Februar 2007

München – Bratislava: slowakische und deutsche Kuratoren tauschen Arbeitsplatz

Zwei slowakische und zwei deutsche Kuratoren tauschen im Frühjahr 2007 ihren Arbeitsplatz: Boris Ondreička und Laco Teren gestalten im Februar und März einige Wochen lang das Programm des Kunstvereins München. Stefan Kalmár und Daniel Pies übernehmen im Gegenzug die künstlerische Leitung des Kunstprojekts „tranzit.sk“ in Bratislava. Das dortige Goethe-Institut initiierte das außergewöhnliche Austauschprojekt „Schlüsseltausch München – Bratislava“ und rückt damit die internationale Dimension der Kuratorenarbeit ins Zentrum der Aufmerksamkeit.Mehr ...

„Lindenstraße“ aus Gaza: „Roukab Street“ wird die erste palästinensische Seifenoper

Fernsehen gehört in den Palästinensischen Autonomiegebieten ebenso wie in Europa zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Politische Sendungen und Nachrichten haben höchste Einschaltquoten. Das Goethe-Institut in Ramallah bereitet nun den Weg für die erste palästinensische „Soap Opera“, die nicht nur unterhaltsam sein soll, sondern auch soziale Fragen – zum Beispiel die Gleichberechtigung von Frauen – in den Vordergrund rückt. Derzeit findet die erste Fortbildung für palästinensische Drehbuchautoren statt.Mehr ...

Polizei-Kunst-Schau: Lola Arias und Stefan Kaegi in São Paulo

Die Militärpolizei ist in Brasilien bekannt und gefürchtet. Doch wer steckt hinter der Uniform? Welche Beziehung besteht zwischen einem Polizisten und seinem Bild in der Öffentlichkeit? Gibt es eine Art Polizei-Kunst? Angelehnt an diese Fragen präsentieren Lola Arias und Stefan Kaegi mit Unterstützung des Goethe-Instituts und weiterer Partner die interaktive Dokumentar-Installation „Chácara Paraíso“. Vom 3. bis 11. Februar können sich Ausstellungsbesucher in São Paulo auf Erkundungstour begeben.Mehr ...

Lusophone Klänge: „Lissabon – Maputo – Berlin“ – ein europäisch-afrikanisches Musikprojekt

Lissabon, Maputo, Berlin: drei Städte, drei Länder, zwei Kontinente. In Lissabon lebende Musiker aus Portugal, Mosambik, Angola und Guinea-Bissau schlagen zusammen mit der deutschen Jazz-Sängerin Céline Rudolph eine musikalische Brücke zwischen den Kulturen Europas und Afrikas. Auf Initiative des Goethe-Instituts Portugal erarbeiteten sie ein Musikprogramm, das am 17. März in Lissabon Premiere feiert. Anschließend gehen sie gemeinsam auf internationale Konzerttournee.Mehr ...

Szenen aus Beirut: Kurzfilmworkshop mit Anna Faroqhi

Vom 11. bis 15. Dezember 2006, rund vier Monate nach den Bombardements, fand in Beirut ein Workshop für libanesische Filmstudenten statt. Diese zeichneten unter der Leitung der Berliner Regisseurin Anna Faroqhi filmische Porträts der Stadt: Menschen und Baustellen, politische Manifestationen, Tod und neues Leben. Ab Februar stellt das Goethe-Institut Beirut die Ergebnisse des Workshops auf „Li-Lak“, der deutsch-arabischen Jugendwebsite des Goethe-Instituts, vor.Mehr ...

Ankara trifft Kreuzberg: angehende türkische Diplomaten in Berlin

Zehn künftige Religionsbeauftragte der Türkei in Deutschland mit deutschen „Realitäten“ und der deutschen Sprache vertraut zu machen ist das Ziel eines Studienaufenthalts, den das Goethe-Institut vom 8. Januar bis 16. Februar organisiert. Der Besuch in Berlin ist Teil eines ganzjährigen Fortbildungsprogramms, das die angehenden Diplomaten umfassend auf ihre Tätigkeit in der Bundesrepublik vorbereiten soll.Mehr ...

Union Europa? Strategien einer gemeinsamen Außen- und Kulturpolitik

Auch 50 Jahre nach Unterzeichnung der Römischen Verträge bleibt die Verständigung über die Zukunft Europas aktuell. Neben zahlreichen künstlerischen Aktivitäten rund um die deutsche EU-Ratspräsidentschaft richten europäische Goethe-Institute auch eine Reihe von Konferenzen aus, zu denen hochrangige Experten aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Medien eingeladen sind. So etwa die Konferenz „Diversity makes the Difference“ in Den Haag und die Vortrags- und Gesprächsreihe „Reden über Europa“ in Athen.Mehr ...

Brüsseler Spitzen: Kulturprogramm zur EU-Ratspräsidentschaft

Zahlreiche deutsche und europäische Künstler verwandeln Brüssel – das politische Zentrum der Europäischen Union – von Januar bis Juni in eine große Bühne, die Politik und Kunst miteinander verbindet. Das Goethe-Institut organisiert zusammen mit verschiedenen deutschen Stiftungen und den Vertretungen der Bundesländer ein Kulturprogramm, das die deutsche EU-Ratspräsidentschaft mit über 50 Veranstaltungen begleitet. Mehr ...

Virtuelle Reise: Odysseus auf der Suche nach Europa

Mit dem Webprojekt „Odysseus auf der Suche nach Europa“ nimmt das Goethe-Institut den Besucher mit auf eine virtuelle Europareise. In jeder Woche der deutschen EU-Ratspräsidentschaft steht – inspiriert von den Themen der Odyssee – ein anderes Stück Europa im Mittelpunkt: Medienkünstler, Fotografen und Denker nehmen subjektive Standortbestimmungen vor und geben so Einblicke in den Facettenreichtum europäischer Identitäten. Mehr ...

Welten zwischen Welten: Fokus Migration in der neuen Ausgabe von „Humboldt“

Die neue Online-Ausgabe von „Humboldt“ – der Kulturzeitschrift des Goethe-Instituts für den Dialog mit Lateinamerika und der Iberischen Halbinsel – ist dem Thema Migration gewidmet. Autoren wie Navid Kermani, Dinalva Rosa de Jesus oder Elke Dauk hinterfragen die globalen Entwicklungen, schildern Lebenswege oder beleuchten die „Welten zwischen Welten“, die durch Migration entstehen. Mehr ...

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