Spezial Türkei

Kulturprogramme

"Das Vaterland retten"

© Goethe-InstitutDie literarische Szene der Türkei bildet dieses Jahr einen Schwerpunkt auf der Frankfurter Buchmesse. Vorgestellt wird dort auch das türkisch-deutsche Stadtschreiberprojekt Yakın Bakış. Dabei sind nicht nur die ostanatolischen Städte zu entdecken sondern auch eine bislang im deutschsprachigen Raum kaum bekannte Vielseitigkeit der türkischen Literatur. Mehr ...

Tief unter der Oberfläche

© Şener Özmen; Bilder aus der insgesamt zwölfteiligen Fotoserie "Supermuslim" (2003)Er bezeichnet sich als „Grubengräber“, und als solcher hat er schnell durchschaut, dass unter der strahlenden Oberfläche der „Stadtschönheit“ München allerhand dunkle Geschichten warten: Şener Özmen, der mit dem Stadtschreiber-Projekt Yakın Bakış aus Diyarbakır nach München kam, verquickt in seiner Literatur Privates und Politisches, Vergangenheit und Visionen. Ein Porträt von Martina Scherf.Mehr ...

Musik für die Zukunft: „into Istanbul“

 Mark Andre in der Irenkirche; Foto: Manu Theobald, © Siemens Arts Program„Mir erscheint Istanbul als ein keineswegs harmonischer, brodelnder Kessel von Lava, aus dem ständig Protuberanzen hervorwachsen. Europa wirkt im Vergleich dazu wie ein erkalteter Stern“, sagt der Komponist Vladimir Tarnopolski, zurückgekehrt von einer Recherchereise nach Istanbul. Er ist einer von vier Komponisten, die im Rahmen des Projekts „into Istanbul“ das Wesen der Stadt Istanbul musikalisch erforschen. Mehr ...

X-Wohnungen in Istanbul

Neco Celiks Wohnung mit Schauspieler Alessandro Grieco; © Sandra MerseburgerEs geschieht nicht oft, dass Theater Begegnungen mit der Wirklichkeit inszeniert, die anders nicht zustande gekommen wären. In Istanbul führte das Theaterprojekt X-Wohnungen viele zum ersten Mal nach Tarlabasi, ein von Armut und sozialen Problemen geprägtes Viertel mitten in der Stadt.Mehr ...

Heimweh

Sabine Küchler; © Deutschlandradio, Bettina Fürst-FastréGenerationen von Arbeitsmigranten haben die Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland geprägt. Ihre Geschichten zwischen Weggehen und Zurückkehren waren ein Thema, mit dem die aus Deutschland und Österreich kommenden Autoren im Stadtschreiberaustausch Yakin Bakiş oft konfrontiert wurden. Wie bei den Studentinnen, die Sabine Küchler an der Universität von Mersin traf.Mehr ...

Spracharbeit

Der erste Brief auf Deutsch

© Goethe-InstitutDas neue Zuwanderungsgesetz verlangt von nach Deutschland nachziehenden Ehepartnern den Nachweis einfacher Deutschkenntnisse. Dies hat auch in der Türkei zu einer veränderten Nachfrage nach Sprachkursen und -prüfungen geführt. Neben der Sprache vermitteln die Kurse auch eine erste Orientierung im deutschen Alltag.Mehr ...

Bausteine der Verständigung

© Achim Luckenmeyer / PixelioDie besonderen deutsch-türkischen Beziehungen prägen die Vermittlungsarbeit des Goethe-Instituts. Dies schlägt sich in der Spracharbeit nieder, aber auch in speziellen Programmen und Fortbildungen des Goethe-Instituts Ankara, die sich an Imame, Landräte und Religionsattachés wenden.Mehr ...

Interview

Versteckter Reichtum: Interview mit Claudia Hahn-Raabe

Das Goethe-Institut in IstanbulDie Leiterin des Goethe-Instituts Istanbul Claudia Hahn-Raabe zielt mit ihren Programmen vor allem auf ein junges, urbanes Publikum. Gleichzeitig entwickelt sie künstlerische Projekte, die dorthin reichen, wo das Goethe-Institut mit seinen Veranstaltungen sonst kaum wahrgenommen wird – in Städte ohne Goethe-Institute und in die Provinz. Mehr ...

Vorschau

Cultural Bridges: Die große Tour

© Flint/PixelioIm März 2009 rollt er los, der Bücherbus, der im Verlauf von zehn Monaten 48 Autoren aus acht europäischen Ländern in 24 Städte der Türkei bringt. Jeweils zwei der Autoren bestreiten zusammen mit ihren Übersetzern eine EU-Woche, die ihre Texte und ihr Land vorstellt – in traditionellen Orten des Lesens wie Schulen, Bibliotheken und Universitäten, aber auch im Radio und Internet.

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Goethe-Jahrbuch 2010/11

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