das Gastmedium und für ihre Leser zu Hause schreiben sie über ihre Erfahrungen in der neuen Umgebung.Zwischen November 2012 und April 2014 steht Europa im Fokus. Bisher berichteten zwölf Online- und Tageszeitungsredakteure aus Düsseldorf, Budapest, Berlin, Riga, Bonn, Vilnius, Neustadt, Ljubljana, Freiburg, Triest und Athen.
Im Mittelpunkt der Recherche der Journalisten steht die Frage „Europa – wie geht’s?“. Wie gut kennen wir eigentlich Europa? Was verbindet und unterscheidet uns Europäer? Stimmen die Klischees, die wir über andere Länder und ihre Bewohner im Kopf haben?
Im Oktober 2013 geht das Austauschprogramm Nahaufnahme dann weiter. Teilnehmende Partnermedien und Journalisten sowie die Städte, in denen sie leben, geben wir in Kürze bekannt.
Während ihres Aufenthaltes lernen die Redakteure den journalistischen Alltag in der Gastredaktion kennen, sie recherchieren, beobachten und schreiben über ihre Eindrücke vor Ort. Weil sie sich auf unvertrautem Gelände bewegen, ist ihre Perspektive eine andere. Sie schärfen den Blick für alltägliche Situationen, bringen aber auch Themen zu Papier, von denen man weniger hört. Die Artikel, die im Laufe des Projekts entstehen, erscheinen mehrmals in der Woche im Gastmedium und zum Teil im Heimatmedium.
Beiträge aus Deutschland und anderen europäischen Ländern vermitteln so Kulturaustausch aus zwei Perspektiven: ein Nachdenken über die eigenen und über die andere europäische Kultur – über Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Das Projekt startete im Jahr 2008 mit Tageszeitungsredakteuren aus Deutschland und islamisch geprägten Ländern. Es findet dieses Jahr zum sechsten Mal statt. „Es war eine intensive und erlebnisreiche Zeit. Die Kollegen in Deutschland haben mir einen guten Einblick in das redaktionelle Geschehen gegeben, mich mitarbeiten lassen und waren offen für meine Ideen. Ich nehme viele neue Kontakte mit. Die Unterschiede zum Arbeitsalltag in Budapest sind gar nicht so groß, wir haben in Ungarn nur weniger finanzielle Mittel und damit weniger Möglichkeiten“, berichtet Andrea Lukács, Redakteurin beim ungarischen Nachrichtenportal Hvg.hu in Budapest nach ihrem Aufenthalt. Sie war im November 2012 drei Wochen lang als Gastredakteurin bei Handelsblatt Online in Düsseldorf.
Während ihres Aufenthaltes lernen die Redakteure den journalistischen Alltag in der Gastredaktion kennen, sie recherchieren, beobachten und schreiben über ihre Eindrücke vor Ort. Weil sie sich auf unvertrautem Gelände bewegen, ist ihre Perspektive eine andere. Sie schärfen den Blick für alltägliche Situationen, bringen aber auch Themen zu Papier, von denen man weniger hört. Die Artikel, die im Laufe des Projekts entstehen, erscheinen mehrmals in der Woche im Gastmedium und zum Teil im Heimatmedium.
Beiträge aus Deutschland und anderen europäischen Ländern vermitteln so Kulturaustausch aus zwei Perspektiven: ein Nachdenken über die eigenen und über die andere europäische Kultur – über Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Fotostrecke „Nahaufnahme“ 2009 bis 2012
Das Projekt startete im Jahr 2008 mit Tageszeitungsredakteuren aus Deutschland und islamisch geprägten Ländern. Es findet dieses Jahr zum sechsten Mal statt. „Es war eine intensive und erlebnisreiche Zeit. Die Kollegen in Deutschland haben mir einen guten Einblick in das redaktionelle Geschehen gegeben, mich mitarbeiten lassen und waren offen für meine Ideen. Ich nehme viele neue Kontakte mit. Die Unterschiede zum Arbeitsalltag in Budapest sind gar nicht so groß, wir haben in Ungarn nur weniger finanzielle Mittel und damit weniger Möglichkeiten“, berichtet Andrea Lukács, Redakteurin beim ungarischen Nachrichtenportal Hvg.hu in Budapest nach ihrem Aufenthalt. Sie war im November 2012 drei Wochen lang als Gastredakteurin bei Handelsblatt Online in Düsseldorf.







