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28. bis 30. Januar 2009 in Budapest:Der ungarische Autor László Márton leitete für das europaweite Theaterprojekt „After the Fall“ einen Wettbewerb unter Nachwuchsautoren. Das Stück des Gewinners wird im Januar in einer szenischen Lesung präsentiert.
23. bis 24. April 2009 in Brüssel:
Das Goethe-Institut Brüssel veranstaltet eine internationale Konferenz zur Zukunft des geistigen Eigentums. Wie können Innovation und Kreativität in einer digitalisierten Welt bewahrt werden? Wie muss das Konzept des geistigen Eigentums an das digitale Zeitalter angepasst werden? Fragen wie diese diskutieren Vertreter der Kreativindustrien, Künstler, Politiker und Urheberrechts-Spezialisten.


Bei der letzten Mitgliederversammlung des Goethe-Instituts wurden fünf neue Vereinsmitglieder gewählt: die Direktorin des Kunstmuseums Stuttgart Marion Ackermann, die Journalistin Mely Kiyak, die Unternehmerin Nicola Leibinger-Kammüller, der Dirigent und Künstlerischer Leiter des Münchener Kammerorchesters Alexander Liebreich sowie der Geschäftsführer von Ruhr.2010 Oliver Scheytt.
Mit der Eröffnung eines Gründungs-Büros in Nowosibirsk wird das Goethe-Institut auch in der drittgrößten Stadt Russlands und dem kulturellen Zentrum Sibiriens tätig. Den feierlichen Rahmen zur Eröffnung im März 2009 bildet das Kulturfestival sibSTANCIJA_09.
Zum Jahresende hat das Goethe-Institut Bilanz gezogen. Wie viele Sprachschüler lernten Deutsch in einem Goethe-Institut? Wie viele Menschen erlebten Kunst und Kultur in den Instituten weltweit? Eine Auswahl der wichtigsten Zahlen und Fakten 2007 und 2008.
Mit der Rimini Protokoll-Performance „Call Cutta in a Box“ verabschiedet sich das Goethe-Institut New York am 7. Januar 2009 vorläufig von seinen Veranstaltungsräumen in der Fifth Avenue. Ein neues Programm hat bereits im Wyoming Building, der Zwischenunterkunft für die Veranstaltungen des Goethe-Instituts in Downtown, begonnen.
Die internationale Tagung „Political Correctness: Aufforderung zur Toleranz oder Selbstzensur?“ bringt in Amsterdam Historiker, Philosophen, Literaturwissenschaftler und Publizisten zusammen. Sie diskutieren, ob politische Korrektheit heute überhaupt noch politisch korrekt ist. Die Abschlussdiskussion bestreiten Michel Friedman und Mark Tekessidis.
Das Musical „Linie 1“ ist seit seiner Uraufführung 1986 in Berlin eine Institution. Dass die musikalische Milieustudie auch im Ausland funktioniert, zeigt sich am Beispiel von Korea: Im Seouler Hakchon-Theater findet am 31. Dezember die 4000ste Aufführung der koreanischen „Linie 1“-Adaption Min'Gi Kim statt.
Am 20. November öffnete das „Goethe-Institut Wyoming Building“ in New York erstmals seine Türen. Gestaltet wird die Zwischenunterkunft für die Veranstaltungen des Goethe-Instituts New York vom Berliner Architektenkollektiv ifau + Jesko Fezer.
In der Nacht des 9. November 1989 feierten Menschen in Ost und West die Öffnung der Mauer, die über vierzig Jahre lang Deutschland geteilt hatte. Welche Auswirkungen die Grenzöffnung bis heute auf Europa hat, thematisieren die Goethe-Institute in einem internationalen Schwerpunkt.
Im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ wurden 2008 bereits über 250 ausländische Schulen vom Goethe-Institut identifiziert, die in das weltweites Netzwerk aus Partnerschulen der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen werden. 2009 wird es mit weiteren 250 Schulen ausgebaut. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die zu Sommerkursen nach Deutschland kommen, wird sich auf 1500 verdreifachen.
Mit Veranstaltungen zum Thema „Sprachen ohne Grenzen“ will das Goethe-Instituts weltweit auf die zentrale Bedeutung der Mehrsprachigkeit hinweisen. Das Schwerpunktprogramm, das Anfang 2008 bereits begonnen wurde, wird im kommenden Jahr mit vielfältigen Projekten fortgesetzt. Den Abschluss bildet im Herbst 2009 ein mehrtägiges Forum in Berlin.
Die Veranstaltungsreihe „KlimaKultur“ in Nordamerika lotet im kommenden Jahr aus, was der Klimawandel für die soziale und kulturelle Verfassung der globalen Gesellschaft bedeutet. Organisiert wird sie vom Goethe-Institut Montréal in Zusammenarbeit mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Die Ergebnisse werden im Rahmen von RUHR.2010 auch in Deutschland präsentiert.




