Oktober 2008

Kunst bei 48 Grad

© Goethe-Institut48 Grad – so heiß wird es im Sommer in Neu-Delhi. Das Festival „48 °C – Public. Art. Ecology“, setzt sich mit den Themen Hitze, Klimawandel und Ökologie auseinander: Es ist das erste Festival für Kunst im öffentlichen Raum in Indien. Kuratiert wurde es von Pooja Sood.

Neu-Delhi
12. bis 23. Dezember 2008

© Goethe-InstitutDas Festival „48 °C – Public. Art. Ecology“, eine gemeinsame Initiative des Goethe-Instituts und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, setzt sich mit den Themen Hitze, Klimawandel und Ökologie auseinander und betritt dabei in vielerlei Hinsicht Neuland: Zum ersten Mal werden Umweltprobleme, die in der 15-Millionen-Metropole Neu-Delhi für jeden augenscheinlich sind, künstlerisch verarbeitet. Und zum ersten Mal werden Kunstwerke, die in einem thematischen Zusammenhang miteinander stehen, nicht im Museum, sondern im öffentlichen Raum gezeigt. Kuratorin von „48 °C – Public. Art. Ecology“ ist Pooja Sood.

Rund zwanzig Künstler aus Indien, Kanada, Slowenien, Dänemark, den USA, den Niederlanden, der Schweiz, Japan und Deutschland präsentieren in Installationen, Videoarbeiten und Skulpturen an sechs zentralen Plätzen im Zentrum Neu-Delhis ihre Positionen zu ökologischen Fragen.

So zeigt die amerikanische Künstlerin Mary Miss, die sich in ihren Arbeiten zwischen Architektur, Landschaftsdesign und Skulpturen bewegt, eine Installation, die sowohl die Geschichte als auch die ökologischen Aspekte der indischen Metropole reflektiert. Der japanische Künstler Ichi Ikeda bezieht sich mit einer Wasserinstallation auf drängende Umweltprobleme. Der indische Maler, Filmemacher und Fotograf Vivan Sundaram zeigt in Delhi eine Arbeit zum Thema „Trash“, der Umweltaktivist und Fotograf Ravi Agarwal präsentiert ein Projekt über das Verschwinden der Geier und das Künstlerpaar Haubitz + Zoche aus München nimmt in seiner Videoinstallation das Thema Mobilität und Klimawandel auf.

Begleitend zu den Ausstellungen diskutieren Fachleute im Rahmen eines internationalen Kongresses über Klimawandel, Ökologie und Kunst.

Das Festival „48 °C – Public. Art. Ecology“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit.

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