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Linda Gabriel

© „Linda GabrielJohannesburg: „Words up!“

24. Mai 2013

Mit dem Wettbewerb „Words up!“ beginnt am 24. Mai das „Spoken Word Project“ des Goethe-Instituts in Johannesburg. Ziel des mehrjährigen Programms ist es, die verschiedenen afrikanischen Traditionen des Geschichtenerzählens miteinander zu verknüpfen und zu dokumentieren sowie die Akteure zu vernetzen.

Zum Auftakt in Johannesburg treten Erzähl-Künstler wie Tumelo Khoza und Mpho Khos gegeneinander an und entwickeln ihre Geschichten mit dem Publikum. Die besten Auftritte werden im Internet zu sehen sein.

Das performative Erzählen, bei dem Erzähler und Publikum eine Geschichte gemeinsam inszenieren, hat in den afrikanischen Ländern eine lange Tradition. Der Erzähler gestikuliert und wird zum Schauspieler, der Zuhörer zum Zuschauer und Mitwirkenden des Spektakels. Zwar bedrohen Fernsehen, Computerspiele und andere Medien diese Erzählkultur, doch hat die Kunstform Spoken Word ihr auch neue Impulse gegeben. Vielfältige Szenen haben sich auf dem Kontinent fortentwickelt, die aber überwiegend lokal und bisher kaum dokumentiert sind.

Das „Spoken Word Project“ will diesen Szenen in diesem Jahr nachspüren, die lokalen Erzähler vernetzen und ihre Geschichten per Video festhalten. Die Veranstaltung „Words up!“ zieht nach dem Auftakt in Johannesburg weiter nach Nairobi, Abidjan und in vier weitere afrikanische Städte. So wird auch der Austausch zwischen den Ländern gefördert. Im nächsten Jahr wird das auf dem afrikanischen Kontinent begonnene Narrativ in Deutschland fortgesponnen.

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