Aus dem Institut
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1989/2009
Interview des Monats
Vorschau
Termine in den kommenden Monaten

13. März 2009 in Nowosibirsk: Das Goethe-Institut eröffnet ein neues Institut in Sibirien. Neben Moskau und St. Petersburg engagiert sich das Goethe-Institut damit jetzt auch in dem kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Zentrum Sibiriens und der drittgrößten Stadt Russlands. Zur Eröffnung des Instituts trägt das Kulturfestival sibStANCIJA Facetten deutscher Kultur über Nowosibirsk hinaus nach Sibirien und in den Ural.
13. März 2009 in Bangalore:
Nach sechsjähriger Schließungszeit öffnet die Bibliothek des Goethe-Instituts Bangalore wieder ihre Türen. Der neu aufgebaute Bestand der Bücherei umfasst Sammlungen zu deutschlandaktuellen Themen, audiovisuelle Medien, Werke der deutschen Literatur sowie neueste englische Übersetzungen deutscher Literatur und Sachbücher.
23. bis 24. April 2009 in Brüssel:
Das Goethe-Institut Brüssel veranstaltet eine internationale Konferenz zum Thema „Die Zukunft des geistigen Eigentums“. Wie können Innovation und Kreativität in einer digitalisierten Welt bewahrt werden? Wie muss das Konzept des geistigen Eigentums ans digitale Zeitalter angepasst werden? Fragen wie diese diskutieren Vertreter der Kreativindustrien, Künstler, Politiker und Urheberrechts-Spezialisten.


2009 wird das Goethe-Institut Brüssel fünfzig Jahre alt. Eine enge Kooperation mit den Gremien der EU prägt die Arbeit des Instituts: Es ist die Verbindungsstelle zu europäischen Institutionen, informiert über EU-Förderprogramme und setzt mit seiner Kulturarbeit Impulse im europäischen Dialog.
Die Stadt Tel Aviv begeht 2009 ihr 100jähriges Gründungsjubiläum. Das Goethe-Institut in Israel feiert im gleichen Jahr sein 30jähriges Bestehen. Auftakt des ganzjährigen Jubiläumsprogramms ist ein furioses deutsch-israelisches Konzert für zeitgenössische Musik. Einer der Höhepunkte ist die Auftragskomposition „How Fragile We Are“ des deutschen Komponisten Helmut Oehring.
Das Ensemble Modern präsentiert im März den zweiten Teil des musikalischen Städtewerks „into...“ in Berlin und Frankfurt. Mehrere Wochen waren die Komponisten Luke Bedford, Jörg Birkenkötter, Lars Petter Hagen und Lucia Ronchetti in Johannesburg, um das Wesen der südafrikanischen Metropole musikalisch zu ergründen.
Das Goethe-Institut und InWEnt laden 15 Kulturmanager, Kuratoren und Produzenten aus 14 Ländern Afrikas nach Deutschland ein. Sie nehmen an Fortbildungen teil und hospitieren in Kulturinstitutionen wie dem Berliner Theater Hebbel am Ufer oder dem Münchner Haus der Kunst. Nach ihrer Rückkehr entwickeln die Kulturmanager gemeinsam mit den lokalen Goethe-Instituten deutsch-afrikanische Koproduktionen.
Weltweit thematisieren die Goethe-Institute in diesem und im kommenden Jahr die kulturellen Dimensionen des Klimawandels. Die Ausstellung „Unwettter“, die im März in São Paulo gezeigt wird, präsentiert Arbeiten von 31 Videokünstlern aus 20 Ländern, die sich mit den Folgen der Erderwärmung ästhetisch auseinandersetzen.
Mit der Reihe TanzConnexions fördert das Goethe-Institut die künstlerische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Ländern im Südpazifik. Erster Höhepunkt: Die Choreografin Susanne Linke zeigt im März ihr Programm „Solos“ beim Auckland Festival.
Das neue Internetportal der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“
Wissenschaftler, Politiker und Künstler aus Mittelosteuropa und Deutschland diskutieren über die Freiheitsbewegungen von 1989 und fragen, was aus den Hoffnungen von damals geworden ist. Veranstalter der Konferenz „Freiheit im Blick: Europa 1989/2009. Geschichte einer Hoffnung – Ende einer Illusion?“ sind das Goethe-Institut, die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde und das Polnische Institut Berlin.
Margareta Hauschild ist seit acht Jahren EU-Beauftragte des Goethe-Instituts und leitet das Brüsseler Institut. Ihr Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit den europä-




