Schweden: Kirunatopiaab 18. März: Bildmuseet Umeå
In Kiruna, der nördlichsten Stadt Schwedens, leben 18.000 Menschen, unter ihr liegt eines der größten Eisenerzvorkommen der Welt. Doch jetzt droht die Stadt einzustürzen – und soll kurzerhand verlegt werden. Dabei nehmen die verschiedenen Optionen für die Stadtverschiebung wenig Rücksicht darauf, dass Kiruna inmitten des traditionellen Kulturraums der Sami liegt. Mit dem Recherche-, Residenz- und Ausstellungsprojekt „Kirunatopia“ reagieren das Goethe-Institut, die Stockholmer Konsthall C und das Kulturdezernat Kirunas auf die Pläne für die Transformation der Stadt: Sie haben zehn internationale Künstler eingeladen, vor Ort zu recherchieren und ihre Ergebnisse künstlerisch zu verarbeiten. Eine Ausstellung ihrer Arbeiten und ein umfangreichen Rahmenprogramm sind ab 18.März 2012 als Eröffnungsausstellung im neuen Gebäude des Bildmuseet in Umeå zu sehen.
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